Samstag, 22. Februar 2014

Gyros

Nachdem wir hier schon die Herstellung von dönerartigem Fleisch ohne Drehspieß beschrieben haben, kommen wir nun zu einer anderen rotierenden Spezialität - Gyros. Und auch hier arbeiten wir (noch) ohne einen sich drehenden Grill zu besitzen.



Wir nehmen hier Schweinefleisch. Lamm- oder Kalbsfleisch wäre aber auch denkbar. Ich bevorzuge durchwachsenes Fleisch (Nacken) für Gyros, deshalb würde ich von der Verwendung von Geflügelfleisch abraten. Dadurch, dass es recht mager ist, wird das Fleisch beim Braten oft staubtrocken - aber das ist sicherlich Geschmackssache.


Das Nackensteak wird einmal der Länge nach geteilt und dann quer zur Faser in dünne Streifen geschnitten. 


Die Gewürzmischung besteht aus:
  • 1 EL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1 EL Oregano (gerebelt)
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 EL Salz
  • 1 TL weißem Zucker
  • 1 TL schwarzem Pfeffer (gemahlen)
  • 1 TL Thymian (frisch)

Des weiteren brauchen wir:
  • 1 - 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Zwiebel (gepellt und grob in 12 Teile geschnitten)
  • 2 Knoblauch (gepellt und etwas angerückt)


Nun wird alles gut verrührt und stehen gelassen. Die Marinierzeit beträgt mindestens eine halbe Stunde.


Wir erhitzen eine beschichtete Pfanne und geben unser Fleisch ohne Zwiebel und Knoblauch und ohne Zugabe weiteren Öls hinein. Dabei sollten alle Stücke den Pfannenboden berühren - im Zweifelsfall also in zwei Portionen braten. Wir warten, bis sich eine schöne Kruste an der Unterseite gebildet hat, erst dann wenden wir das Fleisch, reduzieren die Hitze und garen das Gyros weiter. Am Ende sollte es nur von einer Seite knusprig sein. Wir geben es nun in ein Sieb und fangen das abtropfende Fett auf - für manche Rezepte mit Gyros brauchen wir es noch. Wir schmecken noch einmal mit Salz ab und servieren.

Kommentare:

  1. da bekomme ich morgens schon hunge

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    1. Manchmal stehe ich sogar nachts auf un hole mir welches. Ach ne, dass war ja dieser Schoko-Erdbeer Riegel. Was schwamm noch mal in Milch?

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