Montag, 2. Januar 2017

Blondies mit weißer Schokolade und Cranberries


"Blondinen bevorzugt" hieß es in einem Film aus dem Jahre 1953, der die verwickelten Liebesgeschichten von Dorothy Shaw und Lorelei Lee erzählt. Wenn die klassischen Brownies also mit Jane Russell vergleichbar sind, haben wir heute Marilyn Monroe auf dem Teller. Das Rezept stammt von Gordon Ramsay und es ist wirklich wert, nachgekochtbacken zu werden.

  • 230 g Butter (plus etwas mehr zum Einfetten)
  • 340 g Zucker
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanillearoma
  • 2 Eier
  • 280 g Mehl
  • 1/2 TL Backsoda
  • 1 TL Backpulver
  • 240 g weiße Schokolade
  • 4 EL Cranberries
Das geschriebene Rezept verlangt nach braunem Zucker, in einem seiner Ultimate Cooking Courses Videos nimmt der Starkoch aber eindeutig weißen Zucker. Also scheint beides zu gehen. Ich hatte auch kein Backsoda (Natriumhydrogencarbonat oder NaHCO3) und habe deshalb insgesamt die Backpulvermenge - enthält unter anderem eben diese Zutat - erhöht.


Butter schmelzen.


Zucker mit Salz vermischen und flüssige Butter einrühren. Eier einrühren. REamsay schlägt sie vorher auf. Ich habe beides probiert und es hat keinen Unterschied gemacht, also kann man sich das separate Aufschlagen auch sparen.  


Backpulver unterheben. Nun die Hälfte des Mehls dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verquirlen.


Dann die andere Hälfte ebenso hinzufügen. Wir machen das in zwei Schritten, um sicherzugehen, dass keine Klumpen entstehen.


Nun können die Cranberries unten der Teig gehoben werden. An dieser Stelle tauschen wir den Schneebesen gegen einen Teigschaber ein.


Schokolade nicht raspeln, sondern nur grob hacken. Wir möchten später schöne Stücke für den extra Crush in den Blondies haben.


Eine Form mit Butter austreichen. Am besten wäre eine quadratische Form mit 23 Zentimetern Kantenlänge. Rechteckig geht aber auch. Mit Backpapier auslegen, damit nichts am Boden kleben kann. Teigmasse in die Form geben und glatt streichen.


Im Ofen bei 180° für 35 bis 40 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu schnell bräunen, Form mit etwas Folie abdecken.


Auskühlen lassen und in Quadrate schneiden. 


Die Blondies sollen sich in einer Blechdose für etwa eine Woche halten, aber ich zweifle daran, dass sie überhaupt so alt werden. Zum Tee, Kaffee, als kleiner Happen nach einem opulenten Mahl oder einfach nur mal so ohne Grund, es lassen sich viele Möglichkeiten, die Dinger zu naschen. 
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Flashback:


Heute vor einem Jahr: Spagehtti all'amatriciana

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