Samstag, 31. Mai 2014

Nur mal so ... (Teil 12)

In Anlehnung an den Eintrag zum Thema Warnhinweise auf Lebensmitteln, hier noch etwas Schönes:


Pfeffer schwarz ganz
Zutaten: Pfeffer schwarz ganz.

Wer hätte das gedacht? Oder mit Loriotstimme: "Ach!" 

Freitag, 30. Mai 2014

Restaurant Reichsadler in Hameln


Heute traf sich mal wieder der Elternstammtisch der Grundschulklasse unserer Kleinen. Die Wahl der Lokalität fiel auf den "Reichsadler" in Hameln. Der Name klingt ja zunächst ein wenig "Oh, oh!" aber das Restaurant - eigentlich mehr eine Kneipe mit warmer Küche - ist natürlich weit davon entfernt, Treffpunkt politisch inkorrekter Gestalten zu sein. Im Gegenteil, man hört recht viel Gutes über die Gaststätte und die Tatsache, dass argentinisches Steak auf der Karte steht, ist ein Grund, hier einmal Essen zu gehen. Geboten wird, wie das Schild über dem Eingang schon sagt, gutbürgerliche Küche. Jetzt natürlich Spargel aber auch Schnitzel, Sülze, Flammkuchen und Putensteaks. Die Karte ist sehr klein - eigentlich ein gutes Zeichen - für Vegetarier jedoch ist explizit nichts vorgesehen, die Küche ist da aber flexibel. Alles gut und schön, aber Nebensache, denn ich bin wegen des argentinischen Rumpsteaks gekommen.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Spaghetti mit Pesto alla Genovese


Pesto heißt "zerstoßen" und kann vielfältig hergestellt werden. Schon in der Antike zerstampfte man Kräuter, Sardellen und Öl in einem Mörser um schmackhafte Dips und Saucen herzustellen. Das bekannteste unter den modernen Pasten ist das grüne pesto alla genovese. Dieser aus der Provinz Ligurien, genauer gesagt Genua stammende Klassiker, ist schnell herzustellen und hält sich mit Olivenöl bedeckt im Kühlschrank recht lange.

Kräuter

Kochen ohne Kräuter ist wie Fahrradfahren ohne Luft auf den Reifen - es geht, die wahre Freude ist es jedoch nicht. Selbst ohne eigenen Garten kann man die meisten Kräuter problemlos in Töpfen in der Wohnung halten. Ich habe jedoch einen Garten, also ist es naheliegend, Kräuter die ich häufig brauche, auch dort wachsern zu lassen. Ich habe kein bestimmtes Kräuterbeet oder gar eine Kräuterschnecke, bei mir wachsen die Pflanzen dort, wo sie am besten gedeihen.

Toscana - italienisches Restaurant in Hameln




Gestern haben wir uns spontan für einen Restaurantbesuch entschieden. Die Wahl fiel auf ein italienisches Restaurant hier bei uns in Hameln, das Toscana, ansässig im Hefehof. Hierbei handelt es sich um die Produktionsstätte der alten "Hefe und Spritwerke", die nun Ort einer kleinen, aber feinen Einkaufspassage ist.

Dienstag, 27. Mai 2014

Updates


Falls es noch nicht aufgefallen ist oder überhaupt von Interesse sein sollte: ich habe hier einige Sachen hinzugefügt, die helfen sollen, diesen Blog, der ja mittlerweile mit diesem Eintrag auf 250 Posts angestiegen ist, übersichtlicher zu gestalten.

Kürbissuppe mit Ingwer und Orange




Kürbissuppe ist zwar eher etwas Herbstliches, aber wie man auf dem nebenstehenden Bild sehen kann, rechtfertigt das momentane Wetter die Wahl des Gemüses.

Die Suppe bekommt durch die Beigabe von Ingwer und Orangenzesten eine frische, fruchtige Note, zu der sicherlich auch Schärfe gut passen würde. Wer mag, gibt also noch etwas Chilischote dazu. 

Am liebsten verwende ich für diese Suppe Hokkaido-Kürbisse. Diese haben den Vorteil, dass sie zum einen mittlerweile fast ganzjährig erhältlich sind und zum anderen in der Verarbeitung recht einfach sind. Anders als die meisten anderen Kürbisse muss man sie nämlich nicht schälen, die Schale wird beim Kochen weich und kann mit gegessen werden. Die Kerne lassen sich ganz einfach mit einem Löffel entfernen. Man kann diese dann trocknen und rösten.

Sonntag, 25. Mai 2014

Spargeltoast


Die Gattin wünschte sich, einmal wieder Spargeltoast zu essen. Also habe ich den Kühlschrank nach Zutaten durchwühlt - Spargel hatte ich in weiser Voraussicht schon gekauft - und wurde weitgehend fündig. Gerne hätte ich ein selbstgebackenes Weißbrot als Grundlage verwendet, leider fehlte mir aber zum Backen die Zeit.

Samstag, 24. Mai 2014

Gegrillter Hummerschwanz mit Knoblauch-Zitronen-Mayonnaise


Hummer, so die Experten, sollte man aus geschmacklichen Gründen immer lebend kaufen. Tot hält er sich roh nicht wirklich lange und ist deshalb sonst nur tiefgefroren, oft auch noch vorgegart, zu erhalten. Die laut Tierschutzgesetz einzig erlaubte Methode in Deutschland, einen Hummer vom Diesseits ins Jenseits zu befördern ist, ihn kopfüber in einen großen Topf mit stark kochendem Wasser zu geben. Das Wasser muss das Tier vollständig bedecken und darf auch nicht aufhören zu kochen - deshalb muss der Topf groß genug sein. Soweit § 13 Abs. 8 der Tierschutzschlachtverordnung.

Jakobsmuschelspieße


Wenn Seeteufel unter den Speisefischen zu meinen Favoriten zählt, dann gilt dasselbe für Jakobsmuscheln im Bereich der Mollusken. Und die Verbindung von Jakobsmuschel und Curry ist, so wie man diesem Blog schon öfter entnehmen konnte, ein gustatorisches Highlight für mich.

Gegrillte Riesengarnelen


Riesengarnelen, auch King Prawns genannt, sind perfekt für den Grill. Wenn man aufpasst, dass sie nicht übergaren und dann trocken und strohig werden, kann man sonst nicht viel falsch machen. Man kann sie in der Schale garen - das schützt das Fleisch vor zu viel Hitze - oder auch ohne, das ist Geschmackssache oder abhängig vom gewünschten Endprodukt. Ich habe sie diesmal bis auf die Schwanzflosse geschält. Da ist es einfacher, den schwarzen Darm am Rücken zu entfernen und die Marinade kann auch besser einziehen.

Seeteufelspieße im Baconmantel


Uns stand der Sinn nach Grillen, allerdings weniger auf Fleischberge, sondern mehr nach Meeresgetier. Ganz oben auf der Liste meiner liebsten Speisefische steht der Seeteufel. Da hat sich Mutter Natur wohl gedacht: "Wenn du schon so teuflisch aussiehst, sollst du auch teuflisch gut schmecken." Gerade weil der Seeteufel recht fest-fleischig ist, eignet er sich wunderbar zum Grillen. Und das Gute ist, der essbare Teil des Fisches, aus dem langen Hinterteil, ist absolut grätenfrei.

Damit uns der Fisch beim Grillen nicht austrocknet und auch, um mehr Geschmack hinzuzufügen, umwickeln wir ihn mit Bacon. Denkbar wären auch italienischer luftgetrockneter prosciutto oder spanischer serrano Schinken.   


  • Seeteufel
  • Bacon
  • Champignons
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Rosmarin


Der Seeteufel wird in mundgerechte Stücke geschnitten, diese werden dann in jeweils eine Scheibe Bacon gewickelt - die dünnen Endstücke kann man zu zweit in einwickeln - und mit Champignons abwechselnd auf Spieße gesteckt. Salzen und pfeffern (hauptsächlich die Pilze, der Fisch bekommt ja schon durch den Bacon Salz) und mit Olivenöl einreiben.

Manchmal improvisiere ich beim Kochen und füge spontan das eine oder andere hinzu. Das ist dann natürlich auf den Zutatenbildern nicht zu sehen. In diesem Fall lachten mich während des Einwickelns ein paar Rosmarinzweige an, die ich dann spontan unter den Bacon schob. Keine falsche Entscheidung - der Rosmarin war nach dem Grillen so knusprig, dass man ihn mitessen konnte



Auf dem heißen Grill von beiden Seiten grillen, bis der Bacon eine schöne Farbe hat. Der Fisch darf ruhig noch einen kleinen glasigen Kern haben. 

Chinesische Bratnudeln mit Rind


Hin und wieder verlangt die Familie Bratnudeln. Diesem Wunsch komme ich dann auch gerne nach. Im Prinzip habe ich mein Standardrezept, Fleisch und Gemüse variieren. Dieses Mal habe ich mich für Rindfleisch entschieden.

In der europäischen Küche ist Fleisch oft die Hauptzutat, in der chinesischen jedoch eine von vielen. Das Verhältnis von Fleisch und Gemüse sollte ausgewogen sein. Hier spiegelt sich im Essen der Gedanke des Yin und Yang wieder. Fleisch wird dem yang und Gemüse dem yin zugeordnet und beide sollten im Idealfall im Gleichgewicht stehen.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Yakitori


Auch wenn ich meinen Versuch "Wochentags nur vegetarisch" offensichtlich unterbrochen habe, bin ich dem japanischen Motto der letzten Tage treu geblieben. Neben chinesisch inspirierten Rippchen vom Grill gab es heute yakitori. Da wir ja alle des Japanischen mächtig sind, brauche ich diesen Begriff wohl kaum übersetzen. Für jene aber, die gerade die entsprechenden Vokabeln nicht parat haben: yaki heißt "grillen" und tori bedeutet - natürlich - "Vogel". Zusammengesetzt haben wir hier also die japanische Variante des Grillhähnchens.

Chinesisch marinierte Rippchen


Da es heute noch einmal so richtig heiß war und es ab Morgen dann wieder kühler werden soll - Hagel und Gewitter sind angesagt - habe ich mich dazu entschlossen, meinen Versuch, wochentags kein Fleisch zu essen, zu unterbrechen und den Grill anzuschmeißen. Natürlich war auch das Sushi gestern schon nicht wirklich vegetarisch, aber Vorsätze sind ja da, um irgendwann dann doch ignoriert zu werden.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Drachenrolle II


Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier einen Beitrag zur Drachenrolle - einer, wenn sie richtig gemacht ist, wunderschönen Sushi-Variante - gepostet. Da wir, und besonders die Kleine, momentan im Sushi-Fieber sind, habe ich mich heute ein zweites Mal an der dragon roll versucht. Diesmal auch mit Photos, die den Produktionsprozess dokumentieren.

Dienstag, 20. Mai 2014

Gegrillte Aubergine mit Joghurtsauce auf sommerlichem Salat


Ob vom Grill, aus der Pfanne, geschmort oder gebacken - ich liebe Auberginen. Die auch Eierfrucht oder in Österreich Melanzani genannte Frucht ist aber nicht ohne. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und dieser Famile sagt man eine gewisse Giftigkeit nach. Ihr botanische Name solanum melongena deutet bereits darauf hin, genau wie in grünen Kartoffelteilen oder Tomatenstielen ist in der Aubergine Solanin enthalten, das toxische Symptome hervorrufen kann, in hohen Dosen sogar potentiell lebensgefährlich ist. 

Dies soll besonders bei der hierzulande verbreiteten birnenförmigen und dunkelvioletten Frucht der Fall sein. Deshalb sagt man, sie seien - anders als manche asiatische Sorten - als Rohkost nicht zu empfehlen. Gegart sieht die Sache anders aus. Durch Kochen zerfällt Solanin zwar nicht, geht aber zu großen Teilen in das Kochwasser über und die Pflanze wird entgiftet. Solanin ist jedoch nicht fettlöslich und deshalb geht das Gift theoretisch nicht durch Braten, Grillen oder Frittieren verloren. Ich habe jedoch in meinem Leben schon raue Mengen gegrillter oder gebratener Aubergine gegessen und lebe immer noch. Vermutlich ist es hier wie mit den Bitterstoffen der Pflanze - durch moderne Züchtungen und Treibhauskulturen, besteht für die Pflanze keine Notwendigkeit mehr, sich durch Gifte und Bitterkeit vor Schädlingen zu schützen.

Montag, 19. Mai 2014

Scharfe Tomaten-Spaghetti


Manchmal muss es schnell gehen, dann gibt es meist irgend etwas tomatiges mit Nudeln. Die sind dann auch nicht immer hausgemacht, sondern schon mal gekauft.

Sonntag, 18. Mai 2014

Sushi



Sushi selbst machen ist keine Hexerei. Mit etwas Übung gelingen die Rollen recht gut. Wenn man keine übertriebenen Ansprüche an Symmetrie stellt, ist das Rollen selber eigentlich ziemlich einfach. Alles was man dazu braucht, ist eine Sushi Matte, die sogenannte makisu. Mit ihr gerollte Sushi heißen dann auch maki-sushi.

Japanisch inspirierter Thunfisch Salat


Heute gab es einmal wieder Sushi. Da blieb jedoch einiges an rohem Thunfisch, Gurke, Avocado und Frühlingszwiebel übrig. Also habe ich aus gerade diesen Resten einen leckeren Salat bereitet.

Shichimi Togarashi


Shichimi Togarashi ist eine japanische Gewürzischung, auch "Sieben-Gewürz-Chili" genannt. Wie der Name schon sagt, besteht die Mischung aus sieben Zutaten, die man zu gleichen Teilen mischen kann:

Spargelrisotto


Ein Risotto ist immer etwas Feines, mit Spargel umso mehr. Der Reis noch mit etwas Biss, schön cremig - oder "schlotzig" wie der Kenner sagt - und unglaublich aromatisch. Ein Risotto kann man als Beilage reichen, es ist aber auch so sättigend, dass es auch als Hauptspeise bestens geeignet ist.

Samstag, 17. Mai 2014

Rhabarber-Erdbeersauce


Was für eine wunderbare Jahreszeit - Spargel, Erdbeeren und auch Rhabarber wachsen und gedeihen prächtig. Letzterer in rauen Mengen im heimischen Garten. Also sollte man dies auch ausnutzen.

Hähnchennuggets


Immer, wenn ich einen Hühnerfond koche, stellt sich hinterher die Frage, was mache ich mit dem Fleisch? Bei einer Suppe verwende ich immerhin einen Teil als EInlage, manchmal mache ich auch einen Salat aus den Resten.

Heute habe ich einmal spontan improvisert und so eine Art Nuggets hergestellt.

Freitag, 16. Mai 2014

Spargelsalat mit Erdbeeren und Ziegenfrischkäse


Erdbeeren mit Baslsamico-Essig sind eine Wucht, in Kombination mit grünem Spargel und Frischkäse eine wirklich sommerlich leckere Angelegenheit.

Rib Eye Steak


Nach einer fleischfreien Woche habe ich das überraschend gute Wetter genutzt, etwas Fleisch auf den Grill zu werfen. Mir war zuvor nämlich ein Stück argentinisches Rib Eye Steak (kleine Portion,so um die 200 g) über den Weg gelaufen. Beim Rib Eye handelt es sich im Bezug auf das Kurzbraten oder Grillen um das von mir bevorzugte Stück Rind - einmal abgesehen vom T-Bone oder Porterhouse, die für mich das Größte sind.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Paprika-Auberginen Gemüse mit Ei nach Art des Letschos

Es gibt Tage, da kommt man zu gar nichts - wie zum Beispiel gestern. Deshalb herrschte hier auch Funkstille. Diese ist jetzt offiziell wieder beendet. Wie man an den letzten Einträgen vielleicht erkennen kann, habe ich mir vorgenommen, unter der Woche gesünder zu leben, also mehr Gemüse zu mir zu nehmen. Damit dass nicht langweilig wird, ist Abwechslung angesagt.


Das hier nun vorgestellte Gericht ist recht wandelbar und orientiert sich etwas am ungarischen Klassiker Letscho (oder ungarisch: Lescó). Es handelt sich hier um eine Art Resteessen der nicht ganz so betuchten Gesellschaftsschichten. Wichtigste Zutaten sind Paprika - als Frucht und in Pulverform. Ursprünglich hat man in Ungarn wohl vorzugsweise gelbe Spitzpaprika verwendet, ich bevorzuge jedoch die rote bauchige Variante - zum einen, weil diese mehr Fruchtfleisch als die dünner-wandigen Spitzpaprikas haben, zum anderen, weil ich gerade in diesem Gericht die Süße der roten Variante schätze. Aber letztlich bleibt die Wahl der Paprika Geschmackssache.

Bruschetta


Einfacher, sommerlicher, gesünder und vor allem italienischer kann Essen nicht sein. Geröstetes Brot mit kaltem Tomatensalat belegt. Fertig. Genial einfach - einfach genial.

Wünschenswert wären natürlich Flaschentomaten, vorzugsweise der Sorte San Marzano, aber die sind hier frisch eher selten erhältlich: Also nehmen wir ganz normale Tomaten und fügen ein wenig Zucker hinzu, das hebt den Geschmack enorm.

Dienstag, 13. Mai 2014

Caesar Salad


Ich habe an anderer Stelle schon einmal geschrieben: "Es gibt einen Grund, warum Klassiker Klassiker sind - sie sind so gut, dass sie für sich selbst sprechen und keiner wirklichen Verbesserung bedürfen." Das trifft auch auf diesen Salat zu, der aus nur wenigen Zutaten besteht und eigentlich recht schnell und einfach herzustellen ist, jedoch super lecker und sogar recht elegant daher kommt.

Sonntag, 11. Mai 2014

Wellington vom Schweinefilet


Filet Wellington - der Küchenklassiker. Eigentlich wird Wellington ja mit Rinderfilet gemacht, ich habe hier aber diesmal Schwein genommen. Nicht ganz so aromatisch, dafür aber deutlich günstiger. So oder so, das Gericht ist etwas zeitaufwendig, aber die Mühe lohnt sich. Ich habe mich hier an Gordon Ramsays Version mit Rind orientiert. Es ist eines der Lieblingsrezepte Ramsays. Da man bei in Teig gegartem Fleisch schlecht von außen den Garpunkt überprüfen kann und zwei gleichgroße Stücke Fleisch nicht immer genauso gleich garen und da ein zu sehr durchgebratenes Filet ein Kandidat für die Mülltonne ist, sagt selbst der mit Michelin-Sternen überhäufte Ramsay "It scares the sh*t out of me" (Es lässt mir den A*sch auf Grundeis gehen).

Muttertag

Zum Muttertag gab es heute statt Kuchen und Gedöns Waffeln mit Vanilleeis (Notiz für mich selbst: Eismaschine kaufen), Schlagsahne und frischen Erdbeeren. Die Kleine hat die Teller dekoriert. Von Erdbeeren kann sie gar  nicht genug bekommen.



Samstag, 10. Mai 2014

Glasiertes Huhn mit Cashewkernen


Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, meinen neuen Wokbrenner auszuprobieren. Ich möchte dieses 26 kW Monster ungern in der kleinen Sommerküche benutzen, sondern unter freiem Himmel, wo die Sauerstoffzufuhr kein Problem darstellt. Dummerweise hat das Wetter noch nicht ganz mitgespielt.

Freitag, 9. Mai 2014

Nordafrikanisches Ei


Ich bin ehrlich - ich habe keinen blassen Schimmer, wie nordafrikanisch dieses Rezept wirklich ist - Kalbshaxe Florida - aber es stammt von meinem Lieblingskoch und Michelin Sterne Sammler Gordon Ramsay: North African Egg. Ein schnelles, preiswertes und vor allen Dingen leckeres Rezept.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Schnelles Nudel-Omelette


Kennen sie das auch? Man kocht immer zu viele Nudeln. Ich auch. Das hat bei mir aber seinen Grund. Koche ich nämlich nur die benötigte Nudelmenge, habe ich hinterher lauter angebrochene Packungen im Schrank, die sich nach der Zeit wie von selbst auflösen. Irgendwann finde ich dann später in den darunterliegenden Fächern, hinter den Geschirrhandtüchern und Topflappen, ein buntes Sammelsurium loser farfalle, penne und abgebrochener spaghetti. Noch schlimmer sind diese feine Suppennudeln - wenn die erst einmal in den Ritzen festsitzen oder wie durch Zauberhand in der Mehltüte landen ...

Mittwoch, 7. Mai 2014

Hausgemachte Tagliatelle mit Tomaten, Salbei und weißen Bohnen.

Nein, ich werde wirklich nicht zum Vegetarier. Ich führe nur im Moment einen Selbstversuch durch, um zu sehen, wie ich mich nach einer fleischlosen Woche fühle. Das ist in etwa vergleichbar mit dem Dokumentarfilm Super Size Me, in dem der amerikanische Regisseur Morgan Spurlock die Auswirkung eines Monats ausschließlicher Ernährung von Produkten einer bekannten Fast Food Kette auf seinen Körper dokumentiert. Ich versuche jetzt eben so etwas Ähnliches mit Gemüse. Ein Vegetize Me Film wird daraus jedoch wohl kaum enstehen.  

Dienstag, 6. Mai 2014

Gemüselasagne


Lasagne ist und bleibt für mich die Königin des Nudelauflaufs. Am liebsten natürlich mit einem echten Ragù alla Bolognese gemacht, aber auch als Kürbislasagne nicht zu verachten.

Montag, 5. Mai 2014

Lauwarmer Spargelsalat mit Ahornsirup


Als Kind mochte ich keinen Spargel. Dann habe ich zumindest angefangen, grünen Spargel zu essen. Jetzt kann ich es jedes Jahr kaum erwarten, dass die Saison endlich anfängt. Nun, da sie im vollem Gang ist, esse ich viel Spargel und das in allen möglichen Variationen.

Sonntag, 4. Mai 2014

Barbecuesauce

Beim Grillen geht es nicht nur darum, Sachen auf ein Grillrost zu legen und gelegentlich umzudrehen, die Beilagen wie Salate und Saucen sind genauso wichtig. Man kann nun gerade für Grillsaucen viel Geld ausgeben - und dann schmecken diese meist ohnehin alle gleich - oder man kann Saucen auch recht preisgünstig mit Bordmitteln selbst herstellen, wie diese Barbecuesauce hier. 


Das amerikanisch Barbecue ist anders als das uns bekannte Grillen kein Garen über direkter Hitze, sondern eher ein Heißräuchern im sogenannten Smoker - einer Vorrichtung, meist aus zwei Kammern bestehend. In der einen werden aromatische Holzarten verbrannt, der heiße Rauch wird dann in eine andere Kammer geleitet, in der sich das Gargut befindet. Das Fleisch wird meist zunächst mit einem Dry Rub gewürzt und kurz vor Ende der Garzeit mit Sauce bestrichen. Da nicht alle Menschen einen Smoker ihr Eigen nennen, gibt es Barbecuesaucen, die schon Raucharoma haben, so dass man den klassischen Rauchgeschmack auch bei der Zubereitung auf dem Holzkohlegrill oder im Backofen nachahmen kann.

Freitag, 2. Mai 2014

Waldhof Unsen

Heute habe ich einmal nicht gekocht, denn wir waren anlässlich Schwiegermutters Geburtstag zum Essen eingeladen. Es ging in den Waldhof, einem Restaurant- und Hotelbetrieb in Unsen, einem kleinen Dorf vor den Toren Hamelns. Geboten wird hier gute deutsche Küche, leicht modern aber trotzdem ohne viel Schickimicki. Die Bedienung ist freundlich, die Portionen angemessen und bei gutem Wetter kann man auch draußen im Biergarten essen.


Die Gattin hatte Scholle mit Reis. Der Fisch war schön kross auf der Hautseite gebraten, saftig und kein bisschen trocken. Der Reis hingegen weitgehend geschmacksneutral und somit überflüssig. Trotzdem zusammen mit dem Salat - saisongemäß mit weißem Spargel - ein Gericht, dass sie so bestimmt wieder bestellen würde. 


Meine Wahl fiel auf ein 350 Gramm Sirloin-Steak mit Röstkartoffeln und Salat. Einmal abgesehen von den rohen Zwiebelwürfeln - eine komplett sinnlose Beilage - und dem Sahnemeerretich auf einer Gurkenscheibe, den ich auch nicht unbedingt gebraucht hätte, war das Steak selbst fantastisch. Ich esse mein Rind ja gerne rare und der Koch hat das Fleisch hier auf den Punkt genauso gebraten, wie ich es mir vorstelle. Delikat mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin gewürzt, außen schön scharf angebraten und innen dunkel-rosa - ein absoluter Traum. Außerdem hat der Koch dem Fleisch nach dem Braten genug Zeit zum Ruhen gelassen. Es trat beim Anschneiden kein Saft aus und das Fleisch war zart wie Butter und sehr aromatisch. Ich vermute, es wird argentinisches oder französisches Fleisch gewesen sein. Alles in allem gewiss keine Sterneküche, aber wer es schafft, ein Steak so perfekt zu braten, weiß was er tut und genießt mein vollstes Vertrauen.

Wir waren nun schon öfter
 im Waldhof und wirklich enttäuscht wurden wir hier noch nie. Natürlich, je mehr Ansprüche man an Essen stellt, desto mehr Kritikpunkte findet man auch und es gibt immer etwas zu meckern. Aber bei so einem Steak ist ein erneuter Besuch in diesem Restaurant sehr wahrscheinlich.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Kichererbsensuppe


Wir haben den Gemüsefond natürlich nicht einfach nur so hergestellt, sondern um ihn für diese Kichererbsensuppe mit leicht italienischem Einschlag zu verwenden. Die cece - so der italienische Name (botanisch: Cicer arietinum) ist nämlich nicht nur im Nahen Osten, sondern auch im Land von Pizza und Pasta beliebt.

Gemüsefond

Normalerweise brauchen Fonds viel, viel Zeit, besonders jene auf Fleischbasis. Gemüsefonds sind da recht schnell hergestellt. Außerdem bieten sie eine gute Gelegenheit, übrig gebliebenes Gemüse sinnvoll zu verwerten. Im Prinzip ist die Liste verwendbarer Gemüse endlos. Auch Abschnitte und Schalen sind verwendbar. Diese kann man waschen und bis zum Gebrauch einfrieren. Hat man genug beisammen, kann ein Fond daraus gekocht werden. Wichtig ist eigentlich nur, das Sellerie, Karotte, Lauch und Zwiebel dabei sind - das Herz eines jeden Fonds.


Auch Kräuter können nach Belieben hinzugegeben werden. Für mich wichtig: Lorbeerblätter, Thymian und Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, der bei uns im Garten als riesiger Busch in der Kräuterecke wuchert.