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Dienstag, 20. Oktober 2026

Hong Shao Ji - rotgeschmortes Huhn


In NRW, wo ich ja arbeite, sind die Herbstferien ausgebrochen und ich habe deshalb gerade wieder etwas mehr Zeit, mich dem Kochen zu widmen. Wie immer, geht mein erster Gedanke in Richtung China. Ich hatte mal wieder Lust auf etwas langsam in einer kräftigen Sauce Gegartes. Das mag ich besonders gerne mit Schweinebauch, aber da waren noch Hähnchenkeulen im Kühlschrank, also habe ich die verwendet und ein leckeres 红烧鸡 (hóng shāo jī), also rotgeschmortes Huhn gemacht.  Das Rezept möchte ich nun mit euch teilen.


  • 3 Hähnchenkeulen
  • 5 EL Speisestärke
  • 2 EL chinesischer Reiswein (Shaoxing)
  • 1 Knolle Monoknoblauch oder drei Zehen
  • 3 cm Ingwer
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 schwarzer chinesischer Kardamom
  • 1 TL Süßholz
  • 1 Sternanis
  • 1 Stück Zimtrinde
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 EL Sichuanpfefferkörner
  • 1 Handvoll mittelscharfer roter  Chili (getrocknet) 
  • 1,5 EL helle chinesische Sojasaujce
  • 1,5 EL dunkle chinesische Sojasauce
  • 1 EL dunkler chinesischer Essig (Chinkiang)
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Öl zum Frittieren
  • 40 g Kandis
Schwarzen chinesischen  Kardamom bekommt man im Asialaden. Als Alternative kann man die schwarze/braune indische Variante (Badi Elaichi) verwenden.

Süßholz bekommt man auch in Asialäden. Wenn nicht, nimmt man stattdessen ein zweites Stück Sternanis.

Verwenden wir Bio-Ingwer, müssen wir ihn nicht schälen, sondern nur in Scheiben schneiden. Knoblauch einfach abziehen, Chilischoten in der Mitte teilen. Ob die Kerne mitverwendet werden oder nicht,  muss jeder für sich entscheiden.


Die Hähnchenschenkel am Gelenk teilen. Salzen und mit einem Esslöffel Reiswein einreiben, dann zwanzig Minuten stehen lassen. Danach in Speisestärke wenden.


Hähnchenstücke bei 160 °C sechs Minuten frittieren. Diesen Schritt kann man sich sparen, beziehungsweise die Stücke auch in  der Pfan e rundum anbraten. Frittieren bringt aber meiner Meinung nach deutlich mehr Geschmack ans Essen.


Etwas Öl in einem Wok erhitzen. Knoblauch, Ingwer, Sternanis, Süßholz, Fenchel, Sichuanpfeffer und Chilischoten hineingeben und kurz anbraten, bis es duftet.


Mit dem restlichen Reiswein und den Sojasaucen ablöschen.


Huhn, Frühlingszwiebeln und Kandis hinzufügen, dann mit Wasser auffüllen, bis das Huhn fast bedeckt ist.


Deckel auflegen und fünfundzwanzig Minuten garen lassen. Zwischendurch das Huhn einmal wenden.


Danach das Fleisch aus dem Wok nehmen, die Sauce durch ein Sieb geben.


Reduzieren lassen, bis sie dickflüssiger wird. Kurz vor Schluss den Essig dazugeben. Aufpassen, dass es nicht zu dick wird, denn, das zieht noch nach, wenn der der Wok bereits von der Flamme ist. Mit Salz und Pfeffer final abschmecken 


Fleisch noch einmal einlegen und rundum mit Sauce bedecken.


Servieren und genießen. Wir haben jetzt zartes Huhn und eine aromatische Sauce, die vor Kraft kaum Laufen kann.Dezente Süße, leichte Schärfe, schöne Säure und die wohlig warmen Aromen von Zimt, Sternanis, Fenchel und Süßholz. Gigantisch.
____
Flashback:



Heute vor drei Jahren: Xiang Su Ya - duftende Knusper-Ente

26 Kommentare:

  1. Ein dreifaches Trullala auf die guten alten Herbstferien; zumal, wenn da sowas dolles dabei rauskommt:

    Doppelt gegartes rotgeschmortes Huhn > jaa das gefällt mir sehr, vielleicht noch mehr als Schweinebauch.

    Die Zutatenliste ist mal wieder sehr knapp gehalten - ; Und Süßholz muss ich mir jetzt hat jetzt selber raspeln,
    aber ich hatte schon mal drüber nachgedacht, ob das vielleicht ein tolles Kocharomat sein könnte.So scheint es wohl zu sein.
    Ich in schon gespannt, habe aber noch andere Dinge die ich zuerst abhandeln musss.weil das Zeug halt gerade da
    ist.
    Jedenfalls kann man dir nur freudig zurufen : Sapere Aude.

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  2. Ich hätte da mal eine Frage...
    Du benutzt einen geschmiedeten Wok,
    also nicht rostfrei, mit dieser Salzkruste drin.
    Ich frag mich schon länger,
    ob so ein chemisch reaktionsfreudiger Topf
    eventuell auch zum Brat- / Kochergebnis beiträgt.
    Für Fleisch ist es eher egal,
    aber bei den Gewürzen?
    Der Haifisch

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    1. Alle in Asien benutzten Wóks sind nicht rostfrei, also wird immer ein wenig eisenoxid im Spiel sein
      aber sicher nur im molekularen Bereich. Eher unwahrscheinlich, dass man des geschmacklich bemerkt, denn der ist ja durch einbrennen und pflegen in der Patina ohnehin eher gebunden.
      Entscheidend ist wohl eher die schnelle "reaktionsfreude" auf Hitzezufuhr..
      Allerdings können Speckmesser bei zwiebelschneiden oder Paellapfannen nach dem Kochen herrgottsmäßig
      stinken. Ich muß davon sogar subito kotzen.
      Mir fällt grade ein, dass ich mal so dämlich war mir einen rostfreien Edelstahlwok zu kaufen.
      Trotz gründlichster Reinigung und gründlich mehrmals einölen war der nach der ersten Benutzung ein
      Fall für die Tonne....

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    2. In meiner Küche wird ein Eisenwok ohne Patina ab und zu mal genutzt. Da ist vermutlich der Übergang von Eisen ins Essen etwas größer. Ich habe auch mal Werbung für Eisenpfannen gesehen, die genau mit diesem Effekt geworben haben. Ein wenig Pflege braucht es aber schon, vor allem nach dem Kochen. Gut auswaschen, gut trocknen und dann Einölen (Pflanzenöl! Kein WD40!!!). Sonst kannste dem beim Rosten zugucken. ;-)
      Geschmacklich weiß ich nicht, ob er sich auswirkt, zumal ich Gerichte, die ich darin zubereite, nicht auch in anderem Kochgeschirr koche.

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    3. Achja, ein wokförmiges Kochgerät aus Aluguss und gut beschichtet habe ich auch mal käuflich erworben, es hat es aber nicht bis nach Hause geschafft. ;-) Ein interessantes Geschirr für rührintensive Pfannengerichte auch mitteleuropäischer Herkunft. Läuft also eher unter Rührpfanne als unter Wok. Wobei es durch den planen Untergrund wunderbar auf Ceran passt. Mein Wok zu Hause tut das nicht, deswegen habe ich ihn lange nicht benutzt, bis mir die Idee mit einer separaten Induktionsplatte eingetrichtert wurde.

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    4. @ Dirk NB
      Wenn der nicht plan liegt, hilft dir die Induktion leider auch nicht....
      Ich habe mir extra eine Art gaskartuschenbetriebenen Tischgrill besorgt. Das hat dann endlich funktioniert.

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    5. Ich benutze meist eine Wok aus Karbonstahl. Wenn man den gut einbrennt und richtig erhitzt, ist das wie Teflon, bloß mit deutlich höheren Temperaturen.Und da ich auf Gas koche, ist der Wok unten rund. Nach derm Abwaschen gut trocken reiben und - wenn er nicht täglich genutzt wird - mit ein paar Trropfen Öl einreiben, dann rostet auch nichts.

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    6. @Peter: Ach, das geht nicht? Dann frage ich mich, auf welche Weise das Essen im Wok trotzdem gar und warm wurde. Ich habe schon einiges darin zubereitet. Ich darf also anzeigen: Nichtplane Stellfläche, die auch noch kleiner ist als jeder Topf, den ich habe. Und es funktioniert. Sogar schon auf 2 unterschiedlichen Induktionsplatten. Am besten gehts übrigens, wenn ich auch noch ein Blatt Küchenkrepp zwischen Wok und Platte lege. Nur brauche ich manchmal 3 Hände. Zwei zum Arbeiten und eine, um den Wok festzuhalten. ;-)

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    7. @Lars: Das mit dem Gas ist eigentlich die 1. Wahl. Hatte ich in der Sendung, wo ich die Idee mit der Induktionsplatte her habe, auch gesehen. Die hatten da ein Gerät, dass wie ein stehendes Rohr mit ca. 30 cm Durchmesser aussah. Oben offen, da kam dann der Wok drauf. Und in der Mitte dann unterm Wok ein paar kräftige, aber auch regulierbare Gasbrenner. Könnte sein, dass unten im Rohr dann eine Propangasflasche oder ähnliches war. Die Größe hatte es.
      Bei regelmäßiger Nutzung erübrigt sich natürlich das Einölen, aber ich habe mittlerweile sooo viel Kochgeschirr angesammelt, das möchte alles mal benutzt werden. Im Moment suche ich eine Idee für eine Jenaer-Glas-Kochschüssel mit Deckel, die ich ganz hinten im Schrank wiedergefunden habe. Wenn ich mich richtig erinnere, hat in sowas meine Mutter selig Kohlrouladen geschmort. Ihr Gefäß war aber größer, ich bekomme höchstens zwei Kohlrouladen in den Topf. Stellt sich die Frage, wo ich 6 Blätter Kohl zum einwickeln herbekomme. ;-)

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    8. Dirk, Genau die kleine Jenaer nutze ich viel.
      Ich hab drei Größen, klein, mittel, gross.
      Durch den Deckel bleibt alles schön sauber im Backrohr.
      Kleine Form ist fur für: Kleine Mengen aufwärmen.
      Nachtisch zum Mitnehmen machen (Deckel).
      Je älter ich werde, desto mehr
      kommt die kleine Form in den Vordergrund.
      Der Haifisch

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  3. Whow, der Haifisch hat jetzt was zu lesen :-)

    Meine Frage war aber eher,
    ob die gerösteten Gewürze in einer Eisenpfanne eventuell
    einen anderen Geschmack / Geruch entwickeln,
    als in einer Teflonpfanne, Emailpfanne, Stahlpfanne.
    Weil das heiße Eisen mit den Gewürz-Aromaverbindungen reagiert.
    Fe2+ und verschiedene Benzol-Ringe - das könne schon etwas bewirken.
    Öl spielt dabei noch keine Rolle, das kommt ja erst später dazu.
    Diese eingebrannte Öl-Salzmischung ist ja auch ein Effekt der Eisenpfanne.
    Fe2+ wird mit Öl und Salz (NaOH) zu Fe3+ mit Öl und ??.
    Und auf so etwas zielt meine Frage ab,
    ob das mit Gewürzen auch passiert,
    sodass die nach dem Rösten in der Eisenpfanne
    anders riechen / schmecken als wie in einer inerten Pfanne.

    Mir gehts hier weniger darum, irgendeine Form der Pfannen zu verteufeln,
    es geht eher darum, dass bestimmte Effekte in bestimmten Pfannen eben nicht gehen.
    Das ist nicht schlimm, das Ergebnis schmeckt auch - aber eben ANDERS.

    Jedenfalls habe ich trotz Corona-Zunge den Eindruck,
    ich muss die Eisenpfanne nehmen.

    Ich wollte gern wissen,
    ob das Einbildung ist
    oder doch einen naturwissenschaftlich nachvollziehbaren Grund hat.
    Der Haifisch freut sich,
    wenn da jemand etwas dazu weiß
    oder beobachtet / geschmeckt hat.
    Ich hab so ein Ding, dünnes Eisen,
    unebener Boden, nur auf Gasbrenner nutzbar.
    Nach dem Kochen leicht einölen, sonst rostet es..

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  4. Tjaa, ich sach ma so :
    Versuch macht kluch......
    Ich sagte ja der Effekt sei eher vernachlässigbar, aber das war nur eine Vermutung.
    Theoretisch ist es denkbar und da ich als einzigen ehernen Glaubenssatz nur Muprhys Law akzeptiere,
    wird es wahrscheinlich mit deiner dünnen rostenden Eisenpfanne für meinen an diesem Punkt schlimm
    überempfindlichen Gaumen ganz grauenhaft schmecken.
    Vielleicht nicht gleich beim Essen, aber am nächsten Tag beim Betreten der Küche kommt's dannn hoch..
    Deswegen habe ich auch keine so amtliche Paellapfanne, sondern eine super Edelstahlservierpfanne die
    durch jahrelange Verwendung mittlerweile beim Anbraten überhaupt nicht mehr zickt wie üblich.

    Ich verstehe übrigens nicht, was du mit der Öl-Salzmischung meinst ?
    Diesen angesetzten Rand beim vorletzten Foto?
    Das kommt denke ich vom Kandis + Stärke + Gewürze und halt so dem ganzen Gewürz.

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  5. @Peter: Öl+Salz ist die gängige Methode,
    zumindest in der Gastronomie,
    eine Art Antihaftbeschichtung
    auf Eisenpfannen zu montieren.

    Eisenpfanne mit Öl und Salz sehr hoch erhitzen,
    die Abzugshaube schafft das grade noch.
    Es entsteht eine schwarze Schicht auf der Eisenpfanne.
    Ständig rühren nicht vergessen, sonst klappt das nicht.
    Abkühlen lassen, Reste wegwischen (mit Papier),
    und dann kann die Braterei losgehen,
    bei der das Bratgut nicht so stark anlegt.

    Bei einer Eisenpfanne, bei der das nicht dauernd gemacht wird,
    also das Salz+Öl-Einbrennen, ist diese Schicht nicht (vollständig) vorhanden.
    Und genau dann sollten die Gewürze mit der Pfanne direkt interagieren können.
    Und ihre eigenen chemischen Reaktionen erzeugen können.

    Ich komme da drauf, weil die einfachen
    asiatischen Garküchen in den Straßen,
    oft mit einfachsten, dünnen Eisenpfannen,
    unglaublich aromatisch riechende Sachen machen.
    Das gelingt mir nicht richtig, das nachzumachen.
    Das liegt weder am Gewürz,
    noch an der fehlenden Urlaubsstimmung.

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  6. Ein Effekt, der vermutlich beim Zusammenspiel von Eisenpfanne und Gewürzen passieren kann, ist der, dass in der Eisenpfanne die Gewürze eher verbrennen, wenn sie zu früh reinkommen. Meist arbeitet man bei dem Kochgeschirr ja mit höheren Temperaturen, weil's geht. Da sollte man gerade auch Kräuter oder getrocknete Pflanzenteile erst zugeben, wenn sie nicht mehr verbrennen können.

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  7. @Dirk, verbrannt kann ich schon von geröstet unterscheiden.

    Der Haifisch schwimmt jetzt weiter ..
    Und wird auch ohne Antwort leckere Asia-Gerichte hinkriegen.
    Danke an alle.

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    1. Ach, haifisch,
      jetzt grummel doch nicht;
      deine Frage müsstest du Fernan Arrida oder Heston Blumenthal stellen, die wissen das aber auch nur möglicherweise, weil deine Frage zuviele Parameter enthält .
      Ich sag's nochmal: Versuch macht kluch....
      So haben die nämlich bestimmt auch angefangen.

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  8. Peter, das ist schon richtig.
    Ich hab aber keine Lust,
    das Rad neu zu erfinden,
    wenn etwas schon gut bekannt ist,
    aber halt mir nicht.

    Ich kam auf die Frage,
    weil es mir nicht richtig gelingt,
    diese StraßenKüche nachzukochen.

    Die Touristenküchen auf Mauritius meine ich nicht,
    das schmeckt aus gutem Grund wie Asiate bei uns.

    Wie gesagt, es schmeckt mir ja,
    ich hatte nur gehofft, dass jemand sich mit sowas auskennt.
    Pfeffer auf Stahl erhitzen, wird halt heiß.
    Pfeffer auf Eisen erhitzen könnte vielleicht ... aber egal.
    Schmeckt ja auch so.

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  9. PS: ich grummle nicht richtig,
    ich hatte nur gehofft .. nun.
    Haifische beißen sich halt auch manchmal die Zähne aus.
    Nur gut, dass die massig Nachschub haben.

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  10. Hab grade was gelesen, das MUSS ich mit euch teilen.

    "Den Frischkäse können sie durch Ziege oder Schafsfroschkäse ersetzen."

    Zuerst hab ich das gar nicht richtig gelesen,
    aber dann .. hab ich richtig lachen müssen..

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  11. @ Haifisch
    Tjaa, die Chose mit der asiatischen Straßenküche hab ich mir leider schon abgeschminkt.
    Schau dir mal entsprechende Videos an, und da wirst du wahrscheinich auch zu dem Schluss kommen, dass
    man halt um einen Brutalstwokbrenner nicht herumkommt; und dann kommt noch jahrelange Routine
    hinzu. Nicht umsonst nimmt der Michelin mittlerweile auch Foodstände in die Liste mit auf.
    Tipp: Netflix suche > streetfood dolle dokureihe sehr sehenswert..

    Gaufische grummeln halt manchmal und beißen sich die Zähne aus.
    Das geht doch jedem so; mir ebenso wie dem Schafsfroschkäse. Quaaak. 🐸

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  12. Hi Gaufisch,
    der Haifisch grüßt..
    Hatte beim Schafsfroschkäse den Hai vergessen.
    Das war von mir - genau.

    Straßen-Küche: gibt es sowas auch ohne Netflix?
    Ich weigere mich, sowas zu abonnieren.
    Nu gut, herumgoogeln kann ich selber, stimmt.

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    1. @ Whatsoeverfisch

      Tja, G und H und U und L legen halt genau nebeneinander,,,,,

      Ansonsten kann subito geholfen werden:
      https://www.youtube.com/watch?v=6nbCwkmPA58
      Diese Lady ist die Godess of streetfood und hat als allererster Streefoodstand einen Stern bekommen.

      und bangkok ist die hauptstadt dieser prämierten stände , allerdings eher der bib gourmand für schlichtes
      essen aber exzellent - auch von michelin vegeben..sind stolze 38
      Zum vergleich: ganz Deutschland 145 und 3800 weltweit. Hammer > 1 % also in Bangkok. Nix wie hin.
      https://www.youtube.com/watch?v=3NakofERHZc

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  13. @Peter: H=G A=A U=I, okay.
    Spätzündung.. ich dachte an Gau = Karlsruhe oder so..
    und sah Rheinauen vor mir.. und den Rheingaufisch ohne Rheingold ..

    danke für den link, schau ich mir gleich an :-)
    Thailand steht sowieso noch auf meiner Reiseliste... ;-)

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  14. @Peter: Danke für den link, Jai Fai,
    die Frau KANN kochen.
    Die ist fast in Trance, völlig fokussiert.
    Total schön zum zuschauen.

    Schei.. auf das Signature-Geschwätz und so weiter,
    die hat grauen Star und stinkt jeden Abend nach Öl,
    somit ist ihre Skibrille und die Mütze eine echt gute Idee.
    Wie die das bei ca. 34° und ca. 70% Luftfeuchte aushält,
    je nu - man gewöhnt sich wohl an alles.

    Die kocht seit immer auf Holzkohle,
    kennt ihre dünnen Pfannen exakt, und die sind aus Blech.
    Kein high-end super-duper-Karbonstahl mit 1000 Faltungen,
    und besondere esoterischen Mondstellungen für Pfannentechnik,
    nein, einfach Blechwokpfannen. Herrlich.

    Keine piepsenden, blinkenden Elektronikteile,
    nein, einfach eine Frau, die die Hitze mit der Pfanne steuert. Klasse.
    Vermutlich auf das 10tel-Grad.

    Es gibt noch Plastiksiebe und Alu-Gefäße.
    Was für ein Sakrileg in der sterilen high-end-Teuer-Küche.
    Nix Alessi und WMF und sonstige "Ich-bin-teuer".
    Aber es wird gekocht, gegessen, gelebt.
    Zeig mir sowas in der teuer-Küche mit teuer-Werkzeug.
    Mir gefällt das sehr. Danke für den link.

    Meine dünne Pfanne und der Riesenbrenner sind genau richtig.
    Nur - 30 Jahre Skill, oh je...
    Und - ganz sicher mach ich das draußen,
    der Öl-Qualm, den kriege ich sonst nie wieder aus dem Haus..
    Abgesehen davon, dass so zu kochen auch echt eine Sauerei macht.
    Das muss man dann irgendwie pflegeleicht halten.

    Zur Erklärung: Ich hab mir vor einem Jahr
    den Riesenbrenner mit Propangas gekauft,
    im Asia-Großhandel.
    .. weil ich die nötigen Temperaturen
    auf Ceran nicht hinbekomme.
    Und der kleine Gasbrenner im Herd nicht langt.
    Und weil es so eine Sauerei macht.
    Und - Dieser Schwachsinn mit Teppanjaki auf Ceran,
    das ruiniert das Ceranfeld,
    und es wird trotzdem nicht heiß genug,
    eine plane Wokfläche bringt da nix,
    und bei dünnen Pfannen bleibt es sowieso nicht lang plan.

    Ich sollte wohl mehr Videos kucken.
    Tu ich nie. Aber der link spricht eine andere Sprache.
    Meine Sprache.

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    1. Sorry Haifisch, aber was du da über Woks schreibst ist echt Humbug.
      1, Jeder noch so billige asiatische Wok ist aus Carbonstahl, nur halt "blechdünn", weil das am heißen
      Brenner viel besser und vor allem leichter zu handeln ist.
      2. Mehrlagige Woks ( schon gar nicht 100 + Lagen ) gibt es schlichtweg nicht. Wofür auch.
      Das verwechselst du anscheinend mit den hochwertigen asiatischen Messern... da gibt es mitunter sehr viele Lagen, aber das geht recht fix, weil sich mit jeder Fatung des Stahls die Anzahl der Schichtungen
      verdoppelt.
      Beispiel : 7 x falten = 64 Lagen. Mehr braucht's für die Küche nicht... Aber das ist dann Damaszenerstahl,
      der ohnehin nur für Snobs was optisch bringt. Also somit unnötig.
      3. Es gibt mehrschichtige Woks; das sind aber so verwestlichte Pseudowoks aus Stahl und Alugemisch
      meist noch mit Sandwichboden ( total daneben ) für so Kochflächen halt. Das sieht hip aus und passt
      zur Bulthaupt, aber das taugt zum anbraten mal gar nix. Ich bin auch drauf reingefallen, aber der durfte
      bleiben. weil ich diesen gerundeten Rand mag. Der wird gerne für Schmorgerichte, Eintöpfe oder Suppen genommen, weil man halt besser sieht was so passiert. Mir lieber als normale Kochöpfe.
      4. ( das hab ich jetzt extra gegoogelt ) Jay Fay hat überhaupt keinen Grauen Star - wie kamst du drauf? -
      sondern die Brille ist lediglich ein Schutz vor Glutfunken.

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  15. 4) Sie sagt es selbst.

    1-3) Ich hab kein Lehrbuch geschrieben,
    sondern für mich merkwürdige Verhaltensweisen
    auf die Schippe genommen.

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