Mittwoch, 2. November 2016

Pasta al limone


Heute hat es mal wieder an der Zeit gemangelt, also musste etwas schnelles auf den Tisch. Lecker sollte es aber auch sein und nicht zu schwer. Da ist das hier genau das Richtige. SO schnell, dass es sich gewissermaßen selbst überholt, vegetarisch und vitaminreich und einfach köstlich. Mit selbstgemachten Nudeln sicherlich noch besser, aber auch so ein Genuss. Es vermutlich auch das einzige Pastagericht, wo wir erst mit der Sauce beginnen, wenn die Nudeln fertig sind. Sonst ist das ja eher umgekehrt.


Limone beziechnet im italienischen die Zitrone (die Limette heißt übrigens limette) und wer diese Frucht nicht mit Italien in Verbindung bringt, sollte unbedingt einmal in Limone sul Garda vorbeischauen. Die oben zu sehende Seife bringt unser Bad derart zum Duften, dass Raumauffrischer völlig unnötig geworden sind. 

Aber auch zum Beispiel Sizilien und Kalabrien haben ihre Zitrusbesonderheiten: die Cedrat oder Zitronitzitrone. Hierbei handelt es sich um eine größere, schrumplige Art mit zentimeterdicker Schale. Daraus wird, der Name deutet es schon an, Zitronat gemacht. Das bisschen Fruchtfleisch ist bitter und wird  eher selten verwendet. 
Wir nehmen hier aber herkömmliche Biozitronen. Nicht, weil wir grundsätzlich nur "bio" kaufen, sondern weil wir die Schale verwenden wollen und die sollte dann auf jeden Fall unbehandelt sein.


Für eine schlanke Portion (die Familie hat Rinderrouladenragout zur Pasta gegessen):
  • 25 g Butter
  • 1 kleines Stück Lauch
  • 1 Zitrone
  • etwas Petersilie
  • etwas Basilikum
  • Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

Außerdem:
  • 125 g dünne, lange Pasta nach Wunsch, hier Bavette (ungekocht)


Pasta nach Packungsbeilage kochen. Eine Tasse Kochwasser abnehmen.

Lauch in Streifen schneiden und in der Butter anschwitzen. Die Schale der Zitrone fein dazu reiben. 


Kräuter hacken und Käse fein reiben. Wir brauchen etwa drei Esslöffel davon. Zusammen mit der Pasta zum Lauch geben. Zitrone auspressen und zusammen mit einen Schuss Kochwasser angießen und gut verrühren, bis sich alles verbindet. Mit Salz abschmecken.

Nimmt man gekochte Nudeln vom Vortag und hat kein Kochwasser übrig, ersetzt man dieses einfach durch normales Wasser, vielleicht mit einer homöopathischen Dosis Speisestärke versetzt. 


Mit noch mehr Käse und viel schwarzem Pfeffer, wie immer frisch aus der Mühle natürlich, servieren.

Dazu würden auch gebratene Riesengarnelen passen. Auch ein Löffel Ricotta unter die Nudeln gerührt könnte nicht schaden. 
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Flashback: 


Heute vor einem Jahr: Champignoncremesuppe

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