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Montag, 27. April 2026

Besser als Bratkartoffeln oder Pommes Frites


Ich habe gerade "Rücken" und muss längeres Stehen vermeiden. Also müssen, schneller, alltagstaugliche Gerichte her.,Wenn man damit auch noch die Haushaltskasse entlasten kann, um so besser. Heute habe ich mal ganz einfache Ofenkartoffeln am Start. die mir persönlich besser als Pommes Frites oder Bratkartoffeln schmecken. Man muss auch nicht daneben stehen und Wenden, das gart von selbst und das Ergebnis ist immer perfekt. Meine Familie und mein Rücken danken es mir.


Ich habe:
  • Kartoffeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • Papikapulver oder milde Chiliflocken 
  • Olivenöl
Am besten nimmt man hier fest- oder vorwiegend festkochende Kartoffeln. Da  ich nie weiß, wie viele der Knollen ich brauche, gehe ich folgendermaßen zu. Ich schäle schon mal drei Exemplare, schneide sie in einen halben Zentimeter dicke Scheiben und belege damit ein mit Backpapier (mit etwas Olivenöl und Salz) ausgelegtes Blech in einer Lage. Ab dann kann ich besser einschätzen, wie viel ich noch dazu packen muss.   

Ich würde edelsüßes Paprikapulver oder milde Chiliflocken wie türkischen Pul Biber oder koreanisches Gouchugaru empfehlen  .
 

Der Knoblauch wird einfach nur mit der flachen Messerseite und etwas Druck vom Handballen angedrückt.


Der Rosmarin kriegt auch noch mal ein bisschen mit dem Messerrücken auf die den Latz geballert. So setzt er mehr ätherische Öle frei.


Kartoffeln würzen, dann Rosmarin und Knoblauch darauf verteilen und einen ordentlichen Schuss Olivenöl darüber geben. 


In den Backofen bei 220 °C bis die Kartoffeln gar und an den Rändern schön knusprig werden. Das dauert so um die zwanzig Minuten. Wenden ist eigentlich nicht erforderlich.


Lecker knusprige Kartoffelschieben, so wie ich sie mag.
____
Flashback:



Heute vor neun Jahren: Chicharrón Colombiano

6 Kommentare:

  1. Ach guck. Am Sonntag hatte ich einen ähnlichen Gedanken. Allerdings Ofenkartoffel als Ganzes. Am Vormittag las ich einen Artikel über die richtige Zubereitung und dachte mir, dass das doch auch mal eine schöne Idee ist, vor allem auch als Basis für die eigentlich geplanten Stampfkartoffeln. Im Artikel stand übrigens auch, dass man die Schale einstechen soll, was ich freundlich überlas. Das führte zu einem lauten Knall im Ofen und einer Sprengkartoffel dortselbst. Neben einer kleinen Putzorgie gab es aber auch ganz leckeres und feines Kartoffelpüree aus Ofenkartoffeln. Mmmh. Nur mit Butter, Salz und Petersilie verrührt.

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    1. Seltsam. Ofenkartoffeln mach ich manchmal in Folie, aber oft packe ich die auch einfach nur so auf das Ofenrost. Auch ohne Anstechen ist mir ist da noch nie etwas geplatzt.

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    2. Glück gehabt ;-) Oder ich hatte eben Pech. Der Artikel, den ich auslösend las, riet übrigens aus div. Gründen von Alufolie ab. Umwelt und Knusprigkeit waren die Schwerpunkte. Ich will das bei entsprechendem Erwerb mal mit neuen Kartoffeln probieren, die Schale war nämlich schön knusprig, allerdings hatte ich "alte" Kartoffeln, da ist das dann kein kulinarischer Wert. Offenbar war die eine Kartoffel richtig gut von der Schale umhüllt ...

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  2. War da die Mikrowelle versehentlich zugeschaltet?

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    1. Das war auch mein erster Gedanke.

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    2. Eigentlich nicht, die Kombi-Funktion mit Mikrowelle gibt es nur mit Grill, aber nicht mit Heißluft. Offenbar eine sehr dichte Schale, ganz unverletzt. Und 185°C machen schon auch ein wenig Dampf. ;-)

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