Montag, 18. August 2014

Salbei Hähnchen


Seit Sonnabend sind wir nun wieder im Lande und heute war zum ersten Mal Zeit, in der heimischen Küche den Kochlöffel zu schwingen. Meine Vorliebe für Hähnchen ist hinlänglich erwähnt worden, also konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, eben diese Geflügel heute zuzubereiten, diesmal mit Kartoffeln, Zucchini und Salbei, der bei uns im Garten als riesiger Busch wuchert. Ob man nun ein ganzen Hähnchen nimmt und zerteilt, oder einzelne Keulen oder Brust nimmt, ist jedem selbst überlassen. Idealerweise nimmt man Fleisch mit Knochen und Haut, denn dieses bleibt beim Garen zarter und saftiger.


Wir nehmen:
  • 1 kg Hähnchenteile 
  • 2 große Kartoffeln
  • 1 Zucchino
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zitrone
  • ein paar Cocktailtomaten
  • eine Handvoll Salbeiblätter
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Olivenöl
Wir heizen den Backofen auf 200° C vor.



Verwenden wir große Keulen, sollten diese am Gelenk in Ober- und Unterschlegel geteilt werden. Die Zwiebel und die Kartoffeln werden geschält und in Spalten (wedges) geschnitten. Den Zucchino vierteln wir längst und schneiden ihn dann in einen Zentimeter breite Stücke. Knoblauchzehen werden einfach mit der flachen Messerseite leicht zerquetscht. Kartoffeln, Zwiebeln,  Knoblauch, Hähnchen und Salbei in eine Schüssel geben, mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker würzen. Saft einer halben Zitronen und etwa sechzig Milliliter Olivenöl hinzufügen. Gut durchmischen. Man kann das Fleisch jetzt kurz marinieren lassen, es kann jedoch auch gleich weiter verarbeitet werden. 


Dazu geben wir unsere Huhn-Gemüse Mischung auf ein Backblech und schieben dieses in den Ofen und schalten diesen nach fünf Minuten auf hundertachtzig Grad herunter.  Die Garzeit hängt von der Größe der verwendeten Stücke ab. Nach zwanzig Minuten sollte man mit einem Spieß an eine dicke Stelle des Fleisches picken. Tritt klarer Saft aus, ist das Huhn gar. Ist dies der Fall legen wir die Cocktailtomaten mit aufs Blech und geben alles nochg einmal kurz in den Ofeb, bis die Tomaten aufplatzen.



Eventuell sollte man vor dem servieren noch einmal nachsalzen. Der Salbei ist schön knusprig geworden, man sollte ihn auf jeden Fall mitessen.

Den Sud könnte man durch ein Sieb geben und mit Weißbrot aufstippen oder abgebunden als Sauce servieren - da er jedoch zum größten Teil aus Olivenöl und Hühnerfett besteht, haben wir aus kalorientechnischen Gründen darauf verzichtet. 

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