Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gefüllte Spitzpaprika


Ich liebe Hackfleisch, weil es vielseitig einsetzbar ist und je nach Würzung ganz verschieden daher kommt. Es ist unkompliziert und vergleichsweise günstig. Man muss auch, anders als beim teuren Filet, keine Angst haben, das gute Stück Fleisch zu versauen. Hackfleisch vergibt, Filet nie. 

Eigentlich wollte ich ja einmal wieder Kohlrouladen machen, dafür war heute aber keine Zeit. Also unterbreitete ich dem Gemüsehändler meines Vertrauens mein Ansinnen, ein paar rote Spitzpaprikas zwecks häuslicher Zubereitung käuflich zu erwerben und siehe da, wir wurden handelseinig.


  • 6 rote Spitzparikas 
  • 500 g Rinderhackfleisch 
  • 1 Zwiebel 
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 1 EL Tomatenmark 
  • 1 altes, hartes Brötchen 
  • 1 Tasse Milch 
  • 1 Ei 
  • Petersilie 
  • Thymian 
  • 50 g Parmesan 
  • Salz 
  • Pfeffer

zusätzlich:

  • 1 weitere Zwiebel 
  • 1 weitere Knoblauchzehe 
  • 2 EL Tomatenmark 
  • 2 Lorbeerblätter 
  • Thymian 
  • Zucker 
  • Olivenöl


Den Backofen auf 200° C aufheizen.

Zwiebel pellen und klein würfeln, Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken. Thymianblättchen von den Zweigen streifen, Petersilie grob hacken. 

Brötchen mit der Milch in einen Gefrierbeutel geben, Luft herausdrücken und zuknoten. Alles gut zu einem Brei verkneten. Dann mit den Kräutern, Knoblauch, Zwiebel und Tomatenmark zum Hackfleisch geben. Ein Ei hineinschlagen, Parmesan hinzufügen, alles gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse sollte schön weich sein.


Den Deckel der Paprikas abschneiden und vorsichtig das Kerngehäuse und weißen Trennwände so gut es geht entfernen. 

Mit einem Teelöffel die Füllung gut in die Paprikas drücken. Für ein stärkeres Aroma röste ich die Paprikas kurz in einer mit Olivenöl ausgeriebenen Grillpfanne an.   


Paprika aus der Pfanne entnehmen und kurz zwischenlagern. Zusätzliche Zwiebel schälen und würfeln, zusätzlichen Knoblauch auch pellen und fein hacken. Etwas Olivenöl in der Grillpfanne erhitzen, Zwiebeln darin anschwitzen. Nun den Knoblauch und das Tomatenmark dazugeben. Kurz mitrösten löassen. 


200 Milliliter Wasser angießen, Kräuter hinzugeben und gut verrühren.


Mit Salz, Pfeffer und wenn nötig Zucker abschmecken,Paprika wieder einlegen und für zwanzig Minuten in den heißen Ofen geben.  

Wer sich nun fragt, warum auf dem Rezeptbild sechs Paprikas und hier in der Pfanne aber nur fünf zu sehen sind - die Antwort ist einfach. Eine der Schoten ist beim Befüllen unschön aufgeplatzt. Dumm für uns, die Meerschweine haben 
sich jedoch gefreut. 


Im Normalfall ist das Hackfleisch gar, wenn die Paprikas schön weich sind.


Mit Djuvec Reis und etwas Sauce servieren.


Natürlich habe ich längst nicht alles Hackfleisch zum Füllen benötigt. Aus dem Rest habe ich vorsichtig Frikadellen geformt und diese bei mäßiger Hitze in Olivenöl gebraten. Schmeckt morgen bestimmt gut im Brötchen.

Ein Geständnis habe ich noch zu machen. Ich hatte ja angekündigt, bis Weihnachten etwas kürzer zu treten. Aber wie das so ist, habe ich nun aber schon das nächste Projekt "in der Pipeline", ein Gericht, mit dem ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllen werde. Aber dazu wahrscheinlich erst am Montag, meinem ersten Urlaubstag.  


Kommentare:

  1. kannst du nicht mal deine schüler zwingen, hier kommentare zu schreiben, damit das nicht nur im pagecounter gut frequentiert wird, sondern damit auch für die billigen ränge, richtig offensichtlicher traffic herrscht? kann man bestimmt auch in die mündliche note einfliessen lassen.

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  2. An Traffic herrscht hier kein Mangel. 43,000 Seitenaufrufe in nicht mal einem Jahr ist okay. Warum keiner kommentiert oder followed, weiß ich nicht. Vielleicht koche ich am Geschmack der Masse vorbei. Ist aber auch egal, ich mache das hier, weil ich Bock darauf habe und nicht, um berühmt zu werden.

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  3. meinen geschmack triffst du jedenfalls. damit ich auch mal den längeren habe, 44000 hits seit mai 2014. tätaaaa.

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  4. Ich feiere hier am 29.12. Geburtstag. Hätte nicht gedacht, dass ich das mit dem Bloggen solange durchhalte. Ich ärgere mich nur ein wenig, dass ich nicht gleich eine englischsprachige Version ins Leben gerufen habe. Ich habe nämlich recht viele Freunde in den USA, die ganz wild auf europäische und besonders deutsche Rezepte sind, dies hier aber nicht lesen können. Da wäre der Blog wahrscheinlich schon durch die Decke gegangen ...

    Aber wie gesagt, mir ist es egal und ich werde mich auch nicht für den Erfolg ausziehen.

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