Donnerstag, 31. Dezember 2015

Guten Rutsch Euch allen!


In den letzten Jahren gab es bei uns zu Silvester immer ein Büffet. Egal wie viel oder wie wenig wir zubereitet hatten, es blieb immer viel übrig. Dieses Jahr haben wir es einfach gemacht und mit lieben Freunden einen Tisch beim Chinesen bestellt. Dort kann man ja auch vom Büffet essen. War wie immer lecker, wir sind genudelt und werden nun so langsam auf weniger feste Nahrung umsteigen. In diesem Sinne: wo immer ihr auch seid und was immer ihr auch macht, kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund. Wir lesen uns 2016 dann wird es auch wieder lecker!

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Spaghetti alla Gricia


So, da hat man also tolle Spaghettis bei der Nudelmanufaktur Huber gekauft und will diese für den Blog testen. Ich muss also etwas finden, dass die Nudel in den Vordergrund stellt und nicht nur zum Saucenträger degradiert. Spagehtti alla Gricia ist da eine gute Wahl, denn sie besteht eigentlich nur aus drei Zutaten, Nudeln inklusive, wenn man Olivenöl, Wasser und Pfeffer nicht dazurechnet. Das Gericht stammt aus der Region Latium und ist sozusagen die schmalere, jedoch nicht weniger attraktive Schwester der Carbonara. Ursprung und Namensgebung liegen hier auch genauso im Dunklen. Eine Deutung ist, dass diese Pasta von Bäckern der Region, oftmals Einwanderer aus dem Schweizer Kanton Graubünden (Grigioni), zubereitetet wurde. Eine andere Geschichte führt in das latinsiche Dörfchen Grisciano, wo auch alljährlich am 18. September ein dieser Pasta gewidmetes Dorffest stattfindet.

Nudelmanufaktur Huber in Diersbach, Österreich - die Nudelmacher


Ich mache ja eigentlich hier nie Werbung für irgendwelche Produkte oder Firmen - schon gar nicht auf Anfrage - und ich denke, die meisten Unternehmen kommen auch ohne meine Hilfe aus. Wenn ich aber von einem Produkt überzeugt bin oder das Gefühl habe, etwas zu unterstützen, dass die Sache wert ist, nenne auch ich gerne Namen. Mache ich bei Restaurants ja auch. Sehen wir das Folgende also nicht als Werbung, sondern als kritischen Test.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Überbackener Hummer à la Thermidor


Ein Klassiker der französichen Küche, den schon der große Auguste Escoffier beschrieb: Hummer Thermidor. Klassisch mit einer cremig abgeschmeckten Sauce Béchamel serviert, nehmen wir hier, weil leckerer, eine Béarnaise.

Hummer mit Limettencreme


Zum Geburtstag darf es ruhig einmal etwas Besonderes sein. Der Blog wird ja bekanntlich - CNN berichtete - zwei Jahre alt und da habe ich ihm Hummer spendiert. Ja, geschmacklich sind lebend erworbene Tiere vorzuziehen, habe ich aber nicht bekommen können und im Übrigen möchte ich hier auch keinen Tierschutz-Shitstorm auslösen. Ich persönlich habe kein Problem damit, lebende Schalentiere zuzubereiten, aber Schwamm drüber. Ich habe rohe kanadische Hummerschwänze - so etwa 125 Gramm pro Stück - bekommen und billig waren die auch nicht. Optimal ist das nicht, aber immerhin besser, als vorgegarter Hummer im Wasserblock eingefroren.

Jakobsmuscheln auf Belugalinsen


So, wir feiern heute Geburtstag, da darf ein Essen ruhig mal einen Euro kosten. Linsen hatten wir seltsamerweise hier nur einmal. Heute dann also mal wieder. Aber nicht irgendeine Linse, sondern die Beluga. Benannt nach dem ähnlich aussehenden Kaviar, ist sie die Königin der Linsen. Ein Einweichen ist nicht nötig, die Kochzeit beträgt zwanzig Minuten und der Geschmack ist fantastisch nussig.

Zweiter Geburtstag



Lieber Blog, du bist heute nun schon zwei Jahre alt. Groß geworden bist du dieses Jahr. Ich hätte am 29 Dezember des Jahres 2013 nie damit gerechnet, dass einmal fast 170.000 Menschen hier vorbeischauen (und der eine oder andere das hier auch liest) und ich fast 1000 Einträge verfasst haben werde. Kulinarisch haben wir praktisch die ganze Welt bereist - einige weiße Flecken gibt es natürlich noch - und ich habe viel, auch für mich Neues ausprobiert, meist sogar erfolgreich. Ich habe es geschafft, in den letzten zwei Jahren fast jeden Tag etwas Anderes auf den Teller und somit auch vor die Kameralinse zu bekommen. Ob das in diesem Tempo ewig so weiter gehen kann, weiß ich nicht. Die Gattin war bisweilen genervt, übersättigt und gab an, eigentlich nur noch Käsebrote essen zu wollen. Wir werden sehen. Heute habe ich jedoch noch einmal richtig zugeschlagen, um zum Geburtstag etwas Edles auf aufzutischen.

Montag, 28. Dezember 2015

Stollenkonfekt


Ich bin ja nicht gerade als Bäcker bekannt, aber hin und wieder packt es mich. Stollen ist zum Beispiel so eine Sache. Eigentlich mache ich mir selber gar nichts daraus, aber die Verwandschaft liebt ihn. Da ist es ja naheliegend, so etwas als Geschenk einmal selbst herzustellen. Das braucht ein wenig Vorlauf, denn der Stollen muss mindestens zwei Wochen reifen. Kann man natürlich auch schon früher essen, da gibt es, so meine ich, keine bindenden Gesetze.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Sahniges Gulasch von der Schweinelende


Nach den Tagen des Schlemmens heute etwas eher Uninspiriertes: ein banales Gulasch und dann, auch noch mit Schweinefleisch. Warum nur? Nun, Schweinelende, auch Filet genannt, kaufe ich eher selten. Am Stück gebraten ist es nur medium gebraten verzehrbar, aber dann meutert die Gattin. Durchgebraten wird es meist staubtrocken und das mag ich dann nicht. Als Medaillon geht es, da kann man mit dem richtigen Timing wie bei Steak unterschiedliche Garpunkte für jeden Esser anvisieren. Trotzdem bevorzuge ich sonst eher durchwachsenere Fleischpartien vom Schwein. Heiligabend hatte ich ja Familienbesuch. Da sind die Bratenvorlieben sehr divergent. Die einen wollen es saftig, die anderen dulden kein Fett - da musste ein Kompromiss gefunden werden. Also entschied ich mich, ein mageres Filet im Pizzateig zu garen. Das Ergebnis ist dann ein fettarmer Braten, der trotzdem nicht austrocknet, weil er ja in einer Hülle gebacken wurde.

Samstag, 26. Dezember 2015

Freitag, 25. Dezember 2015

Weihnachtsdinner im Landgasthaus Specht


Wie jedes Jahr werden wir am ersten Weihnachtstag von den Schwiegereltern zum Essen eingeladen. Letztes Jahr waren wir im Waldhof Unsen, diesmal fiel die Wahl auf den Landgasthaus Specht, wo wir auch schon anlässlich Vaters siebzigsten Geburtstags im September waren.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Heiligabend-Büffet 2015


Die Schlacht ist geschlagen und alle sind pappsatt. Wie immer ist eine Menge übrig, aber das lässt sich zum Frühstück essen oder problemlos einfrieren. Thematisch war diesmal kein richtiger grüner Faden drin, ein bisschen Retro, ein bisschen spanisch, ein bisschen Tex-Mex, aber das ist sekundär. Eltern, Schwiegereltern, Meine Schwester und die Tante aus Hamburg waren zufrieden und wenn meine Gäste glücklich sind, bin ich es auch. Hier also das Büffet des Abends für 9 Personen.

Datteln im Speckmantel


Eine leckere Knabberei mit hohem Suchtfaktor: Datteln im Speckmantel. Kennt man entweder aus der Tapas-Bar oder von Siebziger-Jahre-Parties, auf denen diese kleinen Happen neben Würstchen im SchlafrockSpargel-Kochschinkenröllchen und mit Fleischsalat gefüllten Tomaten nicht fehlen durften. Schnell herzustellen und in der Kombination herzhaft-süß eigentlich trotzdem raffiniert.

Hähnchen provenzalischer Art


So, nach einer kurzen Pause und vier Stichen bin ich wieder zurück aus der Notaufnahme. Ich schneide mich normalerweise nie - warum auch, das tut doch weh - aber wenn, dann richtig. Ich habe ja schon einmal gesagt, mit Küchenhobeln muss man vorsichtig sein, denen ist egal, wo das Gemüse aufhört und der Finger anfängt, aber so ist das nun einmal. Aber was soll es, der Verband um die rechte Ringfingerkuppe kann mich nicht aufhalten, weiter zu kochen.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Chili con Carne Hackfleischbällchen


Braucht jemand noch eine Idee für ein Silvesterbüffet? Chili con Carne, in der europäisierten Form, geht ja immer gut, meist jedoch aus der Tüte und von überraschender Geschamcksneutralität. Dabei kann man ein gutes Chili auch ganz ohne Chemie und mit Gewürzen, die jeder zu Hause haben sollte, selbst herstellen. Oregano, Chili- und Paprikapulver sollten in jedem Haushalt Bordmittel sein. Kreuzkümmel ist da vielleicht ein wenig exotischer, aber er kostet nicht die Welt und es ist noch keiner verhaftet worden, nur weil er das auch Cumin genannte Gewürz im Küchenschrank stehen hatte. Zumindest in Deutschland nicht, aber man muss ja im mittlerweile mit solch globalen Aussagen vorsichtig sein. Wer weiß denn schon, was noch im mythischen Denken befangene Amöben so alles auf ihre schwarzen Listen setzen. Wir fallen allerorten, auch in unserem Lande, weit hinter die Erkenntnisse der Aufklärung zurück. Schiller, Goethe, Kant, Voltaire - sie alle würden sich für die heutige Menschheit schämen und das in allen politischen und religiösen Lagern.

Pasta mit getrockneten Steinpilzen



Großkampftag in der Küche und das Ende ist noch nicht abzusehen. Morgen gibt es kalt-warmes Büffet und da ist noch einiges vorzubereiten. Trotzdem nehme ich mir die Zeit für den Blog (nur für euch, meine treue Leserschaft). Außerdem habe ich es ganz nebenbei geschafft auch für heute etwas leckeres mit Huhn zu kochen. Da die Gattin keine Lust auf Geflügel hatte, gab es für sie Pasta mit getrockneten Steinpilzen in Sahnesauce. Auch so nebenbei.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Hähnchen à la Normandie


Dies ist eins der Gerichte, die schon länger auf meiner Liste stehen: normannisches Huhn. Es könnte auch bretonisch sein, die Küchen sind sich ziemlich ähnlich und trotz einiger, auch innerhalb der Regionen lokaler Unterschiede, verbindet doch mehr, als trennt. Da wären zum einen Sahne, die besonders fetthaltig und geschmackvoll ist. Man sagt die beste Sahne der Welt stamme aus der Normandie. Außerdem werden in den Küchen viel mit Äpfeln gekocht, sei es als Frucht, oder auch in Form von Cidre und Apfelbrand. Letzterer darf sich nur dann Calvados nennen, wenn er aus dem gleichnamigen Départment in der Region Basse-Normandie, zwischen der Haute-Normandie im Osten und der Bretagne im Westen gelegen, stammt. Die bretonische Küche ist im Allgemeinen rustikaler, die normannische etwas feiner. Am 01. Januar 2016 vereinen sich die beiden Normandien übrigens zu einer gemeinsamen Normandie.

Ausgebackener Blumenkohl


Man kennt es vielleicht vom Weihnachtsmarkt oder von indischen Pakuras: knusprig ausgebackenes Gemüse im Teigmantel. Wenn man in der Lage ist, einen Blumenkohl ohne den Verlust von Fingern in Röschen zu schneiden oder vermeiden kann, beim Erhitzen von Fett die Küche in Brand zu setzen, kann man das hier auch. Gut, theoretisch könnte man daran scheitern, Mehl mit Wasser zu verrühren, aber in diesem Fall sollte man die Küche eh lieber großräumig umfahren und den Bringdienst rufen.

Montag, 21. Dezember 2015

Tomaten-Oliven Tarte


Hier dürfen wir mal dick auftragen. Bei Pizza sage ich ja immer: "Tomatensauce dünn und sparsam auf den Teig streichen". Hier ist das anders. Ist ja auch keine Pizza, sondern eine Tarte. Die kann man kalt oder warm essen. Abgekühlt hat sie den Vorteil, dass die Butter im Teig wieder fest geworden ist und das Ganze sich so besser aus der Form heben lässt.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Hackfleischbällchen mit rotem Pesto


Kleine Hackbällchen gehen immer. Vermutlich werden sie auch in irgendeiner Art und Weise auf dem diesjährigen Wihnachtsbüffet auftauchen. Ich habe zwar mein Standardrezept für Frikadellen, aber ich variiere auch gerne. Letztlich kann man bis Trauben-Nuss-Schokolade alles unter Hackfleischmengen und auch hier würde ich nicht ausschließen, dass es nicht doch schmeckt.

Gefüllte Zucchini



Kleine Spielerei am Rande: gefüllte Zucchini. Ich kaufe oft recht spontan ein und manchmal landen dann Dinge in meinem Einkaufskorb, die mich einfach von der Form oder der Farbe her ansprechen, ohne dass ich einen Plan hätte, was ich damit anstellen könnte. Bei diesen runden Zucchinis ist das jedoch recht einfach. Sie schreien geradezu: "Höhl mich aus und füll mich!"In die Füllung kommt natürlich das ausgehöhlte Fruchtfleisch, aber Zucchini alleine ist nun mal nicht gerade das Geschmackswunder Nummero Uno, da kann etwas Hackfleisch zur Unterstützung nicht schaden.

Samstag, 19. Dezember 2015

Danke, liebe Doro!


Da lasse ich mich gerade darüber aus, dass mir als Blogger keiner was schenkt und dann kommt heute ein Paket von Doro, die sich manchmal zu Unrecht fragt, ob sie ein Eichhörnchen seidabei zeigt das Bild doch eindeutig einen magersüchtigen Präriehund. 

Dummerweise habe ich in meiner Gier die beliegende Karte erst zu spät gelesen, denn diese Sachen sind gar nicht für mich, sondern für die Sous-Chefin. Liebe Doro, trotzdem vielen Dank für dafür! Ich verspreche, ich werde die Sachen wieder ordentlich "zurückverpacken" und an die rechtmäßige Adressatin weiterleiten. Das ist auch völlig in Ordnung, denn dein nettes Lob ist mir Geschenk genug.

Gerösteter Rosenkohl mit Honig-Balsamico und Parmesan


Es hat lange gedauert, bis ich mich mit Rosenkohl anfreunden konnte, genauer gesagt 35 Jahre. Dass ich ihn jetzt esse, hat mehr oder weniger pädagogische Gründe. 2005 war ich mit meiner damaligen Stammgruppe - so heißen die Klassen bei uns - auf Fahrt nach Dassel im Solling. Einige behaupten heute immer noch steif und fest, wir wären in Solingen gewesen, aber das ist ein anderes Thema. Wir waren damals in einer eigentlich sehr schönen CVJM Herberge untergebracht. Am Essen scheiden sich ja bekanntlich die Geister und bei Kindern aus vielen Kulturen und sozialen Schichten können die Geschmäcker durchaus unterschiedlich sein, aber in einem Punkt waren sich alle einig: das Essen war eindeutig nicht im Bereich der "Sterneküche" angesiedelt. Es war aber auch nicht so schlecht, dass man es nicht hätte essen können. 

Alternativen gab es keine, denn die Herberge lag mitten im Wald, etwa sechs Kilometer von der nächsten bewohnten Siedlung entfernt. Gut, man hätte sich am hauseigenen Kiosk etwas holen können, aber Kinder, die sich eine Woche nur von Chips und Zuckerkram ernähren, will ja auch keiner. Also baten wir darum, das Essen zumindest zu probieren. Und dann kam der Rosenkohl. Meine kantische Grundeinstellung sagte mir sofort: "Du kannst von Kindern nicht verlangen, das Essen zu sich zu nehmen und selbst den Rosenkohl dann auf dem Teller liegen lassen. Da musst du jetzt durch". Also habe ich das Gewächs tapfer gegessen und siehe da: es schmeckte gar nicht mal so schlecht. Vielleicht nichts, was ich als Henkersmahlzeit bestellen würde, aber dennoch ein Gemüse, das zu Unrecht vielerorts unbeliebt ist.

Freitag, 18. Dezember 2015

Nur mal so ... (Teil 60)


"Haben Sie schon all Weihnachtsgeschenke, Herr Westerhausen?"

"Nein, wieso? Die bekomme ich doch erst Heiligabend!"

Es ist geschafft, das Schuljahr ist beendet, zumindest kalendarisch. Eigentlich erst am nächsten Dienstag, aber die Schulleitung hat gnädigerweise zwei der uns gegebenen "beweglichen Ferientage" auf nächste Woche gelegt. Die letzten zwei Wochen waren noch einmal ein Ritt, mit mündlichen Prüfungen in den modernen Fremdsprachen in den Jahrgängen 9 und 13 (wir haben den G8 Wahnsinn nie mitgemacht). Die Neuner wurden nur in Englisch, die Oberstufe aber auch in Russisch, beziehungsweise Französisch geprüft. Das ersetzt bei uns eine Klassenarbeit oder Klausur und wird als Paar- oder Kleingruppenprüfungen durchgeführt. Das ist wie ein kleines Abitur mal so mittendrin und als Fremdsprachenkoordinator oblag es mir, das Ganze zu organisieren und überschneidungsfreie Prüfungspläne zu erstellen. Direkt nach den Ferien ist dann Jahrgang 12 und später noch 10 und 11 dran. Aber jetzt weiß ich ja, wie es geht ... 

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Koteletts vom Duroc-Schwein


Schnelle Geschichte. Es ist zur Tradition geworden, dass die Sous-Chefin in der Adventszeit mit der Gattin und ihren beiden Großmüttern ins Theater geht, wo alljährlich ein Laienschauspiel unter Beteilung vieler Kinder aufgeführt wird. Letzteres hat bei uns in Hameln sogar eine noch längere Tradition. Nach dem letzen Krieg von Freya Markus ins Leben gerufen, ist "Tivis Märchenspiel" längst zu einer Institution geworden. Dieses Jahr gibt es Schneewittchen. Ich bin also allein zu Hause und habe so freie Bahn, was das Essen angeht. Deshalb hat Vati sich mal was gegönnt: zwei schöne, je 250 Gramm schwere Koteletts vom Duroc-Schwein. Da hat man dann locker mal den fünffachen Kilopreis dessen, was man sonst für ein "normales" Kotelett bezahlt.  Andere Blogger, so lese ich immer wieder, bekommen offenbar solches Fleisch von Olinehändlern umsonst hinterhergeschmnissen. Dafür bin ich natürlich viel zu unwichtig. Ich kann mir aber mein Fleisch auch noch so leisten. Wie gesagt, nicht ganz so billig, aber man erhält für diesen Preis ein Produkt mit einem Geschmack, der alle anderen Koteletts übertrifft. Die Ausgabe lohnt sich also.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Paella mit Huhn, Schwein und Riesengarnelen


Ich bin ja ein bekennender Reisfreund. Natürlich nicht im Kochbeutel, sondern lose. Da gibt es so viele verschiedene Gerichte, Garmethoden und vor allem Sorten und Formen, die alle andere Kocheigenschaften haben, so dass es gar nicht langweilig werden kann. Ich esse für mein Leben gern chinesischen Bratreis und Risotto, zwei wundervolle, aber von Grund auf verschieden Mahlzeiten. Ich sage ja, ein gutes Risotto, ist die Latte, an der sich einitaliensisches Restaurant messen lassen muss. Und ein gutes Risotto ist nun mal der Himmel auf Erden. Aber eine schöne Paella finde ich fast noch besser. Am liebsten nehme ich hierfür Reis der Sorte "Arroz Bomba". Der war aber aus, also habe ich auf eine Feld-, Wald- und Wiesen-Paellareis zurückgegriffen. Geht auch, man muss nur berücksichtigen, dass je nach erwendeter Sorte die Garzeiten schwanken.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Pesto Rosso


Momentan arbeiten wir hier etwas zeitversetzt. Gestern der Hirschbraten vom Tag davor, heute dann etwas von gestern. Der Nachmittag wurde damit verbracht, eine Weihnachtsprimel zu finden. Die haben wir dann auf dem "Hof Benditte" in Haverbeck bei Hameln gefunden. Da gibt es auch einen Hofladen. Kilopreis für Enten: 9,99€. Viel billiger ist der Supermarkt auch nicht und hier weiß ich, dass das freilaufende Federvieh nur heimisches Dioxin aus dem Boden futtert. Abends musste es dann etwas schneller gehen, also habe ich die Reste von Hirsch und Rotkohl aufgewärmt und zusätzlich ein Pesto angefertigt. Dieses wurde dann mit Spaghetti serviert.

Montag, 14. Dezember 2015

Hirschkeule mit Himbeersauce


Ich war ja schon immer ein wildes Kind - Metal, Punk, Hardcore, Outlaw Country - jetzt geht es auch wild in der Küche zu. Vor einiger Zeit berichtete ich, dass die Sous-Chefin eine Hirschkeule gewonnen hat. Diese habe ich gestern endlich zubereitet. Recht klassisch mit Rotkohl und Semmelknödeln. Aber die Sauce. DIE SAUCE! Der Hammer! Hab ich so ähnlich irgendwo mal gesehen, aber ich habe das Rezept aus meiner Erinnerung heraus deutlich aufgepeppt. Das Resultat hat mir die Sporen von den Cowboystiefeln geschlagen.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Gewürzbirne


Man kennt sie aus gutbürgerlichen Waldrestaurants, die alle irgendwie "Zum reudigen Reh", "Zum hysterischen Hirsch" oder "Zum lüsternen Luchs" heißen: Birne mit Preiselbeeren. Diese Frucht ist normalerweise eine Obstart, die nicht in dem selben Universum wächst, in dem ich lebe. Ich brauche sie eigentlich überhaupt nicht und ich weiß auch nicht, warum es Birnen geben muss, wenn Äpfel doch so viel leckerer sind. Ich mag auch keine mehligen Äpfel und allein das Mundgefühl beim Beißen in eine reife Birne lässt mich erschaudern. Der sture Drill zu Grundschulzeiten, als man den Ribbeck auswendig lernen musste (warum nur?) hat auch nicht dazu beigetragen, meine Sympathie für dieses Gewächs zu steigern. Trotzdem bin ich ja todesmutig und gebe hier auch der Birne eine Chance.

Samstag, 12. Dezember 2015

Kalbskotelett alla Toscana


Gestern Lamm, heute Kalb, morgen dann eine Fleischprämiere hier. Aufmerksame Leser - ich werde vielleicht doch noch mal hier einen unangekündigten Test schreiben lassen - mögen erahnen, was es morgen gibt ...

Nur mal so ... (Teil 59)


Alle Jahre wieder passiert es. Die Gattin findet den Weg in die Küche und backt. Mit der Sous-Chefin. Kekse. Nicht fürs Krümelmonster, sondern für Weihnachten.

Freitag, 11. Dezember 2015

Lammkotelett


Habt ihr den Schrei gehört? Das war ich. Nein, ich habe mich nicht geschnitten, sondern einfach nur gefreut. Und auch jetzt noch habe ich ein seliges Grinsen im Gesicht, während ich die Fotos betrachte - und das, obwohl der Mann im schwarzen Anzug sonst nie lächelt. ("Herr Westerhausen, tragen sie immer Schwarz?" - "Ich werde Schwarz tragen, bis sie eine Farbe erfinden, die dunkler ist.") Was ist passiert? Es gab heute Lamm. Haben wir selten, denn das mag außer mir hier keiner so wirklich. Heute sollte es mal wieder Steak geben und wie ich so überlege, welches Fleisch und welcher Zuschnitt, fiel mein Blick auf einen Strang Doppel-Koteletts vom Lammrücken. Da habe ich mir gleich ein Stückchen mitgenommen. Steak gab es einmal mehr vom Simmentaler Weiderind. Wie üblich, Filet für die Gattin, Rumpsteak für die Sous-Chefin und da das Lammstück eher etwas für den hohlen Zahn war, ein schönes Rumpsteak auch für mich. Billig ist anders, aber Geld hat mir schon immer Löcher in die Taschen gebrannt.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Fettuccine all'Alfredo


Butter, Käse, Nudeln, vielleicht noch Pfeffer - aus die Maus, mehr braucht es nicht. Warum soll man versuchen, Perfektion noch zu verbessern? 

Ich habe schon einmal eine amerikanisierte Version dieser Pastaspeise gekocht. Damals hat sogar Ines Di Lelio geantwortet, also keine geringere als die Enkeltochter Alfredo Di Lelios und jetzige Besitzerin des Il Vero Alfredo di RomaHeute kommt hier das Originalrezept. Um es vorwegzunehmen: wenn es eines empirischen Beweises für die Richtigkeit des Satzes "Weniger ist manchmal mehr" bedürfen sollte, Fettuccine all'Alfredo wären der beste Kandidat dafür.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Nur mal so ... (Teil 58)


Das ist wieder so einer dieser Tage ... Die Familie hat mit Schwiegereltern auf dem Weihnachtsmarkt gegessen und  so hatte ich für mich freie Bahn. Ich konnte also essen, was ich wollte - nur was wollte ich denn? Gähnende Leere im Kopf. Hunger, ja. Appetit auf irgendwas? Nein. Also bin ich erst einmal planlos durch das Lebensmittelgeschäft meines Vertrauens gestolpert. Schließlich habe ich mich dann für ein Hähnchen entschieden. Das geht irgendwie immer. Manchmal mag ich es ganz einfach so, nur mit Pfeffer und Salz gewürzt, ohne andere Gewürze oder Chichi. Auf einen Hähnchenbräter gesetzt und bei 140°C im Backofen gegart, bis die Haut knusprig ist und man beim leichten Wackeln am Schenkel - also nicht am eigenem, sondern an dem des ehemaligen Federviehs - das Gefühl hat, man kann den Knochen einfach so herausziehen. Das ausgetretene Fett kann als Schmalz verwendet werden. Das Hähnchen selbst ist saftig, zart und der Eigengeschmack steht im Vordergrund, weil wir außer Salz und Pfeffer nichts dazugetan haben. Da brauche ich auch keine Beilagen, das geht so runter. Reste können dann später im Salat oder in Wraps verarbeitet werden.

Montag, 7. Dezember 2015

Bratensandwich alla Campana


Die Idee, Fleisch in Brot zu stopfen, ist keine wirklich neue. Vermutlich hat das jede fleischkonsumierende Kultur gemacht, in der man des Brotbackens kundig war. Wenn man also zum einen schönes Brot und zum anderen Bratenreste hat, liegt nichts näher, als diese Zutaten in ein Sandwich zu verwandeln, gerne auch epischen Ausmaßes. Die Verwendung von Büffelmozzarella legt den Namen alla Campana nahe, kommt der bufala doch aus dieser Region. Caprese wäre auch eine namensgebende Möglichkeit gewesen.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Schweinebraten à la Karibik


Gestern war es hier weitgehend vegetarisch, heute am Sonntag jedoch schlägt das Bratenimperium zurück. Mit einem Schweinebraten und einer fruchtigen Sauce, die sich an karibischen Aromen orientiert und einfach nur lecker ist. Im Grunde gehen wir ähnlich, wie neulich beim fruchtigen Curryhühnchen vor, nur das die Sauce durch das lange Schmoren und den Geschmack, den die Knochen - auch wenn das bei Schwein vergleichsweise wenig ist - abgeben, viel mehr Tiefe hat. Ein guter Kandidat für das weihnachtliche Büffet, dass gerade einen Themenwechsel von "Retro-Food" hin zu spanisch-mexikanischen Genüssen erfahren hat. Nebenbei machen wir noch einen normalen Schweinebraten. Gab es da nicht mal eine Sendung namens "Zwei Schweine - eine Meinung" oder so? Warum wir heute aber geteilter Meinung sind, beziehungsweise der Klassiker den Daumen runter bekommt, wird später berichtet.

Mildes Sandwichbrot


Ich esse gerne Sandwiches, bin es aber leid, diese pappigen "American Sandwich" Brote aus der Tüte zu kaufen, die vor lauter Emulgatoren, obskurer Pflanzenfette, Aromen, Säureregulatoren und Ähnlichem nur so strotzen. Ich kann kein abgeschlossenes Chemiestudium vorweisen, das Fach habe ich damals bereits nach dem elften Jahrgang abgewählt, aber ich habe trotzdem genug Ahnung vom Backen, dass ich weiß, dass diese Dinge in Brot nichts zu suchen haben. Hier kommt die Alternative: ein selbstgebackenes sehr mildes und weiches Weißbrot, dass sich hervorragend für Sandwiches eignet und darüber hinaus auch gute Toasteigenschaften hat.

Blumenkohl-Brokkoli-Kartoffel Auflauf


Die Gattin kann momentan kein Fleisch mehr auf dem Teller sehen. Sie wünschte sich gestern etwas vegetarisches, vorzugsweise mit Blumenkohl. Der Wunsch ist mir Befehl, also zog ich schwerbewaffnet aus, um ein paar frische Gemüse zu erlegen. Für Brokkoli nehmen wir am besten Kaliber 5,6 x 50R oder 5,6 x 50, bei Blumenkohl hingegen müssen wir schon mal zu 8 x 57 oder 9,3 x 62 greifen. Aber Obacht, der Schuss muss sitzen! Nichts ist gefährlicher, als ein angeschossener Kohlkopf im Testoreonrausch.

Give me another chance: Topinambursuppe


Wenn es einen Charakterzug gibt, der mir völlig fremd ist, dann ist es nachtragend zu sein. Kenn ich nicht, kann ich nicht, will ich nicht. Bei mir bekommt jeder eine zweite, dritte oder vierzigste Chance, solange ich das Gefühl habe, es ist ehrlich gemeint. Damit bin ich bisher immer gut gefahren, denn ich meine auch über ausreichend Menschenkenntnis zu verfügen, um zu erkennen, ob etwas Ernst gemeint ist oder nicht. Wenn nicht, heißt es "zurück auf Start and try again".

Samstag, 5. Dezember 2015

Aus Jugend und Kindheit (Teil X): goldige Sellerienuggets


Im Zeitalter der schnellen Internetsuche ist das Blättern in Kochbüchern fast zu einem vergessenen Vorgang geworden. Schade eigentlich, obwohl auch ich einige Staubfänger im Kochebuchregal stehen habe, die ich nie aufschlage. Dennoch gibt es gute, die ich gerne durchblättere um mich inspirieren zu lassen. Besonders "ältere" Bücher gefallen mir, denn es gibt so manchen zu Unrecht der Vergessenheit anheim gefallenen Klassiker, der es verdient, auch im 21. Jahrhundert, vielleicht etwas modernisiert, wieder auf unseren Tellern zu landen.

Freitag, 4. Dezember 2015

Fruchtiges Curryhühnchen


Aus Gründen, die sich meiner Erkenntnis entziehen sind die fruchtigen Curryhuhnspieße vom August diesen Jahres mein bisher erfolgreichstes Rezept. Curryhuhn hatten wir auch schon mal in der Version meiner Mutter. Heute gibt es eine karibisch angehauchte Version, die natürlich nicht authentisch ist. Ich habe sie mir in den Anfangstagen meines Daseins als Hobbykoch so zusammengestückelt, vermutlich durch verschiedenen Kochbücher inspiriert. Wenn ich Clemens Wilmenrod wäre, hätte ich es vermutlich "Karibisches Piratenhuhn" oder "Jamaikanischer Hochzeits-Schmaus" genannt. Ich bin da bescheidener, fruchtiges Curryhünchen reicht völlig. Ich werde mir aber auch kein Messer auf die Brust setzen und damit drohen, dass das blitzende Ding in mein armes Herz hineinfahren wird, sollte jemand auf der Kruste dieses Planeten schon mal ein fruchtiges Curryhühnchen gesehen oder gar gegessen haben.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Pizza Parigina alla Napoletana



Was auf den ersten Blick wie eine weitere Pervertierung der Pizza aussieht und sich vielleicht auch so liest, ist in Wirklichkeit ein neapolitanischer Klassiker. Die pizza parigina oder "Pariser Pizza" würde der Fanzose vermutlich pizza en croute nennen, den das distinguive Merkmal dieses Machwerks ist die Blätterteighaube. Das hört sich abenteuerlich an, ist aber wirklich lecker. Seit ich neulich über diese Pizza in irgendeiner google+ Community gestolpert bin - also virtuell, natürlich - hat sich in mir der Wunsch geregt, diese unbedingt selbst einmal zu backen. Also ran an die Zutaten und losgelegt.   

Hähchensalat mit Ananas und Rosinen


Der Dezember hat begonnen und so langsam muss ich mir Gedanken zum Heiligabend Büffet machen, das für neun Esser reichen muss. Wir haben uns dieses Jahr wieder für ein "Retro-Motto" entschieden. Ragout Fin vom Huhn steht schon fest, ein paar andere Kleinigkeiten fehlen noch. Eine Suppe und Braten, zum Beispiel. Ein Geflügelsalat oder Krabbencocktail machen sich ja auch immer gut. Da ich gerade gekochtes Hühnerfleisch übrig habe - ich brauchte etwas Geflügelfond für später - habe ich einfach ein wenig experimentiert. Herausgekommen ist ein fruchtig-süßer Salat, der es tatsächlich auf das Büffet schaffen könnte.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Nur mal so ... (Teil 57)


Alle Jahre wieder ... bricht der Weihnachtsmarkt aus. Auch bei uns in Hameln. Meine Begeisterung hierfür hält sich in Grenzen. Nicht nur, dass ich als Freund guten Rotweins Glühwein einfach nur barbarisch finde und der Geruch allein ausreicht, mich an die Grenze des Erbrechens zu bringen - es sind vielmehr die Horden "ausgelassener" Betriebsausflügler in Wolfspfoten-Uniform mit crazy blinkenden Weihnachtsmützen oder Rentiergeweihen, die mich am Geisteszustand der Welt im Allgemeinen zweifeln lassen. Schlimm, wenn der deutsche Wochentagsspießer hysterisch kreischend und Zoten reißend mal völlig abgefahren einen drauf macht. Zitat Harald Schmidt: "Und am nächsten Tag heißt es dann im Büro: 'Wir haben uns bep*sst" vor Lachen.' Da habe ich einen guten Tipp. Wenn das häufiger passiert, einfach mal zum Urologen gehen."

Montag, 30. November 2015

Minz-Joghurt mit karamelligen Walnüssen und Granatapfelkernen


Ich kann es gar nicht oft genug sagen, ich mache mir nichts aus Süßspeisen, also ist das bei mir eine eher vernachlässigte Disziplin. Das bedeutet aber nicht, dass es eine offene Flanke wäre. Wenn ich will, kann ich Desserts fabrizieren, ich will nur selten. Aber hin und wieder erinnert mich die Familie daran, dass es neben Steak und Co auch noch eine süße Welt gibt. Dann komme ich dem Wunsch schon gerne nach, allein schon, um hier etwas posten zu können. Die ausschlaggebende Inspiration waren in diesem Fall Granatäpfel. Die Wahl der restlichen Zutaten erschien mir logisch und offenbar hat mich mein Gespür nicht getrügt.

Kebabs vom Kalb


Wenn man hierzulande einen Döner Kebab bestellt, bekommt man entweder irgendetwas mit Geflügel oder aus Kalbsfleisch. Das in der Türkei übliche Lamm- oder gar Hammelfleisch findet im Land der Teutonen eher weniger Anklang und wenn ich einmal ganz ehrlich bin, Hammel brauche ich auch nicht. Mein Kebab besteht deshalb auch aus Kalbsfleisch (Ich will immer "Klabsfleisch" tippen). Das ist feiner als Rind, aber kräftiger als Hühnchen und sicherlich näher am Original als Schweinefleisch, was ja bekanntlich in der Türkei genauso wenig Anhänger hat, wie Hammel hier, wenn auch aus einer anderen Motivation heraus.

Sonntag, 29. November 2015

Nur mal so ... (Teil 56)


Ich nehme dann einmal Schlange mit Senf und Pommes rot weiß. Das hastig hinzugefügte "c" macht die Sache auch nicht besser.

Samstag, 28. November 2015

Breite grüne Bohnen in Tomatensauce - Zeytinyağlı taze fasulye


Zeytinyağlı taze fasulye - breite, grüne Bohnen mit Tomaten geschmort - ein immer wieder leckerer Klassiker aus der Türkei. Kann man heiß, warm oder auch kalt als Salat schmecken. Lässt man das Gericht über Nacht ziehen, schmeckt es sogar noch besser.

Freitag, 27. November 2015

Hähnchenpfanne mexikanischer Art


Schade, das hätte ein absolutes Knallerrezept werden können, besonders optisch. Aber hier läuft halt auch nicht immer alles glatt. Gut, ich könnte Pannen verschweigen und behaupten: "Das soll so!" Aber meine kantianische Gesinnung verbietet mir, zu lügen. Also bin ich schonungslos ehrlich und lasse euch auch an sogenannten "Fails" teilhaben. Ein kompletter "Fail" war es dann doch nicht, ich konnte das Essen retten. Was schief gegangen ist, werdet ihr gleich erfahren.

Donnerstag, 26. November 2015

Jägerschnitzel von der Pute


Pute ist normalerweise eine Fleischsorte, die bei mir nicht stattfindet. Ich verwende sie höchstens, wenn ich irgendeine Entzündung habe, denn im Bereich der antibiotischen Wirkung schlägt sie Penicillin um Längen. Aber heute ist der vierte Donnerstag im November, dass heißt, in den US of A feiert man Thanksgiving und da gehört Truthahn nun mal dazu. Für einen ganzen Stuffed Turkey  habe ich nicht die Zeit, denn im Gegensatz zu unseren Freunden auf der anderen Seite des Teichs, ist heute bei uns kein Feiertag. Also habe ich mich für Putenschnitzel entschieden. Das geht deutlich schneller von der Hand. Die Wahl der Sauce ist auf einen Blogeintrag von Freund Glatzenjörg zurückzuführen. Der hat nämlich Jägersauce gemacht und ich dachte mir so "Ja, könntest du eigentlich auch mal wieder machen". Hier also meine Version.