Freitag, 14. November 2014

Pastasauce Alfredo


Pasta Alfredo - zumeist mit Fettucini serviert - ist ein Klassiker unter den Pastasaucen. Populär gemacht durch den römischen Koch Alfredo di Lelio (der sie ab 1914 in seinem heute noch existierenden Restaurant servierte) ist die Technik, Nudeln in einer Butter-Parmesan-Emulsion zu schwenken, Jahrhunderte alt. Der Name Alfredo für die Sauce ist allerdings in Italien weitgehend unbekannt. Dort heißt das Gericht einfach pasta al buro e parmegiano (Pasta mit Butter und Parmesan).

Der Name Alfredo ist eher in den USA üblich, wohin das Gericht durch das in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts berühmte Schauspielerpaar Mary Pickford und Douglas Fairbanks von einer Hochheitsreise nach Rom inklusive Restaurantbesuch bei di Lelio in die Staaten gebracht wurde. Die amerikanische Version, die wir hier vorstellen, ist kräftiger und enthält außer Käse und Butter noch Sahne und Knoblauch.



Für 4 gute Portionen:
  • 60 g Butter
  • 2 große Knoblauchzehen
  • 300 ml Butter
  • 125 g Parmesan
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer

Wir reiben den Parmesan fein. Der Knoblauch wird gepellet und fein gehackt. Nun schmelzen wir die Butter und schwitzen den Knoblauch darin an. Er soll aber keine Farbe nehmen.


Nun wird die Sahne angegossen. Sie muss einpaar Minuten kochen und dabei leicht eindicken. Hin und wieder rühren, damit nichts überkocht.


Nun geben wir den Käse in die Sauce und lassen ihn unter rühren schmelzen. Die Sauce soll weiter leicht köchelnd eindicken.



Zu guter Letzt hacken wir die Petersilie fein und heben sie unter die Sauce. Wir schmecken mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer ab.


Währenddessen kochen wir unsere Pasta und geben sie in die Sauce. Wir lassen alles solange köcheln, bis die Sauce die Nudeln samtig ummantelt. Aus Zeitgründen habe ich hier handgemachte Tortellini mit echter Steinpilzfüllung aus einem italienischen Feinkostladen benutzt. 

Man kann die Sauce auch gut portionsweise einfrieren und muss sie später nur nach Bedarf in die Pfanne werfen, auftauen lassen, Nudeln dazu und fertig ist ein leckeres Pastagericht.

Kommentare:

  1. HISTORY OF ALFREDO DI LELIO CREATOR IN 1908 OF “FETTUCCINE ALL’ALFREDO”, NOW SERVED BY HIS NEPHEW INES DI LELIO, AT THE RESTAURANT “IL VERO ALFREDO” IN ROME, PIAZZA AUGUSTO IMPERATORE 30

    With reference of your article I have the pleasure to tell you the history of our grandfather Alfredo Di Lelio, who is the creator of “fettuccine all’Alfredo” in 1908 in restaurant run by his mother Angelina in Rome, Piazza Rosa (Piazza disappeared in 1910 following the construction of the Galleria Colonna / Sordi). The trattoria of Piazza Rosa is the birthplace of fettuccine all'Alfredo
    Alfredo di Lelio opened the restaurant “Alfredo” in 1914 in a street in central Rome, after leaving the restaurant of his mother Angelina. In this local spread the fame, first to Rome and then in the world, of “fettuccine all’Alfredo”.
    In 1943, during the war, Di Lelio sold the restaurant to others outside his family.
    In 1950 Alfredo Di Lelio decided to reopen with his son Armando his restaurant in Piazza Augusto Imperatore n.30 "Il Vero Alfredo" (“Alfredo di Roma”), which is now managed by his nephew Ines, with the famous “gold cutlery”” (fork and spoon gold) donated in 1927 by two well-known American actors Mary Pickford and Douglas Fairbanks (in gratitude for the hospitality).
    See also the site of “Il Vero Alfredo” http://www.ilveroalfredo.it (with news about franchising) .
    I must clarify that other restaurants "Alfredo" in Rome do not belong to the family tradition of "Il Vero Alfredo" in Rome.
    I inform you that the restaurant “Il Vero Alfredo” is in the registry of “Historic Shops of Excellence” of the City of Rome Capitale.
    Best regards Ines Di Lelio




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    1. Wow, if this is for real I'm left speechless. Grazie mille signora Di Lelio.

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