Mittwoch, 26. August 2015

S'Mores


Eigentlich gar kein richtiges Rezept, sondern nur eine Spielerei, der amerikanische "campfire" Nachtisch schlechthin: s'mores. Normal kann kein Mensch, der bei Sinnen ist, davon mehr als sechsunddreißig Stück essen, aber trotzdem ruft man immer wieder: "Gimme s'(ome)more!"

Laut Wikipedia gibt es diesen Snack schon seit den 1920ern, erfunden vermutlich von Pfadfindern, die am Ende eines langen Tages voller guter Taten, sich mit einem zuckrigen Overkill selbst belohnen wollten. Das Rezept ist so einfach, das wir dafür nicht einmal das "Schlaue Buch" des Fähnlein Fieselschweif brauchen. Eigentlich nimmt man als Keks sogenannte Graham Cracker. Das sind amerikanische Kekse aus Graham Mehl, einem Weizenvollkornmehl, benannt nach dem presbytanischen Pastor und Ernährungs-Reformer Reverend Sylvester Graham (1794 - 1851), siehe auch Grahambrot. Warum der gute Graham jedoch Vegetarismus als probates Mittel gegen Alkoholismus sah, wenn doch eigentlich bis auf Tequilla mit Wurm fast alle alkoholischen Getränke rein vegetarisch sind, müsste noch eruiert werden, ist in diesem Zusammenhang aber unerheblich. Grahamkekse bekommt man hier nicht überall, normale Butterkekse (gerne dann auch als Vollkornvariantre) sind aber ein guter Ersatz


Für sechs Stück brauzchen wir:
  • 12 Butterkekse
  • 6 dünne Schokoladentäfelchen
  • 6 Marschmellows

Wir belegen die Hälfte der Butterkekse mit den Schokoladentäfelchen.


Dann rösten wir die Marshmellows. Stilecht natürlich über dem Lagerfeuer, hier als Versuch geht aber die Flamme des Gasherds, notfalls aber auch ein stinknormales Feuerzeug. Nicht vergessen, die Marshmellows vorher auf Spieße zu stecken. 


Dann denn heißen, leicht geschmolzenen Marshmellow auf die Schokolade setzen und mit einem weiteren Keks belegen. Im Idealfall lässt der heiße Marshmellow die Schokolade leicht schmelzen. Kurz abkühlen lassen und essen. You'll definitely want s'more! 

Kommentare:

  1. das klingt so, als wenn meine tochter emma, jetzt deine neue rezeptlieferantin wäre. hauptsache süß! klingt aber lecker

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    1. Süß ist gar kein Ausdruck. Aber so sind sie, die Amis. Totaler Schlankheitswahn und dann sowas.

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