Samstag, 28. Februar 2015

Chicken Burger


Wenn Burger aus Rind "Hamburger" sind und aus Fisch "Bremer", welcher nordische Stadt sind dann Burger aus Huhn zugeordnet? Cuxhaven? Emden? Rostock? Ich weiß es nicht, aber solange sie schmecken, ist es es mir egal., wie sie heißen.

Freitag, 27. Februar 2015

Curry Cashews


Heute einmal etwas ganz einfaches, dass sich gut zum Snacken vor dem Fernseher eignet. Geröstete Cashewkerne mit Curry.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Bremer


Der Bremer ist der fischige Bruder des Hamburgers. Anstatt Rindfleisch wird hier für den patty Fisch verwendet, meistens weißes Filet. Wer Zeit hat und nicht wie ich spontan beim Einkaufen entscheidet, Fischburger essen zu wollen, backt sich Hamburger buns oder Weizenbrötchen.

Remouladensauce


Heute brauche ich eine Remouladensauce. Die kann man natürlich in vielfältiger Qualität und deutlich verschiedenen Geschmacksnote kaufen. Hochklassige Produkte kommen fast ohne chemische Kampfstoffe aus, andere sollten laut Zutatenliste unter die Genfer Konventionen fallen. Interessanterweise meint hochklassig nicht automatisch hochpreisig, da auch bei einigen teuren Markenprodukten der Totenschädel auf der Verpackung stehen müsste. Also probieren wir das Ganze einmal selbst. Das dürfte keine Problem sein, denn mit Mayonnaise haben wir ja schon genug Erfahrung.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Steak mit Dry Rub


Ich hatte den ganzen Tag schon überlegt, ob ich heute den Grill anzuschmeißen sollte oder nicht. Als mir dann dieses schöne Entrecôte über den Weg lief, stand die Entscheidung fest. Ein Mann, eine Steak, eine Mission. Man kann es auf der Waage sehen: 365 Gramm sind eine Ansage, aber auf das Jahr hochgerechnet sind dies ja nur ein lächerliches Gramm pro Tag (und ich hatte schon einmal ein T-Bone mit teuflischen 666 Gramm).

Glasierte Schälrippe


Hier noch eine leckere Schweinerei mit chinesischen Touch: glasierte Schälrippe, in Sojasauce mariniert.

Grillsaison 2015


Das Jahr hat endlich begonnen. Gut, eigentlich hat die Saison 2014 gar nicht richtig geendet und man kann auch im, Winter grillen, aber irgendwo muss man ja einen Strich ziehen und eine Jahresbilanz machen. Sei es der Klimaerwärmung geschuldet oder was auch immer, dieses Jahr waren wir rekordverdächtig früh dran. Im Vergleich dazu die Vorjahre:
  • 2009 - 14 März 
  • 2010 - 24 März 
  • 2011 - 09 März 
  • 2012 - 16 März 
  • 2013 - 02 April 
  • 2014 - 01 März

Dienstag, 24. Februar 2015

Frische Erbsensuppe


Wenn ich eine Erbsensuppe mache, möchte ich in erster Linie, dass sie nach Erbsen schmeckt. Und was schmeckt mehr nach Erbse als Erbsen selbst? Warum den Geschmack der Erbse mit anderen Zutaten wie Zwiebeln, Gewürzen oder Brühe verfälschen, wenn das Gemüse den gewünschten Geschmack schon mitbringt? Manchmal ist Gutes so einfach, dass man automatisch denkt, da könne etwas nicht stimmen - dann geht man hin und verkompliziert die Sache unnötig. Das tun wir nicht. Schneller als hier kommt man an keine Erbsensuppe. Da dauert es wesentlich länger, in den Keller zu gehen, eine Dose Fertigsuppe zu holen und den Dosenöffner zu finden, als dies hier auf den Tisch zu bringen.

Sonntag, 22. Februar 2015

Spinat-Tomaten Ragout mit Fisch


Da sind mir doch gestern ein paar freischwimmende Fischfilets in die Einkaufsreuse geraten. Dieser soll natürlich möglichst frisch verarbeitet werden, denn anders als bei Bordeaux altert so ein filetiertes Flossentier nicht wirklich mit Würde.

Weizenbrötchen


Nach dem Erfolg mit den leckeren Dinkel-Weizenbrötchen neulich, habe ich mich ermutigt gesehen, einmal ganz normale Weizenbrötchen zu backen. Die gab es dann auch heute zum Frühstück und was soll ich sagen, die Familie war begeistert.

Samstag, 21. Februar 2015

Pasta mit grünen Gemüsen und Spinat-Pekannuss-Pesto


Der Gattin gelüstete es nach vegetarischer Kost. Ich bin ja bekennender Fleischesser, aber hin und wieder darf es ruhig fleischlos sein. Gerade in Zusammenhang mit Pasta kann ich gut auf tierische Produkte verzichten. Also war es ausgemacht, es sollte Nudeln mit Gemüse geben. Ohne ein politisches Statement abzugeben, ich habe heute Grün gewählt. Zumindest, was die Farbe des Gemüses angeht. Ich sage das nur deshalb ausdrücklich, weil ich nicht will, dass jetzt irgendwer Rot sieht oder sich schwarz ärgert. Man muss auch nicht gelb vor Neid werden.

Freitag, 20. Februar 2015

Indian Palace in Paderborn


Heute sind wir mit einigen Bekannten Essen gegangen. Da wir alle Lust auf etwas Exotisches hatten, bestellten wir vor einigen Tagen einen Tisch im Indian Palace in Paderborn, von dem wir bisher nur Gutes gehört hatten. Wir alle mögen indisches Essen und ich habe ja auch schon einiges gekocht und auch hier vorgestellt, also waren wir sehr gespannt, ob sich die insgesamt rund 130 Kilometer Hin- und Rückfahrt auch lohnen würden.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Brötchen


Knusprige, frische Brötchen, die Geschmack haben und innen ganz weich und luftig, aber doch irgendwie samtig und gar nicht trocken sind - welcher Bäcker kann das heutzutage noch, beziehungsweise gönnt seinem Teig Ruhezeiten von über vierundzwanzig Stunden. Ich kenne bei uns gerade einmal einen Bäcker, der seine Brötchen tatsächlich noch von Grund auf selbst macht, ohne im Großhandel erworbene Backmischungen zusammenzukippen. Da können die Fachbetrieb noch so (mit Recht) über die ganzen billigen Backshops und Factories meckern, viel besser sind die meisten da aber auch nicht.

Paella de Marisco mit Schweinefilet


Mariscos sind das, was der Italiener frutti di mare nennt, also Meeresfrüchte. Das kann vom banalen Fisch bis zur exotischen Seegurke so ziemlich jedes Lebewesen sein, das sich unter Wasser befindet, mit Ausnahme von Tauchern. Hierbei stellt sich wieder die alte Frage: "Können Fische eigentlich schwimmen oder tauchen sie nur?", da Schwimmen ja eigentlich an der Wasseroberfläche stattfindet, so wie Enten, Schwäne und Schwimmbadbesucher es tun.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Gyros Rollo


Ja, auf dem Weg zur Strandfigur weist dieser Rollo hier in die entgegengesetzte Richtung, aber manchmal brauche ich so etwas. Sei es, um mich zu belohnen, zu trösten oder meine grenzenlose Tierliebe dadurch zu demonstrieren, dass ich auch ein Herz für arme Kalorien habe.

Gefüllte Schmorpaprika


Gefüllte Paprika sind immer eine leckere Angelegenheit. Sie bedürfen zwar einiger Vorbereitung, sind sie aber erst einmal im Ofen, schmoren sie von selbst und man hat Zeit für andere Dinge. Bei uns kommen Reis- oder Hackfleischfüllungen am besten an, im Sommer auch mit Schafs- oder Frischkäse.

Dienstag, 17. Februar 2015

Pizza Brunch


Bitte, nimm mir einer die Batterien aus der Kochmütze, bevor ich noch Schlimmeres anrichte. Was ist nur aus mir geworden? Vor nicht allzu langer Zeit war ich noch strikter Pizzapuritaner und jetzt so etwas ... 

Aber andererseits, ist der Ruf erst ruiniert, kocht es sich ganz ungeniert. Und wenn El Glatzo Bauernfrühstuck Pizza machen darf, ohne dass ihn die Jungs von der Cosa Nostra zum Schwimmen im Golf von Neapel einladen und ihm sogar noch dazu die Betonschuhe spendieren, kann ich ja wohl auch eine Brunch Pizza kreieren.

Montag, 16. Februar 2015

Chili con Carne


Chili con carne heißt eigentlich nur "Chilis mit Fleisch". Dieser Begriff kann vielfältig verstanden werden. In diesem, unserem Lande bezeichnet man damit meist einen Hackfleischtopf mit allen Gemüsen, die der deutsche Michel so allgemeinhin als mittelamerikanisch identifizieren kann: Mais, Paprika und Bohnen. Um das Würzen muss man sich ja keine Gedanken machen, dafür gibt es ja ein Fix-Pulver, aber wenn der Gast sehr viel Glück hat, weiß der oder die Köchin sogar auch, wo in der sonst unegnutzen Designerküche - ja, die Mikrowelle wird benutzt - das Salzfass steht. Der Größte unter den zeitgenössischen Küchenlyrikern würde dies ganz poetisch unter dem Stichwort "Schimpansenküche" verbuchen.

Fliegenpilze


Alle Jahre wieder feiert die Grundschule der Kleinen am Rosenmontag Karneval. Da ich ja arbeitstechnisch Nordrhein-Westfale bin, habe ich heute frei und kann etwas für das Frühstücksbüffet der Klasse vorbereiten. Auch dieses Jahr mussten es unbedingt Radieschenpilze sein, das ist fast schon so eine Art Tradition geworden. 

Sonntag, 15. Februar 2015

Pizza mit Kapern, Oliven und Sardellen


Heute war einmal wieder Pizzazeit. Nach ein paar Experimenten mit Garnelen und Safransauce oder chinesischem Einschlag, bin ich heute wieder in die "klassische" Abteilung zurückgekehrt.

Döner in selbstgemachtem Brot



Optisch grenzwertig, da schlecht zu fotografieren - das geht im Sommer draußen bei Tageslicht wesentlich besser - aber dennoch lecker: ein von Grund auf selbst gemachter Döner. Da weiß man, was drin ist und jeder kann auch Beleiben Zutaten weglassen oder hinzufügen. Gut, einen Drehspieß habe ich nicht, da musste ich etwas mogeln, aber ich konnte endlich meinen Kontaktgrill für das Brot ausprobieren. Ich war mit dem Resultat sehr zufrieden.

Fladenbrot


Ein Fladenbrot kostet an diversen südländischen Ständen meist einen Euro. Das ist natürlich ein Kampfpreis und man fragt sich, wo da die Marge ist. Wenn man aber andererseits sieht, dass man mit einem Kilogramm Mehl, einem Würfel Hefe, Milch und Butter locker drei große Fladenbrote oder sechs kleinere (z.B. für Döner) backen kann. relativiert sich das Ganze. 

Samstag, 14. Februar 2015

Cacik (Cacık)


Tzatziki (oder Zaziki) kennt man ja vom Griechen. Er besteht hauptsächlich aus Joghurt, Gurken und Knoblauch. Eine andere, besonders in der Türkei beliebte Variante, sieht anstatt von Gurken Minze vor. Das gibt dem Ganzen eine herrlich erfrischende Note.

Süße Schupfnudeln mit Zimt


Schupfnudeln können nicht nur pikant, sondern auch süß genossen werden. Sie ergeben so eine leckere und vor allem sättigende Nachspeise, sind aber auch als Gegenpol zu einem pikanten Fleischgericht, etwa einem Wildbraten, denkbar.

Freitag, 13. Februar 2015

Schweinefilet mit Schupfnudeln und Gemüse


Bevor jetzt wieder besorgte Nachfragen kommen - an dieser Stelle "Hallo" nach Herford - mir sind die chinesischen Gewürze nicht ausgegangen. Ich hatte heute nur einfach einmal Lust, auf etwas Exotisches. Außerdem haben wir die Schupfnudeln ja nicht nur für das Foto und die Biotonne gemacht.

Schupfnudeln


Wer stets an der Frage verzweifelt, ob es Nudeln oder Kartoffeln als Beilage sein sollen, greift am besten zu Schupfnudeln oder gnocchis. Beide können aus diesem Teig hergestellt werden. Darüber hinaus sind "Nudeln" und "gnocchis" auch ethymologisch verwandt. Sie sind genauso wie die Begriffe "Knödel", "Nockerl" oder "Nocken" vom lateinischen Wort nodus für "Knoten" ab.  Die Herstellung ist eigentlich kinderleicht und wer beim Kartoffelbrei nicht zum Pülverchen greifen muss, kommt auch hier ohne Probleme klar.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Hühnerfleischsalat mit Weißkohl II


Nicht viel Zeit heute, deshalb etwas Schnelles. 

Hühnerfleischsalat mit Weißkohl hatten wir bereits, heute aber einmal mit etwas Blattsalat, Ei, Gurke, Paprika und einer Handvoll kurz blanchierter Mungobohnenkeime als Hauptgericht.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Pasta mit Salami, Fenchel, Tomaten und gerösteten Brotbröseln


Man räubert ja doch hin und wieder auch auf fremden Blogs herum und stößt auch schon einmal auf Rezepte, die so lecker klingen, dass man sie einfach ausprobieren muss. So geschehen mit diesem wunderbaren Pastagericht, dass ich auf Teufels Küche - höllisch gut! gefunden habe und sofort wusste: "das muss ich nachmachen". Einzige Änderung: ich fand Tagliatelle sinnvoller als Spaghetti, aber das ist Geschmackssache. Das Rezept soll ursprünglich von Jamie Oliver stammen, den Gordon Ramsay immer frotzelnd als "one pot wonder" bezeichnet.

Dienstag, 10. Februar 2015

Garnelen in Tomatensauce aus dem Wok


Ich habe mal wieder eine chinesische Phase. Die letzte hatte ich im Jahr 2013, wo ich zwischen Juli bis Dezember so gut wie jeden Tag chinesische Gerichte gekocht habe und dabei sehr viel über authentische chinesische Küche und die kulinarischen Unterschiede der einzelnen Provinzen gelernt habe. Und je mehr ich mich mit der Thematik beschäftigte, desto mehr stellte ich fest, dass mein Anfang der Neunziger Jahre (des letzten Jahrtausends) gekauftes Kochbuch - das erste selbstgekaufte - mit dem Titel Chinesische Küche, von Yan-Kit So, wahnsinnig authentisch ist. Dass die ersten Ergebnisse, daraus zu kochen, zwar essbar waren, aber den Wow-Faktor vermissen ließen, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass mir damals sowohl an Know-How als auch an Equipment fehlte.

Montag, 9. Februar 2015

Geschmorte Rippchen auf chinesische Art


Wenn man Rippchen und chinesisches Essen mag, leckt man sich hiernach alle zehn Finger. Butterzart, aromatisch - was will man mehr?

Kokosmilchsuppe mit roten Linsen und Mango


Die Gattin ist in einer Werbeschrift der bekannten gelben Supermarktkette mit dem blauen "E" über ein Rezept für Kokosmilchsuppe mit roten Linsen und Mango gestolpert, dass ihr so gut gefiel, dass sie sogleich ausrief: "Das will ich auch". Endlich einmal eine klare Ansage und da ich alle Zutaten im Haus hatte, konnte es gleich losgehen.

Sonntag, 8. Februar 2015

Pho Bo


"Ach du Großer, was war das denn? Hat sich jemand die Nummer notiert?" Es gibt so Gerichte, die isst man und fühlt sich wie von einem Schwerlastwagen überrollt. Ich habe diese vietnamesische Suppe vor gut einer Stunde gegessen und bin immer noch dabei, meine Geschmacksnerven zu sortieren, um zu verstehen, was mich da ganz unvermittelt mit aller kulinarischen Wucht getroffen hat. Das ist jetzt nicht negativ zu verstehen, ganz im Gegenteil, ich kann diese Suppe, die einer wahren Geschmacksexplosion gleichkommt, nur in den höchsten Tönen loben. Unglaublich, aber der Reihe nach.

Samstag, 7. Februar 2015

Gimbap


Sieht aus wie Sushi, schmeckt so ähnlich wie Sushi, ist aber kein Sushi. Gimbap ist ein koreanisches Gericht, dass zwar in der Regel ähnlich wie sein japanischer Vetter hergestellt wird, jedoch einige Unterschiede aufweist. Zum einen wird der Reis nicht gesäuert, sondern mit Sesam aromatisiert. Zum anderen ist die Verwendung von rohem Fisch eher ungewöhnlich. Vielmehr wird gegartes Fleisch eingesetzt. Ein Punkt, der viele Leute, die sonst vor Sushi zurückschrecken, veranlassen könnte, dieser Variante eine Chance zu geben. 

Freitag, 6. Februar 2015

Dolmas: FAIL


Es geschieht nicht oft, aber manchmal eben doch und ich will ja hier schonungslos ehrlich sein. Das lang geplante Projekt "Dolmas", also gefüllte Weinblätter, ist gründlich in die Hose gegangen. Zum einen habe ich keine frischen Blätter bekommen und musste so auf welche aus dem Glas zurückgreifen. Suboptimal natürlich, aber verschmerzbar. Dummerweise waren in dem 670 Gramm Glas etwa zehn schöne, große und vor allem heile - und damit brauchbare - Blätter, der Rest waren nur Strünke, Schnipsel und Fetzen. Und dann sind die Dinger beim Schmoren auch schon nach dreißig Minuten zerfallen, obwohl ich sie vorschriftsgemäß mit einem Teller beschwert habe und das Rezept eigentlich zwei Stunden Schmorzeit vorsah. Zwei Stück sind dann doch etwas geworden.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Gefülltes Fladenbrot mit Bolognese


Manchmal habe ich Angst vor mir selbst ...

Es war wieder einer dieser Tage, wo ich die Zeit von sieben Uhr morgens bis zwanzig Uhr in der Schule verbracht habe. Wir hatten heute Abend eine Veranstaltung im Haus und für mich, der ich eine Stunde, beziehungsweise 50 Kilometer vom Arbeitsort entfernt wohne, lohnt es sich nicht, zwischendurch nach Hause zu fahren. Mittags habe ich nur eine Kleinigkeit gegessen, da ich wusste, dass zu Hause die beste aller Bolognesen wartet - gekocht nach dem rictetta tradizionale, so wie es in Bologna einer DIN entspricht.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Ma Po Dou Fu


Ma Po Dou Fu, manchmal auch Mapo Tofu genannt, ist ein wunderbarer Klassiker der Szechuan Küche. Wie alle Gerichte dieser Region ist es pikant durch Chilis, Chili-Bohnen-Paste und Szechuanpfeffer, jedoch nicht zu scharf. Der Name des Gerichts leitet sich natürlich von der Hauptzutat "Tofu" ab und bedeutet übersetzt: "Tofu der pockennarbigen alten Frau" (Ma für "Pockennarbe" und Po für "Großmutter, alte Frau"). Es wurde der Legende nach von eben solch einer Ma Po das erste Mal serviert.

Dienstag, 3. Februar 2015

Geschmorte Aubergine mit Hackfleisch


Die Gattin hat die heimische Wohnhöhle inspiziert und in Teilen für schäbig befunden. Da Geduld nicht zu ihren primären Stärken gehört, musste also schleunigst renoviert werden. Am besten SOFORT und gestern schon fertig. Gesagt getan, das Büro und der Flur sind schon fertig. Leider war aber die Küche so vollgestellt, dass Kochen nur unter "Takeshi's Castle" Bedingungen möglich war. Also musste etwas her, dass für sich selbst vor sich hin brutzelt und keinen weiteren Stress verursacht. Geschmorte Aubergine mit Rindfleisch ist da perfekt, zumal Reis noch vom Vortag übrig war.

Montag, 2. Februar 2015

Chicken Tikka Masala


Es lässt sich nicht von der Hand weisen, auch kulinarisch leben wir in einer globalisierten Welt. Es ist ganz selbstverständlich, dass man an jeder Ecke Döner, Gyros oder Pizza bekommt, Supermärkte führen heutzutage Waren, die man vor zehn Jahren nur in Spezialläden und meist dann auch nur in Großstädten bekam.

Sonntag, 1. Februar 2015

Kohlrouladen


Kohlroulade - geht es typisch deutscher? Trotzdem spaltet dieses Gericht die Nation mehr, als dass es sie vereint. Die Frage, welche Kohlart zu verwenden sei, hat schon im häuslichen Bereich zum Auseinanderbrechen ganzer Familien geführt und auf regionaler Ebene Bürgerkriege, Inquisition und Anklagen wegen Hexerei und Hochverrat nach sich gezogen. Gekrönte Häupter mussten abdanken und ganze Imperien sind auf Grund dieses Streites untergegangen. Vielleicht ist selbst die Kirchenspaltung darauf zurückzuführen ...

Die Frage, die für all dies Ungemach verantwortlich ist lautet: Weißkohl oder Wirsing? Ich oute mich hier als Anhänger letzterer Kohlart und werde auch sogleich erklären, warum. Zum einen ist das Aroma feiner und zum anderen sind die Blätter weicher und lassen sich dementsprechend einfacher verarbeiten. Außerdem finde ich persönlich Wirsing verträglicher. Man kann natürlich auch Weißkohl nehmen. Dann ist man aber ein elender Ketzer ...