Montag, 4. April 2016

Pasta mit Huhn, Tomate-Mozzarella und Erbsen


Manchmal werde ich von Mitmenschen, die um meine Kochleidenschaft wissen, gefragt: "Und was gibt es heute bei dir/ihnen so Schönes?" An Tagen wie diesen antworte ich dann wahrheitsgemäß: "Keine Ahnung, ich lasse mich einfach überraschen".

Es ist der erste Arbeitstag nach den Osterferien und da hat man natürlich andere Dinge im Kopf, als den abendlichen Speiseplan. In diesem Fall verlasse ich mich auf meine Intuition und entscheide dann beim Einkauf spontan, in welche Richtung es gehen soll

Mit Tomate-Mozzarella Kompositionen liege ich bei meinen Damen eigentlich immer richtig und auch mit Pasta kann man nicht viel verkehrt machen. Warum also immer nur Caprese oder überbacknenes Baguette? Das geht doch auch mit Nudeln. Vermutlich sogar als "One Pot Pasta", aber diesem Trend misstraue ich irgendwie zutiefst.
  

Die Menge reicht für drei bis vier Portionen. Wenn man möchte, kann man das Hühnerfleisch natürlich weglassen, dann sollte man aber von allem anderen etwas mehr nehmen und die Hühnerfleischwürzung so ans Essen geben, wobei das Mehl dann durch etwas in kaltem Wasser angerührte Speisestärke ersetzten werden könnte.

Wir haben hier also:
  • 400 g Hähnchenbrust
  • 1 ELMehl
  • 1/2 EL Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 g Tomaten
  • Zucker
  • 80 g Erbsen (nicht im Bild)
  • 250 g Mozzarella (2 Kugeln)
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • Olivenöl
  • 400 g Pasta

Fleisch in kleine Würfel schneiden und mit Mehl, Oregano, etwas Salz und Pfeffer vermengen.

Tomaten mit Haut und Kernen, aber ohne grüne Stielansätze würfeln. Mozzarella ebenfalls in Würfel schneiden.


Knoblauch anquetschen, aus der Schale drücken und in Olivenöl anschwitzen.


Hühnerfleisch in einer Lage dazu geben und scharf anbraten, dabei einmal wenden, wenn die Stücke von unten angebräunt sind.


Knoblauch aus der Pfanne entfernen, er kann nun entsorgt werden. Tomaten zum Fleisch geben und köcheln lassen.


Erbsen hinzufügen und weiterköcheln lassen.


Beginnt die Sauce einzudicken - das Mehl am Fleisch hilft hier gut mit - schmecken wir mit etwas Zucker ab. Salz und Pfeffer brauchen wir, je nachdem wie kräftig das Huhn gewürzt wurde, in der Regel nicht mehr hinzufügen. Nun die Pfanne vom Herd nehmen, Käsewürfel unterrühren und in der heißen Sauce leicht schmelzen lassen. 


Währenddessen garen wir unsere Pasta nach Packungsanleitung. In diesem Fall sind es Bavette, eine recht schmale Art der Bandnudel. Im Idealfall sind pasta und sugo gleichzeitig fertig. Ansonsten gilt die Regel: die Sauce kann auf die Nudel warten, aber niemals umgekehrt. Wir servieren mit grob gehacktem oder gezupftem Basilikum. 
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Flashback:


Heute vor zwei Jahren: Rosenkohlauflauf

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