Freitag, 2. Juni 2017

Jamaican Jerk Rib


Ein langes, wenn auch nicht ganz arbeitsfreies Wochenende steht vor der Tür. Das Wetter passt immer noch, also gibt es keinen Grund nicht zu grillen. Ich versuche ja immer eine Balance zwischen Bewährtem und Neuem zu finden, deshalb hat es mich heute würztechnisch in die Karibik, genauer gesagt nach Jamaica verschlagen. Beliebt sind dort Jerks, leicht scharfe Mischungen, die neben Cayennepfeffer auch Zimt und, ganz wichtig, Piment enthalten. Beliebt Fleischsorte sind Huhn und Schwein, aber auch Fisch und Meeresfrüchte werden so gewürzt. Ich habe hier dicke Rippe, eine meiner Lieblingspartien beim Borstenvieh.


Wir brauchen:
  • 1200 g Rippenbraten (dicke Rippe) mit Knochen
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Cayenne
  • 1 TL Piment
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL braunen Zucker
  • 1/2 TL Zwiebelpulver
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • Saft einer Limette
  • 100 ml brauner Jamaica Rum
  • 100 ml Öl
Ja, das gelbe Ding da ist eine Limette. 


Das Fleisch an den Rippen entlang in Stücke schneiden, aus dem Rest eine Marinade anrühren. Fleisch wenigstens eine Stunde, am besten über Nacht marinieren lassen, dabei hin und wieder wenden.


Nun einfach grillen bis es gar ist, dabei hin und wieder wenden. Die Hähnchenflügel sind einfach mit Paprika edelsüß, Currypulver und heller Sojasauce gewürzt.


Röstaromen schaden nicht, sind sogar ausdrücklich erwünscht. Ein Stück Karibik zu Hause.


Dazu etwas Grillgemüse und mit Schafskäse gefüllte Minipaprikas. So kommen auch Vegetarier wieder auf ihre Kosten und man hat eine leckere Beilage.
____
Flashback:


Heute vor einem Jahr: Avocado-Baguette mit Speck und Chili

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Danke. Momentan fahre ich auf die Kombination aus leichter Schärfe und Zimt richtig ab. Schönes langes Wochenende!

      Löschen