Mittwoch, 17. Dezember 2014

Tomatenreis nach Djuvec Art


Anders als in vielen Länder Asiens, wird weißer Reis hierzulande oftmals als langweilig empfunden. Wir haben als Beilage lieber etwas mit Geschmack. Der aus dem Balkan stammende Djuvec-Reis erfreut sich deshalb besonderer Beliebtheit. Man kennt ihn vom "Jugoslawen", aber auch in griechischen Restaurants wird er gerne gereicht.

Eigentlich bezeichnet Đuveč (von türkisch "Güveç") ein in einem Tontopf geschmortes Gericht, genauer besagten Tontopf selbst. Das Gericht besteht meist aus 
Reis, Fleisch und Gemüse. Die griechische Variante giouvetsi hatten wir auch schon einmal hier. Djuvec-Reis ist als Beilage die abgespeckte Variante ohne Fleisch.


Die ex-jugoslawische Variante ist natürlich ohne Ajvar nicht denkbar. Ich hatte aber keins im Haus und auch keine Auberginen, um mir selbste eines zu basteln, also habe ich zu türkischer Paprikapaste gegriffen. Wer Ajvar gerne selbst machen möchte, schaut hier mal vorbei.
  • 1 Tasse Langkornreis (hier: Basmati)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 EL pikantes türkisches Paprikamark
  • 1 EL Paprikapulver (Schärfegrad nach Wunsch)
  • 1/4 TL Piment (unter den Tomaten versteckt)
  • 1/2 Tasse Erbsen
  • 1,5 Tassen (Geflügel-)fond
  • 3 Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • eventuell Zucker
  • Butterschmalz

Zwiebeln schälen und klein würfeln. Knoblauch ebenfalls pellen und fein hacken. Tomaten nach Wunsch häuten, dazu einritzen, für ein paar Sekunden in kochendes Wasser legen, kalt abschrecken und Haut abziehen. Kerngehäuse entfernen und klein würfeln. 

Butterschmalz erhitzen. Noch besser schmeckt der reis übrigens mit Schweineschmalz. Zwiebeln anschwitzen, dann den Reis dazu geben und anösten lassen.


Tomaten- und Paprikamark, Paprikapulver, Piment, Knoblauch und Erbsen hinzufügen.


Brühe angießen und gut durchrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Tomaten dazugeben.


Aufkochen lassen, dann auf kleinster Flamme zugedeckt fünfzehn Minuten leicht köcheln lassen, vom Herd nehmen und weitere zehn Minuten ausquellen lassen. Dabei wird der Deckel die ganze Garzeit hinüber nicht entfernt.

Passt gut zu allen gebratenen oder gegrillten Fleischgerichten, aber auch einfach einmal so. 

Kommentare:

  1. sehr steil, auch wenn du mit plastik arbeitest. tststs. dich rettet nur der verweis auf die reine lehre und das eingeständnis, dass du das auch weisst ;-) kurz gesagt, super geiler reis, könnte ich jetzt auch vertragen. hast du schon berlin pläne geschmiedet?

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  2. Nichts konkretes, aber ich könnte ja mal die Osterferien 2015 ins Auge fassen.

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