Freitag, 4. März 2016

200.000

And another milepost gone … nichts Weltbewegendes, aber wir haben gestern Nacht den 200,000 Zugriff auf diesen Blog verzeichnet und ich danke DIR – ja DU bist gemeint, guck nicht so verdutzt – dass ausgerechnet DU es warst, der uns hier in den nächsten Level bringt. 

Beim 1.000 Blogeintrag habe ich mich noch selbst interviewt, heute überlasse ich Anderen die Arbeit des Fragens und beschränke mich selbst nur auf die Rolle des Antwortgebers. Natürlich habe ich die Fragen schon vor einiger Zeit geschickt bekommen, aber absichtlich vorher nicht angesehen. Ich möchte sie nämlich erst jetzt lesen, um so spontan antworten zu können, wie in einem richtigen Live-Interview.

Aber wie das so ist, bevor die Show beginnt, werden Reden gehalten. Das Wort geht zunächst an Frau Anke X aus Münster (Nachname der Redaktion unbekannt). Man muss dazu wissen, dass Frau X an einer starken Form der Mojo Rojo Abhängigkeit leidet.

Gesundes Essen selbstgemacht für Alle???
Es rauschte ja bereits im Blätterwald. Enthüllungsjournalisten der Printmedien offenbarten der Blogger-Gemeinschaft was einerseits gefürchtet, andererseits unvermeidbar war. Hr. Westerhausen steht kurz vor dem zweihunderttausendsten (in Worten zweihunderttausendsten) Zugriff auf seinem Kochblog.
Verrückte Welt oder zwangsläufige Konsequenz? Verzweiflung oder Hoffnung? Wertvolle Vitamine wie B, A, S und F oder Essen ohne „Plaste und Elaste“ (Zitat Glatzkoch)?
Wir haben ein Paar aus Münster, die Westerhausens Kochblog regelmäßig lesen, um ein Interview gebeten. Auf Nachfrage schüttelten sie verängstigt die Köpfe und baten um eine Bedenkzeit. Zwei Tage später erklärten sie sich zu einem Gespräch bereit, allerdings unter der Bedingung anonym zu bleiben. Sie gaben zu, nahezu täglich den Blog aufzurufen. Es fiel ihnen sichtlich schwer, ihre Gefühle in Worte zu fassen. 
Der Mann beginnt zu sprechen, zunächst zögerlich: „Angefangen hat es damit, dass meine Frau einen Kochblog von einem Mann gelesen hat, der keine Haare hat. Ja, damit fing es an. Sie hat angefangen Brühen zu kochen und so.“ Er stockt. Nach ausführlicher Recherche handelt es sich um den Blog von einem Mann aus Berlin (Name ist der Redaktion bekannt). Dies ist der Einstieg für das Münsterländer Paar. Ein fataler Einstieg, wie sich noch herausstellen soll. 
„Dann“, so berichtet der Mann weiter, „hat sie bei dem Glatzenmann einen Link von diesem Westerhausen gefunden. Bei uns heißt er nur ,der Larsson'. Zu Anfang haben wir nur mal geguckt, das war ja nicht schlimm. Aber dann hat sie die Sachen nachgekocht.“ Er ringt um Fassung, knetet nervös die Hände und schaut aus dem Fenster, um gedankenverloren in einen trüben Nachmittagshimmel zu blicken.
Seine Frau, eine äußerst attraktive Mittvierzigerin, richtet ihren Oberkörper auf und beginnt zu sprechen: „Ja, mein Mann hat recht, bei uns heißt er ,Larsson'. Dadurch verliert er seine“, sie ringt nach Worten, „seine Macht. Verstehen Sie, was ich meine? Es ist so, wie mein Mann gesagt hat, wir haben nur geguckt. Aber dann hatte ich einen schlechten Tag und ich habe mir gedacht: Versuche es doch mal! Ich kann ja jederzeit aufhören!“
Die Frau zittert bei diesen Sätzen, ringt um Worte. Sie spricht weiter: „So habe ich angefangen ein Rezept von Larsson zu kochen. Es fühlte sich so leicht und einfach an. Wir kannten das ja schon von dem Kahlen aus Berlin. Man verliert da einfach die Angst und will weitermachen. Und dann hat es meinem Mann so gut geschmeckt und ich fand es genauso gut. Wissen Sie, wir konnten danach nicht mehr anders!“
Danach bittet das Paar das Redaktionsteam die Wohnung zu verlassen. „Es ist Zeit zum Kochen. Wir haben uns schon bei unseren Gemüse- und Fleischdealern eingedeckt.“
Entsetzliche Realität: Das sympathische und gutaussehende Paar hat lediglich ein knappes halbes Jahr gebraucht, um komplett der gesunden, guten und selbstgemachten Küche zu verfallen! Es scheint, als benötigt es nur wenig um so schnell süchtig zu werden.
Die Verantwortung liegt bei solchen Menschen wie diesem ominösen Herrn Westerhausen und seinem Kumpanen im Geiste aus Berlin und ohne Haare. Jeder von uns ist gefährdet und Jeder von uns ist nur so kurz davor so zu kochen! Seien wir uns dessen bewusst!
Danke, Anke. Und hier Ankes Interview mit mir.
Was würden Sie für Stefanie Felbe (geb. Prigge), Georg Ahlers, Udo Martens und Opa Gehrke kochen und warum? Mettbrötchen gillet nicht. 
Für Opa Gehrke bestimmt irgendwas Flambiertes mit ordentlicher Brennhöhe. Ansonsten mal in CD 4 reinhören. Da gibt es "das total perfekte Dinner" in vier Folgen. Zack, Bumm, Bongjour!
Wann gibt es endlich den Kosackenzipfel auf Ihrem Blog? 
In Bälde. Dann mit "Kalbshaxe Florida" oder "Pökelzunge in Burgundersauce mit Klößen". Und dazu ein 64er Schl...schlaffit. Möchten sie einen Frischen? Mooooment! 
Wenn Sie ein Lebensmittel/ein Küchengerät wären, welches wären Sie und warum? Bitte genau den Charakter des Lebensmittels/Küchengeräts beschreiben.  
Das ist mal eine gute Frage. Welches Lebensmittel bin ich? Der These folgend "Du bist, was du isst" wäre ich wahrscheinlich ein Steak, medium rare.  
 


Kücheninstrument? Ein Mixer, weil ich komplett durchgedreht bin? Oder mein chinesisches Küchenbeil. Groß, kompakt aber doch scharf wie die Hölle. Ich meine jetzt von Verstand und Zunge her. Sonst eher Schaf. 
Bei welchem bekannten Koch oder bekannten Köchin wären Sie gern für eine Woche Schüler?  
Da gibt es für mich ganz ehrlich und ohne Ironie nur eine Antwort: Gordon Ramsay. Ich habe hier schon ein paar Sachen von ihm nachgekocht. Natürlich längst nicht mit 3-Sterne Perfektion. Auch wenn Ramsay heute weniger als Küchenchef, denn als Manager seines weltweiten Restaurant-Imperiums unterwegs ist, muss man seinen Ehrgeiz, seine Hingabe und Leidenschaft bewundern, die ihm zu besten Zeiten insgesamt, meine ich, 13 Michelin Sterne für seine Restaurants bescherten.  
Wenn Sie ein Restaurant hätten, wie würde es heißen?  
Eine weitere, sehr gute Frage. Ich würde mal sagen, es hängt davon ab, in welche Richtung das Restaurant geht. Im Blog versuche ich natürlich so ziemlich alles abzudecken. Das ist aus Gründen der Abwechslung auch gut so. Ein Restaurant hingegen, dass neben Krustenbraten vom Schwein auch Sushi und Borschstsch anbietet, würde ich persönlich meiden. Eine professionelle Küche braucht eine klare Linie und der Name sollte diese widerspiegeln.   
In welcher Stadt/Land würden sie aus kulinarischen Gründen für drei Monate leben wollen?  
Wenn es um die Vielfalt geht, kommt eigentlich nur New York City in Frage, und das nicht nur in kultureller Hinsicht. Wie sang schon Sinatra "If I can't eat it there, I can't eat it anywhere ..." oder so. 
Ansonsten entweder China, Italien oder in den (Nord-)amerikanischen Südstaaten. 
Welche Figur aus einem Roman/Film/Musik wären Sie gern für einen Tag? 
In meiner Kindheit wollte ich entweder John Steed (Mit Schirm, Charme und Melone), Phileas Fogg (In 80 Tagen um die Welt) oder Winnetou sein. Ganz, ganz früh auch Flip aus Biene Maja. Aber darüber reden wir nicht mehr. Ich hatte auch nicht genug Arme.

Als Teenager hätte ich wahrscheinlich "Gandalf!" geantwortet. Und tatsächlich habe ich mir viel später einen Traum erfüllt und meine erste Staatsexamsarbeit zum Thema "World View and Philosophy in Tolkien's Fantasy Literature" geschrieben, magna cum laude, sozusagen.



Im Studium habe ich mich dann zeitweilig Marco Stanley Fogg (schon wieder ein Fogg!) aus Paul Austers großartigem "Mond über Manhatten" (Moon Palace) verbunden gefühlt. Nicht, wegen ähnlicher Lebenswege, ich konnte nur seine Denkweise sehr gut nachvollziehen.

Heute würde ich sagen: "Ich bin froh, dass ich "Ich" bin. Also schreibt ein Buch über mich, vertont es und lasst mich im entsprechenden Film die Hauptrolle spielen. Darüber hinaus beneide ich Alan Rickman für einige seiner Rollen.

Danke für die tollen Fragen und die Mühe. Kommen wir nun zur nächsten Rede.

In diesem Fall heißt es erst einmal "Asche auf mein Haupt".  Als ich mich zum 1.000 Post nach meinen Lieblingsblogs gefragt habe, da habe ich doch glatt einen wirklich guten vergessen: 





Liebe Doro, verzeih mir! Ich liebe deinen Blog, besonders den "Nerv des Monats". Deine Art zu schreiben ist so erfrischend und authentisch, du nimmst kein Blatt vor den Mund und weißt trotzdem, wo die richtige Seite der Gürtellinie endet, weiter so. Gut, mit dem Nähkrams habe ich es nicht so, aber vielleicht kann ich dich ja mit einer persönlichen Freundin, Näherin und Bloggerin bekanntmachen und du besuchst mal Steffis Nähstübchen.

Das Wort hat nun Frau Doro Eichhorn Erdmännchen Erdfrauchen:
Herzlichen Glückwunsch, lieber Wesfood-Kochblog, zu sensationellen 200.000 Seitenaufrufen! 
Angesichts dieser Zahl hat es mich doch etwas erstaunt, dass ausgerechnet mir kleiner Blödsinnsschreiberlingin, neben wirklich großartigen Bloggern wie dem Glatzkoch die Ehre eines Interviews mit dem Maître de Cuisine (an der kursiven Schrift erkennt man dass ich den Ausdruck aus Wikipedia kopieren musste. Wo zum Teufel ist dieses i-Dächelchen auf der Tastatur?? Zum Glück weiß der Küchenchef um meine Diakritika-Schwäche und sieht sie mir nach. Hoffentlich.) zuteil wurde. 
Sich ein paar nicht zu langweilige, nicht zu ernsthafte und nicht zu alberne Interviewfragen auszudenken, war gar nicht sooo einfach, aber unter Zuhilfenahme geringfügiger Mengen Alkohol und des riesengroßen Gedächtnisses namens Internet sind mir aber doch ein paar Fragen eingefallen, die Lars vermutlich gewissenhaft, ehrlich und wie immer gnadenlos scharfsinnig beantworten wird.... 
Thank you, Doro. Lass uns nun das Interview beginnen.
Wenn du zur Belohnung für 10 Jahre Wesfood dermaleinst zum König von Deutschland ernannt wirst, was wirst du als erstes verfügen?
Ich hätte mir die Fragen doch lieber früher erst einmal durchlesen sollen ...  Hat Rio Reiser ("Wenn ich König von Deutschland wär") nicht Jahre später, kurz vor seinem Tod gesungen "Nehmt mir die Krone ab, die mich erdrückt, nehmt mir die Krone ab die mich zerdrückt"?

Der Philosoph in mir antwortet: "Ich würde das Ende der Monarchie verfügen und abdanken". 
Der Hobbykoch in mir antwortet: "Fertigessen und Tütenkram": 
Im Sinne meiner Schwester (ihr Spruch): "Weltfrieden und schlanke Oberschenkel für Alle!"    
Wenn es einer kann, dann du: Wie kriegt man (gekochten) Pudding ohne Haut hin? (Und nein, nicht die Variante mit „Zucker draufstreuen“ oder noch schlimmer, Frischhaltefolie auf den heißen Pudding legen. Puwäähh! Was da drunter zum Vorschein kommt will niemand mehr essen.) 
Da hilft nur eins: sofort essen. Aber mal ehrlich, was macht unsere menschliche Haut? Sie schützt uns. Was macht die Haut auf dem Pudding? Sie schützt das, was darunter ist, damit es nicht zum "Puwäähh! Was da drunter zum Vorschein kommt will niemand mehr essen" wird. 
Wann wirst du uns deinen Eiffelturm aus gekneteten Brötchenwürfel oder Gefriertütenverschlüssen präsentieren? 
Ich arbeite zur Zeit noch am Atomium.  
Sagen dir Namen wie Tim Mälzer, Johann Lafer, Steffen Henssler und Nelson Müller eigentlich was? 
Ja 
Falls du Frage 4 mit Ja beantwortet hast: Welche Kochshows schaust du gerne? 
Früher habe ich alles geschaut, wo gekocht wurde. Tim Mälzer fand ich cool. Bis ich Jamie Oliver entdeckte und feststellte, dass die Formate sich ähnelten, Oliver aber früher da war und seine Show auch flotter wirkte. Irgendwann nervten mich dann aber diese wackligen Handkamera Sequenzen und schnellen MTV-Schnitte. Vielleicht bin ich auch nur älter geworden. Punkt ist, irgendwann konnte ich weder bei Mälzer noch bei Oliver für mich Neues entdecken. 
Johan Lafer? Ja, der kann mit Sicherheit was, ist für mich aber sonst irgenwie, wie soll ich es sagen, altbacken. Welcome to the 80s.     
Steffen Henssler, man mag es kaum glauben, ist zwar im Schwarzwald geboren, doch in Pinneberg und Hamburg aufgewachsen. Mein Vater kommt auch aus dieser Ecke. Hensslers hamburgischer Dialekt ist für mich auch ein Stück Heimat. Ich würde gerne einmal bei Hennsler Sushi essen. 
Falls du Frage 4 mit Nein beantwortet hast: Die lesen alle heimlich bei dir mit. 
Ich habe sie mit Ja beantwortet. Trotzdem: ICH WÜRDE GERNE EINMAL BEI HENSSLER SUSHI ESSEN. For Peter! October Rust, Herr Hennsler.
Das wird vermutlich nur Steffen Hennsler selbst verstehen.
Zum Thema: „Gibt es ein Leben neben dem Herd“: welche Gesellschaftsspiele spielst du eigentlich gerne? Schließlich ist deine Sous-Chefin ja noch minderjährig, da ist die Wahrscheinlichkeit der Anwesenheit diverser Spiele im Haus doch noch recht hoch?
Neben Klassikern wie Scotland Yard, Kniffel und Monopoly steht hier "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" hoch im Kurs. Ein Strategiespiel, bei dem man nicht gegeneinander, sondern zusammen gegen das Spiel spielen muss. Wahnsinn.
Um beim Thema zu bleiben: „Star Wars“ oder „Shakespeares Sonette“?
Star Wars im iambischen Pentameter, mit drei Kreuz- und einem Paarreim pro Strophe vorgetragen - das wäre es doch, oder?
„Herr der Ringe“ oder „Der kategorische Imperativ“? 
Letztlich handelt Frodo nach dem kategorischen Imperativ. „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ 
Kann man wollen, dass es ein Gesetz gibt, das besagt, Böses dürfe nicht sein? Frodo war dieser Meinung, also hat er das Opfer auf sich genommen, den Ring zu vernichten. Kant hätte nichts anderes getan.
In einer anderen Formulierung des Imperativs verlangt Kant, andere Menschen nur als Zweck, nie als Mittel zu gebrauchen. In diesem Fall haben Elrond und der Rat dem kategorischen Imperativ nicht entsprochen, denn sie haben Frodo als Mittel eingesetzt.
„Per Anhalter durch die Galaxis“ oder „Wer bin ich und wenn ja, wieviele?“
Douglas Adams.
Precht ist amüsant, keine Frage. Ich bin philosophisch aber eher klassisch aufgestellt und universitär im Geiste des deutschen Idealismus (Kant, Fichte, Hegel) geprägt. Philosophie als System endet für mich mit Hegel und danach begeben wir uns ins Reich der postmodernen Beliebigkeit. Anything goes und selbst Messi hat eine Fußball-Philosophie.

In anderen Worten, alles nach Hegel hat für mich mit Philosophie im klassischen Sinne nichts zu tun. Das ist Soziologie, Psychologie oder sonstwas. Auch spannend, aber nicht immer meine Baustelle.
Welchen Film, der bei sachlicher und nüchterner Betrachtung absolut grottenschlecht ist, liebst du trotzdem heiß und innig? (Es lesen vermutlich Minderjährige mit.)
Die Barbaren
Was ist dein absolut unverhandelbares „Das geht gar nicht“ in Bezug auf Musik?
Lustig, ich habe gerade mit dem Gitarrenlehrer der Sous-Chefin darüber geredet und wir waren uns einig; Hip Hop und Free Jazz. Jetzt fragen bestimmt wieder Einige: "Und was ist mit Schlager und Musikantenstadl?" und ich antworte: "Ich dachte, es ginge um Musik".
Apropos Film und Musik: Welche Poster hingen in deinem Jugendzimmer?
KISS und andere Heavy Metal und Punk Poster.
Der pure Eigennutz, falls ich dich doch mal besuchen komme: Welche drei Lieblingsorte oder Sehenswürdigkeiten empfiehlst du in deiner Umgebung besonders ?
  • Meinen Garten. Das heißt, den Garten, den die Gattin angelegt hat.
  • Meine beiden Küchen. Da gibt es immer etwas zu sehen oder naschen.
Und vieles mehr.
Du bekommst 500 € geschenkt mit der Auflage sie NICHT für ein Küchengerät, unanständig teure Lebensmittel oder überhaupt irgendetwas zum Kochen oder Backen auszugeben. Was kaufst du?
Darf ich von dem Geld mit der Familie bei Achim essen gehen? Nein? Dann vermutlich einen neuen Kühlschrank, Rasenmäher oder Wäschetrockner
Und zum Schluss wieder die Kurve Richtung Küche: Welches Rezept werden wir niemals, nicht für alles Geld der Welt auf deinem Blog finden?
Meerschweinchen peruanisch - obwohl, sag niemals nie!

So, Doro, danke für alles.

Aber jetzt heißt es APPLAUS, APPLAUS , APPLAUS für unseren heutigen Stargast, TV Star und "Bachelor 2017" - Ladies and gentlemen, heeeere is the one and only, the greatest of em all, here is theeeeeeeee Glaaaaaatzkoch
Welches ist dein persönliches Lieblingsrezept? 
Ragù alla Bolognese, das als ricetta tradizionalebei der Industrie-und Handelskammer in Bologna hinterlegt einer DIN entspricht. 
Fällt dir jeden Tag noch etwas Neues ein, oder leidest du auch mal an Ideenlosigkeit? 
Ich poste 99% live. Was bei mir in der Küche geschieht, geht fast immer auch am selben Tag raus. Meine "to do" Liste reicht bis 2088. Es ist weniger Ideenmangel als Zeitnot, unter der ich leide. Um sechs Uhr morgens aus dem Haus - Pendler und Ganztagsschule - um sechs Uhr abends zurück. Dann Einkaufen, Kochen, Elterntelefonate, Vobereitungen und Korrekturen, zack ist es Mitternacht und du fragst dich, wo der Tag geblieben ist,. Du kennst das. Deshalb habe ich ich auch hin und wieder Tage, wo hier nichts geschieht, weil ich keine Zeit habe. Interessanterweise erhöhen diese leeren Tage die Zugriffe auf die Seite. 
Welches deiner Rezepte haben sich am wenigsten Leser angeschaut?
Keine Ahnung. 
Welches Rezept haben sich die meisten Leser angeschaut? 
 
Fruchtige Curryhuhnspieße  - eigentlich eher ein spontanes zwanzig Sekunden Abfallprodukt, aber hey, wem es gefällt!
Hast du ein Rezept dabei, bei dem du beim Posten gedacht hast, boah was für ne Scheiße und das ist dann viel positiver angenommen worden, als gedacht? 
Fruchtige Curryhuhnspieße - eigentlich eher ein spontanes zwanzig Sekunden Abfallprodukt, aber hey, wem es gefällt! 
Hast du schon mal ein total super Rezept veröffentlicht, in dem richtig Arbeit steckte und dann wollte es keine Sau lesen? 
Klar. Viele. So ziemlich alles zwischen Dezember 2013 und Oktober 2014. 
Hast du schon mal lustige Alltagserlebnisse gehabt, dass dich irgendwer angesprochen hat, weil er dich durch deinen Blog kennt? 
Ich werde oft von Oberstufenschüler*innen (war das politisch korrekt so?) angesprochen und gebeten, für Kurstreffen zu kochen. 
Bekommst du Feedback von deinen Leser*Innen, was sie von deinen Rezepten mit in ihren Alltag nehmen und hast du Einfluss auf deren Kochen? 
Frag mal Anke aus Münster.  
Hat dein Blog dein persönliches Kochen verändert, beziehungsweise beeinflusst? 
Nein. Ich würde sonst nicht anders kochen. Habe ich auch in den letzten 26 Jahren nicht. 
Bekommst du auch so viele anzügliche Angebote von Frauen im besten Alter?  
Ich war nie bei Vox zu sehen. Aber da war mal eine Anfrage einer Dame aus Berlin wegen einer Sardellenpizza .... 
Was sagt Frau Westerhausen dazu? 
Hey, ich bin eine Frau im besten Alter! 
Frage doch mal nach, ob auch ein dreier o.k wäre 
Ohne Fragezeichen ist das keine Frage.  
Was hast du ein Problem mit ********* und ************** *************? Ist ***** nicht nur fsk6? 
Weil  **** oder ****im **** dann  *********************sind. 

**** it! 
Wieso lässt du dir noch von Anderen Fragen stellen, wenn du welche von mir haben kannst? 
Weil ich es kann.
Nie machst du ...
Ich oder du?
Nie machst du Fisch.
Nie mache ich nichts
Früher hast du immer ...
in die Windeln gemacht. 
Andere haben auch schon gesagt ... 
It's only Rock'n'Roll, but I like it.  
Machst du mit mir so ein Interview zur Million? 
War das bei dir nicht schon letzte Woche?
Danke an Euch und auch an alle anderen. Eure Treue beschämt und beflügelt mich zugleich. Morgen geht es weiter. Schlaft schön.
____

Flashback



Heute vor einem Jahr: Rote Bete mit Kapern und Gurken

Kommentare:

  1. superwesterhausen, ich gratuliere dir ganz herzlich zum 200000 zugriff auf deine herzerfrischend kauzig frische seite und sage dir total uneitel, dass du eigentlich viel mehr gelesen werden müsstest. eigentlich hast du die MILLION verdient. meine ist noch nicht voll. stand heute sind es 877000, aber vor einem jahr habe ich gerade den 100000 gefeiert, in sofern läuft es nicht schlecht. ich lade dich hiermit ein, bei mir einen gastbeitrag in meinem blog zu machen, es wäre mir eine ehre, von dir irgendwas schönes zeigen zu dürfen. vielleicht willst du zur feier des tages mal irgendwas mit fisch machen? ich muss es ja nicht essen ;-). super schön, die interviews. anke kenne ich auch und ihren dirk, nach doro habe ich schon eine pizza benannt, auf frau westerhausen singe ich schmutzige lieder. wir beiden sind schon ein geiles trio (den verstehen nur fußballfreunde). Lars, ich wünsche dir ganz schnell die million, du bist mein absoluter lieblingsblogger. weiter so. gruß jörg

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Liebe es gegenseitig und die Einladung nehme ich gerne an. Vermutlich mache ich dann Dorschleber im Lammsud. Dann habe wir endlich Fisch, Lamm und Innereien auch bei Dir!

      Löschen
    2. alter, du kannst so ekelig sein ;-)

      Löschen
    3. That's what you wanted and you got it!

      Löschen
  2. Glückwunsch, Lars! Ich kann mich dem Glatzkoch nur anschliessen, ihr zwei beide seid meine absolut liebsten Kochblogs. Brauchste keinen Chefkoch mehr.
    Tolle Interviews sind das geworden! Vielen Dank für dein Lob, ich bin immer noch ganz gerührt...
    Zur Feier des Tages jetzt eine Hopfenkaltschale (oder zwei oder drei).
    Gruß in deine Doppelküche!
    Doro

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tolle Interviews leben von tollen Fragen und dafür danke ich sehr. Ich danke auch für dein Lob.

      Bier ist nicht so meins - ja, ich mag zum Angrillen ein eiskaltes Jever oder drei oder zwölf - aber normalerweise bevorzuge ich trockenen Rotwein.

      Was essen Erdmännchen eigentlich?

      Löschen
    2. Hm. Dieses spezielle Erdhörnchen hier, darfst du nicht vergessen, kommt von einem winzigen Bauernhof im Westerwald. Da war die Sozialisation in puncto Essen weniger auf Raffinesse, sondern eher auf Regionalität (in dem Fall SEHR regional: eigener Stall und eigener Garten) und Praktikabilität ausgerichtet. Genauso bin ich heute auch eher noch ausgerichtet. A: Was der Bauer net kennt, frisst er net (auch bekannt als: geh mir fodd mit dem exotische Kram) und B: Schuster, bleib bei deinen Leisten, Grobmotoriker kriegen keine Amuse geule auf die Rille.
      Also eher Gemüsepfannen in diverser Zusammenstellung mit oder ohne Fleischeinlage, Kartoffeln/Gemüse/Fleisch irgendeiner Art, Risotto (das kann nämlich der Thermomix sehr gut, jawoll!) Nudeln, Pizza, usw. Schimpansenküche würde der Glatzkoch sagen.
      Und mein Lieblingsessen ist immer noch: Erbelskuche und Biersopp. Altes Westerwälder Kriegsessen.
      Hachja. *bauchreib*
      Ich muss mal gucken, ob noch genug Kartoffeln im Keller sind...

      Löschen
    3. Erbelskuche und Biersopp sind notiert und auf die "to do" Liste gesetzt. Ersteres wird hier definitiv Anklang finden, letzteres werde ich wohl machen müssen, wenn ich hier mal alleine bin.

      Löschen
  3. Hi Lars, von mir auch noch ein herzlichen Glückwunsch. Mach weiter so, dann muss ich nicht immer überlegen was gekocht wird. Ich koch einfach nach und bis jetzt hat es immer geschmeckt ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke. Und wenn es mal nicht schmeckt, du weißt ja,wo mein Haus wohnt.

      Löschen