Sonntag, 29. Juni 2014

Krautsalat mit Erdnüssen


Ein schneller Salat, super zum Grillen. Passt zu asiatischen oder auch mediterranen Speisen.

Nur mal so ... (Teil 14)

Es waren wieder einmal solche Tage, mit viel zu tun und wenig Zeit zum Kochen oder Posten. Am Freitag war an unserer Schule Abiturball und ich hatte im Rahmen des Festaktes als Bassist einen Auftritt mit der Lehrerband. Gegessen habe ich dann natürlich vom reichhaltigen Büffet, das unsere wirklich gute Mensa (Pop & Corn) bereitgestellt hat. Unter anderem gab es tonnato von der Pute und Rinderbraten im Thymianjus. Zuhause war ich um Mitternacht und da war wirklich keine Zeit mehr, um im Fotoarchiv zu kramen.



Hier habe ich den Kochlöffel gegen den Bass eingetauscht. Wir spielen gerade "Geile Zeit" von Juli. Nicht wirklich meine Musik, aber für einen Abschlussball irgendwie passend.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Flusskrebsschwanzsalat


Hier ein weiteres Archivbild und wahrscheinlich eines der ersten Bilder, die ich je von meinem Essen geschossen habe. Über Flusskrebse habe ich mich schon an anderer Stelle ausgelassen. Farblich ist dieser schnelle Salat auf jedem Büffet ein Hingucker und schlägt altbackene Krabbencocktails um Längen.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Rindfleisch in Austernsauce


In der chinesischen Provinz Guangdong (Kanton) isst man gerne Rindfleisch, mehr als sonstwo in China. Durch die Marinade in Reiswein und Stärke wird das Fleisch wunderbar zart, auch wenn man kein teures Filet nimmt. Bei der Auswahl der Gemüse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Karotte, Stangensellerie, Bambus, Pilze, Spargel - es geht hier was gefällt. Ich habe mich für Paprika, Zwiebel und Bohnensprossen entschieden. In dieser Zusammensetzung war es das chinesische Lieblingsessen meiner Großeltern selig väterlicherseits. Sie haben es früher bei ihrem Stamm-Chinesen in Hamburg Billstedt immer mit einer extra Portion Knoblauch bestellt.

Wok 'n' Roll (Teil 4)


Die Okraschoten waren nur ein kleiner Snack für zwischendurch. Gewünscht war als Hauptmahlzeit ein Gericht aus dem Wok. Oben der dreißig Zentimeter Brenner mit 26 kW Leistung. Man kann die Flamme auf dem Bild erahnen.

Frittierte Okraschoten


Manche Zusammenhänge erschließen sich einem nicht sofort, aber - um hier einmal philosophisch zu werden - in einem geschlossenen System hängt irgendwie alles mit allem zusammen. Ich bin ja als Heavy Metal und Punk Fan aufgewachsen, habe aber seit meiner frühen Jugend ebenfalls ein Faible für gute Country Musik jenseits des Nashville Mainstreams. Insbesondere Johnny Cash war seit jeher einer meiner Favoriten. Man kann sich jetzt fragen, was das mit Okraschoten zu tun hat. Die Antwort liegt auf der Hand. Cash kam aus dem US-amerikanischen Bundestaat Arkansas, der zu den Südstaaten zählt. Die Küche dieser Region ist phänomenal und es wird hier sicherlich noch einiges davon folgen. Fried Okras sind ein beliebter Snack im Süden und man sagt, auch Johnny Cash habe sie zu seinen Lieblingsspeisen gezählt. Da mir nun gerade im fernöstlichen Supermarkt meines Vertrauens frische Okraschoten ins Auge fielen (und das hat vielleicht weh getan!), dachte ich, es wäre an der Zeit, dem "Man in Black" hier einmal kulinarisch zu huldigen.

Dienstag, 24. Juni 2014

Avgolémono - griechische Zitronen-Hühnersuppe


Klare Brühen mit Zitrone und Ei sind im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, in Griechenland liebt man sie besonders. Und in diesen Regionen der Welt weiß man, was gut und gesund ist. Wir haben ja schon einmal über Hühnersuppe als Erkältungskiller berichtet. In Verbindung mit frischer Zitrone verstärkt sich diese Wirkung noch einmal.

Montag, 23. Juni 2014

Schnelles "orientalisches" Sandwich



Manchmal, wenn es schnelle gehen muss, greife ich einfach in den Kühlschrank und mache aus dem, was ich dort finde ein schnelles Sandwich oder belegtes Baguette. Das sind dann im Winter oft Bratenreste oder Sommer Übriggebliebenes vom Grillen oder einfach auch nur das Fleisch eines Brathähnchens. In diesem Fall waren es ein paar Falafel und etwas Hummus. Krautsalat war auch noch etwas da, wäre aber auch sonst schnell gemacht.

Sonntag, 22. Juni 2014

Falafel


Wenn es Argumente für vegane Ernährung gibt, dann sind das Falafel, jene kleinen frittierten Kichererbsenbällchen, die sich im ganzen Nahen Osten großer Beliebtheit erfreuen und auch hierzulande ein gern gesessener Imbiss sind.

Kirsch-Tomaten Chutney


Nun denn, der Sommer hat begonnen, auch wenn das Wetter - zumindest in unserer Gegend - nicht wirklich danach aussieht. Im Garten hingegen, sind deutliche Anzeichen zu erkennen. Die Kirschen sind erntereif (wenn nur der Baum nicht so hoch gewachsen wäre, dass man die Kirschen oben gar nicht erreichen kann) ...

Samstag, 21. Juni 2014

Überbackene Ravioli in Tomatensauce

Wenn man einmal damit begonnen hat, seine Pasta selbst zu machen, fällt es schwer, zu gekaufter zurückzukehren. Also mache ich, wann immer es die Zeit erlaubt, meine Nudeln frisch und je öfter ich es mache, desto schneller geht der Herstellungsprozess von Statten. Der Kleinen gelüstete es nach gefüllter Pasta in Tomatensauce und diese auch noch im Ofen überbacken, also hieß es frisch ans Werk. 

Freitag, 20. Juni 2014

Balutsch - türkisches Restaurant


Heute haben wir kurzentschlossen ein neues türkisches Restaurant in Hameln besucht. Bisher haben die Betreiber einen Imbiss geleitet und haben nun vor gut einem Monat ein paar Häuser weiter ein Restaurant eröffnet. Gelegen in Hamelns "Klein-Istanbul" - der Deisterstraße, die voller türkischer Lebensmittelläden und anderer Geschäfte ist - bietet das Balutsch neben normalem Döner viele andere leckere Gerichte an, darunter auch afghanische. Die Küche ist weitgehend offen, man kann bei der Herstellung von Fladenbrot oder anderer Teigwaren zusehen und beobachten, wie gekonnt mit dem Steinbackofen oder dem Holzkohlegrill gearbeitet wird.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Spanakópita - griechische Spinatpastete


Spanakópita ist ein Klassiker der griechischen Küche. Im Prinzip ist er wie ein türkischer Börek mit Spinatfüllung, Strudel mit ähnlicher Füllung gibt es aber auch im Land der benachbarten Bergbewohner, sprich Österreich. Den für diese Spinatpastete verwendeten Filoteig kann man problemlos durch türkische Yufka-Blätter ersetzen oder mit etwas Mühe selber herstellen. Mühe, da der Teig sehr, sehr dünn sein muss. Man sagt, man müsse durch ihn hindurch eine Zeitung lesen können und das Ausrollen kostet bei dem vergleichsweise zähen Teig wirklich Kraft und vor allem Geduld. Natürlich kann man auch Blätterteig nehmen.

Pilav - türkischer Reis


Pilav ist im ganzen Nahen Osten als Beilage beliebt. Besonders gut schmeckt er mir zu Gegrilltem, mit leicht scharfen Saucen. Er ist einfach in der Zubereitung und die Menge der Zutaten in dieser Grundvariante ist überschaubar.

Nur mal so ... (Teil 13)

Ich war einmal auf einer zweitägigen Fortbildung mitten in der Einöde und musste dann gezwungenermaßen in der Kantine der Tagungsstätte essen. Es gab dort ein Fleischgericht und eine vegetarische Alternative zur Auswahl. Dem Geschnetzelten habe ich nicht über den Weg getraut - es roch auch alles sehr nach Brühwürfeln und Fix-Produkten - also wählte ich am ersten Tag die Gemüselasagne. An der Essensausgabe bekam ich mein Pastagericht, aber bevor ich zu meinem Tisch gehen konnte kam die überraschende Frage: "Was hätten sie denn gerne als Sättigungsbeilage? Reis oder Kartoffeln?" Einmal davon abgesehen, dass eine Sprache, die so abscheuliche Wortkonstruktionen wie "Sättigungsbeilage" hervorbringt, eigentlich schon in ihrem tiefsten Grund barbarisch sein muss - aber Kartoffeln oder Reis zu Pasta? 

Am zweiten Tag gab es dann Frühlingsrolle - mit Analogkäse überbacken und in einer Art vegetarischer Gulaschsauce schwimmend. Aber was anderes will man von einer Kantine erwarten, in der Morgens die Brötchen härter als das Knäckebrot sind ...


Das Reis und Nudeln zusammen aber nicht zwangsläufig falsch sein müssen, zeigt das nächste Rezept.

Dienstag, 17. Juni 2014

Zwiebelbrötchen


Zugegeben, feine Küche ist anders, aber diese (Zitat) "vegetarische Version der bekannten Hamburger Zwiebelmettbrötchen" ist erstens ein lecker-leichter Sommersnack und zweitens von Alfons Schuhbeck, der auch für oben stehendes Zitat verantwortlich ist. Das Buch, in dem ich das Rezept gefunden habe, stammt in der vierten Auflage aus dem Jahre 1996, einer Zeit also, in der der gute Alfons noch nicht überall - koste was es wolle - "oan Ingwer und oan Karrrrdamom" dazugeben hat.

Montag, 16. Juni 2014

Mini-Quiches


Da wir ja gerade bei Quiches waren, hier noch etwas für ein Buffet - Mini Quiches in der Muffin Form gebacken. Teig ausrollen und einfach in die Mulden drücken. Füllung nach Belieben hinzugeben. Hier haben wir links kleine Quiche Lorainnes, in der Mitte mit Spinat Füllung und rechts mit Tomate und Schafskäse.

Für den Spinat haben haben wir einfach gehackte Zwiebeln und Knoblauch in Butter und Olivenöl angebraten, frischen Spinat hinzugegeben, diesen zerfallen lassen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Zitronensaft gewürzt. Nachdem der Spinat schnell herabgekühlt wurde (Kühlschrank oder noch besser in einer Schüssel, die wiederum in einer Schüssel mit Eiswasser steht) wurde der Spinat fein gehackt und nachgewürzt.

Bei der Variante rechts wurden Speck und Zwiebeln der Lorainne einfach durch geviertelte und entkernte Cocktailtomaten und Schafskäsewürfel ersetzt. Man könnte auch gut getrocknete in Öl eingelegt Tomaten dafür verwenden.

Quiche mit grünem Spargel

Ja, ich lebe noch. Zugegeben, hier hat jetzt ein paar Tage lang Funkstille geherrscht - so eine lange Pause hatten wir noch nie - aber zum einen hatte ich die letzten Tage nicht wirklich etwas zu posten - es gab ein paar Grillfeste am Wochenende, aber wer will schon Bratwurstrezepte lesen. Zum anderen war auch wenig Zeit, sich an den PC zu setzen und zu schreiben. Auch heute musste es schnell gehen, also habe ich ein Fladenbrot halbiert, mit Crème fraîche bestrichen, wie einen Flammkuchen belegt und gebacken. Lecker, aber nichts, was einen eigenen Blogeintrag verdient.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Stuffed baked potatoes


Wer meint, Amerikaner könnten aus Kartoffeln nur Pommes Frites herstellen, irrt gewaltig. Dieser leckere Klassiker aus den USA ist zwar auf Grund der langen Garzeit der Kartoffel nicht mal eben so gemacht, entschädigt aber optisch und geschmacklich auf jeden Fall für die Wartezeit. Man kann diese Kartoffeln, je nach Größe, als Beilage, zum Beispiel zu Steak, oder als eigenes Hauptgericht essen. Nimmt man kleinere Kartoffeln, ist dieses Gericht auch eine gute Idee für kalt-warmes Büffet und auch eine schöne Alternative zu Herzoginkartoffeln.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Tortilla de patatas a la Española - spanisches Kartoffelomelette


Was dem Italiener seine frittata und dem Franzosen sein omelette, ist dem Spanier seine tortilla. Die Zubereitungsarten sind ähnlich - wenige Produkte, die jedoch vollen Geschmack liefern.

Food Fotografie bei Tageslicht

Ich bin die Tage über ein sehr interessantes Ebook gestolpert, dass ich allen, die sich für Fotografie und insbesondere für die Fotografie von Essen interessieren, empfehlen möchte. Und mit Fotografie meine ich hier eine wahre Kunstform und nicht das zufällige Geknipse, das hier zu sehen ist. 

Das Buch trägt den Titel Food Fotografie bei Tageslicht für Anfänger und Profis und stammt vom Künstler und Profifotografen Bernd Lippert, der in der foodstyling Szene eine feste Größe ist. Auf seiner Webseite kann man sich buchstäblich ein Bild davon machen, wie sehr dieser Mann sein Metier beherrscht. 



Das Buch bietet kompetente Beispiele, Anregungen und (Profi-)Tipps, beschreibt Equipment, Einstellungen, Settings und Techniken und bietet - wie sollte es auch anders sein - viele wundervolle Bilder und sogar Videos. Gut, manches ist natürlich nicht alltagstauglich, denn wer hat zu Hause schon die Zeit, Aufbauten zu zimmern oder Oliven mit Fotoknete an Gabeln zu fixieren, wenn am Esstisch die hungrige Familie nach Nahrung schreit - aber der Ästhetik der Bilder kann sich keiner entziehen, der auch nur eine gewisse Leidenschaft fürs Kochen und Essen hat. Und Tipps, die man zu Hause auch ohne Fotostudio umsetzen kann, gibt es auch viele. Wie gesagt, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Das Ebook kostet nur mal schlappe 14,95€ - ein Preis, bei dem man ohnehin nicht verkehrt machen kann. Zu beziehen ist es über die Webseite Gunther Wegeners - ein weiterer bekannter Fotograf mit vielen Tipps und Anregungen. Stöbern auf dieser Webseite lohnt sich allemal. 

Dienstag, 10. Juni 2014

Pikante Bruschetta mit Gemüse


Es hat zwar auch bei uns in Niedersachsen heute Nacht geblitzt und gedonnert, aber wir hatten längst nicht so schwere Unwetter wie in Nordrhein-Westfalen. Für Abkühlung hat das nächtliche Gewitter aber auch nicht wirklich gesorgt. Heute war es wieder so unerträglich heiß und schwül, das selbst das Grillen keinen Spaß gemacht hätte.

Montag, 9. Juni 2014

Pide mit Hackfleisch


Pide sind zunächst einmal Fladenbrote - man erkennt die sprachliche Nähe zu pita sofort. Das normale Fladenbrot, das man an jedem türkischen oder griechischen Stand oder Laden kaufen kann, kennt jeder. Bei dieser herzhaften Variante hier könnte man sagen, es sei ein pikant gefülltes Baguette oder eine Art Pizza. Das Rezept stammt vom Schwarzen Meer. Ich habe es bei YouTube gefunden und musste es gleich für unser heutiges Picknick ausprobieren.

Spare Ribs

 

So, gestern wieder mal ein Jahr geschafft. Das Wetter hat mitgespielt, also haben wir gegrillt. Unter anderem Spare Ribs mit Dry Rub und Barbecuesauce.

Rippen haben zwei Seiten - eine Fleischseite und eine "Knochenseite" auf der sich meist eine weiße Haut befindet. Diese zieht sich beim Garen zusammen, so dass sich die Rippchen krümmen und nicht mehr gleichmäßig garen. Deshalb sollte man die Haut entfernen oder einfacher, mit einem scharfen Messer ein paar mal einschneiden. 

Samstag, 7. Juni 2014

Wok 'n' Roll (Teil 3)


Für alle, die sich schon immer gefragt haben, warum es trotz guter Zutaten und tollen Rezepten zu Hause nie so wie im Chinarestaurant schmeckt, habe ich jetzt die Antwort. Es ist nicht das Glutamat, sondern einfach nur die Hitze.

Freitag, 6. Juni 2014

Gebackener Pfirsich mit Zitronen-, Limonen- und Basilikum Crème Fraîche


Eine leckere Nachspeise und einmal mehr ein Rezept von Gordon Ramsay. Saisongemäß nehmen wir natürlich frische Beeren und Pfirsiche. Man kann aber auch auf Tiefkühlware und Pfirischhälften aus der Dose zurückgreifen. Da geht zwar viel Geschmack verloren, aber wenn es schnell gehen soll ...

Wiener Schnitzel


Das weltberühmte Wiener Schnitzel basiert auf dem ebenfalls weltberühmten Costoletta alla Milanese, zu Deutsch "Mailänder Kalbskotelett". Es ist immer aus Kalbsfleisch gemacht. Ist es aus anderem Fleisch, muss es "Schnitzel nach Wiener Art" genannt werden. Man kann eigentlich nicht viel verkehrt machen, dennoch gibt es einiges zu beachten.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Yin Yang - rotgekochtes und weißgedämpftes Huhn

Heute gab es auf Wunsch der Gattin Nudeln mit Zucchini und Tomaten. Hatten wir schon einmal, also tätigen wir einen weiteren Griff ins Bildarchiv.


In China gibt es hauptsächlich zwei Arten, Fleisch zu schmoren - das sogenannte Rot- und Weißkochen. Ersteres bedeutet, das Fleisch in einer würzigen Brühe mit dunkler Sojasauce zu garen, letzteres meint, das einfache Kochen in Wasser oder, wie in diesem Fall hier, dämpfen. Eins muss aber von vornherein klar sein, Freunde knuspriger Hähnchenhaut werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Entenbrust mit Fünf-Gewürzpulver


Da wir gerade im Archiv wühlen, hier noch ein weiteres, etwas älteres Foto, welches kurz vor der Entstehung dieses Blogs geschossen wurde. Ente mit Fünf-Gewürz-Pulver, hier serviert auf Kartoffelbrei mit Bratsaft (verfeinert mit etwas Balsamico Essig), gekochtem Blumenkohl und Feldsalat.

Pimientos mit Frischkäse und Flusskrebsschwänzen


Da ich heute tagsüber unterwegs war und auswärts gegessen habe - nichts wirklich erwähnenswertes - habe ich noch einmal beherzt in das Archiv gegriffen und diese kleinen Happen gefunden, die 2012 ein Teil unseres Heiligabend Büffets waren.

Dienstag, 3. Juni 2014

Phat Thai


Phat Thai (oder Pad Thai) ist das thailändische Nationalgericht, allerdings auf Anweisung von oben. Nach dem zweiten Weltkrieg war Reis knapp, also ersann man ein Gericht mit Nudeln, um dem Problem entgegenzuwirken. Die Nudeln sind zwar auch aus Reismehl hergestellt, der Reis hierfür kann aber von minderer Qualität sein - zum Beispiel aus gebrochenen Körnern bestehen - also konnten so auch Reisreste verwertet werden, die sonst entsorgt worden wären. Wir verdanken dieses Gericht also der Initiative des damaligen Ministerpräsidenten Luang Phibul Songkhram.

Montag, 2. Juni 2014

Entrecôte vom Grill


Meine Leidenschaft für Rindersteaks ist grenzenlos. Heute habe ich mir Entrecôte aus Argentinien gegönnt, dreihundertzwanzig Gramm pro Stück.

In jedem Land werden Tiere in unterschiedliche Fleischpartien zerlegt. In Frankreich bezeichnet das Entrecôte das mittlere, obere Rückenstück des Rinds. In England teils forerib, teils sirloin, in den USA einfach rib und im Deutschen ein Stück aus der Zwischnerippe, nahe des "hohen Roastbeefs". Dieses Stück eignet sich gut zum Grillen und bleibt durch die Fettmarmorierung auch schön saftig.  


  • Steakfleisch
  • Knoblauch
  • Rosmarin
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer


Den Knoblauch schälen und fein reiben, Rosmarin fein hacken. Das Fleisch ordentlich pfeffern (noch nicht salzen) und mit Olivenöl, Rosmarin und Knoblauch einreiben. Etwa eine Stunde marinieren lassen, dabei hin und wieder wenden. Steakfleisch sollte vor dem Grillen unbedingt Raumtemperatur haben. Im Bild sieht man, das sich zu den beiden Entrecôtes noch ein zweihundert Gramm Filetsteak für die Gattin gesellt hat.


Am Besten schaufelt man die Kohle auf eine Seite des Grills, so dass man eine kühlere Stelle ohne direkte Hitze bekommt. Das Fleisch nun aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und nochmals pfeffern und dann salzen. Nun wird da Fleisch bis zur gewünschten Garstufe zubereitet. Ich grille es bei sehr starker Hitze und niedrigem Abstand zu den Kohlen etwa eine Minute pro Seite, ziehe es dann auf eine Stelle ohne direkte Hitze und lasse es dort fünf Minuten bei maximal 80°C garen (ersatzweise kann das Fleisch auch bei 80°C in den Backofen wandern). Nun lasse ich es abgedeckt weitere fünf Minuten ruhen, damit sich die Fleischfasern entspannen und beim Anschnitt keine Flüssigkeit austritt. Für Medium würde ich zwei Minuten starke Hitze von beiden Seiten empfehlen, durchgegart mindestens fünf Minuten plus entsprechende Ruhezeiten.  



So mag ich mein Steak. Hier mit hausgemachter Kräuterbutter.

Sonntag, 1. Juni 2014

Carpaccio


Wir verdanken diesen italienischen Vorspeisenklassiker einem gewissen Giuseppe Cipriani, Besitzer der Harry's Bar in Venedig, dessen Stammkundin die Contessa Amalia Nani Mocenigo war. Wir schreiben in etwa das Jahr 1950. Der Arzt hat der Contessa den Verzehr von gebratenem, roten Fleisch untersagt. Mein Onkel, ein gelernter Kantinenkoch (Systemgastronomie) - und Gott hab ihn selig - hat immer gesagt: "Alle Köche sind besch*ssen,die sich nicht zu helfen wissen". So auch Cipirani, der seine Stammkundin nicht verlieren wollte und ihr so rohes Rinderfilet, hauchdünn aufgeschnitten, mit der Sauce des Hauses servierte. Heute wird Carpaccio meist nur mit Essig, Öl und Parmesanspänen serviert.

Vitello tonnato


Vitello tonnato - Kalbsfleisch mit Thunfischsauce - ist ein absolutes Highlight im italienischen Vorspeisenbereich. Der Klassiker aus der norditalienischen Region Piemont ist zwar ein zeitaufwändiges Rezept, aber umwerfend lecker. Wir müssen eine vierundzwanzig stündige Marnierzeit und eine weitere, stundenlange Abkühlphase berücksichtigen.

Zuppa di Manzo mit Parmesanschaum

Wir berichteten ja von unserem Besuch im Toscana, einem sehr empfehlenswerten italienischen Restaurant in Hameln. Meine Vorspeise beim letzten Besuch war eine Rindfleischsuppe (Zuppa di manzo) mit Parmesanschaum. Mich hat dieses Süppchen so begeistert, dass ich, wie angekündigt, unbedingt versuchen musste, es zu Hause nachzukochen. Mit dem Resultat war auch die sonst oft kritische Gattin höchst zufrieden. 

Italienisches Brot für Bruschetta


Backen ist nicht wirklich mein Steckenpferd, auf diesem Gebiet ist die Gattin deutlich ambitionierter. Ausnahmen bei mir sind herzhafte Gerichte, wie zum Beispiel Quiches oder eben Brote. Ich überlege gerade, ob ich nicht einen eigenen Sauerteig ansetzen sollte, um zum Beispiel zum Grillen eigenes Baguette servieren zu können. Wenn, werde ich natürlich darüber berichten.

Wein III

Ich bin ja, wenn es um Rotwein geht, eigentlich bekennender Anhänger italienischer Tropfen. Dabei müssen es nicht immer die teuren Piemonteser oder Toskaner sein. Auch Regionen wie Apulien und Sizilien bieten tolle Weine für vergleichsweise wenig Geld. Leider habe ich nicht immer Zeit, Weinfachgeschäfte zu durchstöbern, oftmals kommt es dann so zum Griff in das Supermarktregal. 

Neulich sah ich zufällig neben meinem Lieblings-Nero d'Avola (Sizilien) eine Flasche portugiesischen Rotweins aus der Douro Region, eigentlich bekannt für seine fantastischen Portweine. Dies erinnerte mich an einen anderen portugiesischen Wein, aus eben dieser Region, mit Namen "Fabelhaft", der vor einigen Jahren durch verschiedene Fernsehköche regelrecht "gehypt" wurde. Auch ich probierte ihn damals - dies muss so 2006 gewesen sein - und war sehr angetan. Ich habe Douro als Rotweingebiet dann aber irgendwie wieder aus den Augen verloren.