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Montag, 23. Februar 2026

Nur mal so ... (Teil 150)


Auch wenn ich mal nicht poste, koche und und esse ich natürlich trotzdem. Das sind dann meist Dinge, die keinen eigenen Blogeintrag rechtfertigen, weil ich sie entweder schon hier habe oder ich mit der Präsentation, beziehungsweise den Fotos nicht zufrieden bin. Gestern gab es zum Beispiel einen Krustenbraten, mit Sahnemöhrchen mit Zucchini und Spinatknödel. Knödel schön luftig, das Fleisch zart, die Schwarte krachte so richtig, aber Highlight ist immer wieder die Sauce. Deshalb taucht die auch gleich noch mal auf. Rezepte für Schweinebraten habe ich hier einige und sie gleichen sich, was die Sauce betrifft alle so ziemlich, also brauche dafür kein neues Rezept schreiben. Die Gattin, die kein Schweinefleisch mag, war mit Knödeln und Gemüse  (mit Bröselbutter) zufrieden.


Knusprige Schwarte mit leichter Fettschicht, einfach gesalzen und mit Senf weggeknabbert -  einfach ein Genuss.


Am Tag darauf (also heute) diesmal kein Bratensandwich sondern eine alten Klassiker aus der Freien und Hansenstadt an Elbe und Alster: Hamburger Rundstück warm. Das ist eine runde Brötchenhälfte (meist von einem schlitzlosen Gebäck) mit Bratenscheiben, Sauce drüber und ganz wichtig: Gurkenfächer. Für mich irgendwie ein Stück Kindheit.


Für die Gattin habe ich die Knödel noch einmal gedämpft und sie auf Kräuterseitlingen in Rahm mit Parmesan serviert. Mit so was kann ich immer punkten.


Auch das gibt es zuweilen: Pellkartoffeln mit Kräuterquark.


Eine meiner Lieblingspasta, wenn es schnell gehen muss: Pasta alla Gricia. Das sind Nudeln, hier Tortiglioni (oder Rigatoni, beziehungsweise Penne), mit Pancetta und Parmesan.


Smash Burger mit Doppelpatty im selbstgemachten Bun. 

Wenn man Zeit hat und das Frühstück mal ein wenig aufwendiger sein darf, gibt es Eggs Benedict mit selbstgemachten English Muffins und handgerührter Hollandaise. Immer wieder ein Genuss, wenn auch kein leichter.


Auch ein Klassiker, denn ich immer mal wieder zubereiten muss: Panzanella - toskanischer Brotsalat.


Ziti alla Putanesca, ein weitere meiner Favoriten, wenn es um italienische Teigwaren geht.


Hähnchenschenkel aus dem Backofen mit cremigem Kartoffelpüree und einer Sauce, die aus dem Ansatz des Backblechs hochgezogen wurde. Dazu Möhren-Kohlrabigemüse. Lecker, aber eher aus der Kategorie "Kantinenessen".  


Für die Gattin Blumenkohl mit Bröselbutter statt Huhn.


Hier der Versuch mildes Rindfleisch à la Kung Pao zum machen. War lecker und ich hätte das Rezept auch gepostet, aber irgendwie fehlen da Bilder und ich muss das noch mal machen.


Ein ganz passabler Pastítsio mit allerdings zu viel Nudeln.
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Flashback:



Heute vor zehn Jahren: Hähnchenfleisch mit Gemüse

2 Kommentare:

  1. Lauter leckere Essen,
    leise und doch fein.

    Mir fällt auf,
    Deine Puttanesca usw.
    kommen mit sehr wenig Beiwerk zu den Nudeln aus.

    Ist mir noch nie aufgefallen,
    dass bei diesen Gerichten die Nudel der Held ist.
    Bei mir verschwinden die im Beiwerk :-)
    Was bedeutet das?
    Mein Essverhalten hat sich geändert.
    Früher viel Nudeln, welche auch immer,
    genau nach Rezept, also mehr Nudel als Beiwerk.
    Und inzwischen hat sich das umgekehrt.
    Mehr Beiwerk (Gemüse usw. Pancetta pur schmeckt (mir) gar nicht)
    als Teigware, egal welche Nudel.

    Ich warte noch immer auf den Ya Cai.
    Dann gibts chinesische Pagode zum Essen.
    Oder eher gekochten Mao?

    Ich werkele grad an der
    reduzierten Menge Käse
    "von weit weg" herum.
    Als Versuch reicht mir 1 Liter Milch.
    Bin gespannt ob das essbar wird.

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    1. Ich habe meinen Käserest jetzt noch mal in Salzlake eingelgt. Will am Wochenend mal testen, wie das schmeckt.

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