Dienstag, 22. April 2014

Fischfilet in Eihülle


Nach den deftigen Feiertagen gab es heute nur den Rest vom Rest. Zum Kochen bestand kein Anlass und da ich außerdem den Akku meines Fotoapparats im Auto meiner Schwester liegen gelassen habe - zu fotografieren gab es heute ohnedies nichts - noch einmal ein Griff ins Archiv.

Wir sprachen bereits darüber - Fisch ist ein sehr empfindliches Lebensmittel und darf auf keine Fall übergart werden. Die Haut schütz hier das zarte Fleisch, doch nicht immer haben wir Fischfilet mit Haut oder wollen dieses verwenden. Oftmals wird Fisch deshalb paniert. Ich finde jedoch, dass eine Panierung eher zu deftigem Schweinefleisch oder Geflügel passt und das zarte Aroma und besonders die feine Textur des Fisches stört. Ein Kompromiss stellt da eine Eihülle dar, dass heißt, der Fisch wird nur gewürzt, zuerst in Mehl und dann in aufgeschlagenem Ei gewälzt und in das heiße Fett gebracht. Das zarte Ei-Aroma unterstreicht meines Erachtens den Fisch und konkurriert nicht mit ihm, wie eine ausgebackene Brotkrumenkruste.
  • Fischfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone
  • Mehl
  • Ei
  • Butterschmalz oder Öl
Fisch auf Gräten hin untersuchen. Salzen, pfeffern und nach Belieben mit frisch gepresstem Zitronensaft beträufeln.

Mehl in einen tiefen Teller geben, Ei in anderem tiefen Teller mit der Gabel oder dem Schneebesen verrühren.

Nicht zu wenig Fett in einer Pfanne erhitzen. Fisch erst in Mehl, dann in Ei wenden und in die Pfanne geben. Hat die eine Seite eine schöne Farbe, Fisch umdrehen und andere Seite ebenso golden braten.

Hier mit in Olivenöl kross gebratenen und leicht gesalzenen Kartoffelscheiben und Brokkolipüree serviert. 

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