Donnerstag, 29. September 2016

Hackfleischrolle mit Quicheteig


"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not" oder: "Vorsorge ist besser als Nachsorge". Wir alle kennen sicherlich die Fabel von der tüchtigen Ameise und der sorglosen Grille. Kochtechnisch gehöre ich - einmal abgesehen von ein paar Großprojekten, die geplant werden wollen - ja eher der Familie der Gryllidae, denn der, der Formicidae an. Ich mache mir keine Wochenpläne, sondern koche das, was mir spontan vor die Flinte läuft. Ich habe netürlich meine to-do Liste, setzte mich aber zeitlich nicht unter Druck, wann ich was gekocht haben will. Manchmal ist Vorsorge aber ganz gut, wie zum Beispiel heute, wo es wieder einmal schnell gehen musste. Da war ich mal die emsige Ameise. So brauchte ich heute morgen nur ein paar bereits vorbereitete Sachen aus dem Gefrierschrank nehmen, auftauen lassen und heute Abend ratzfatz verarbeiten.


Alles bereits bekannte Zutaten:

Hackfleischmasse mit etwas Käse und Tomatenmark vermengen.


Teig rechteckig dünn ausrollen.


Hackfleischmasse darauf verteilen, oben etwas Rand lassen. Etwas Käse darauf reiben.


Seiten einklappen und längs aufrollen.


Naht gut andrücken, sie muss nach oben zeigen. Nach Wunsch Muster in den Teig ritzen, ohne ihn komplett durchzuschneiden. Oben drei bis vier kleine Schlitze anbringen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.  


Im Ofen bei 170° C etwa fünfundzwanzig Minuten backen. Wird das Ganze zu schnell braun, Temperatur etwas reduzieren.


Man kann sehen, wir knusprig die äußere Hülle geworden ist. 


Durch das mehrmalige Falten des Teigs und Einarbeiten von Butter, ist das eigentlich schon Blätterteig. Die Rolle hätte vielleicht noch ein paar Minuten im Ofen vertragen,denn der Teig in der Mitte sieht noch etwas klitschig aus. Er war aber trotzdem durch und die Rolle, in Scheiben geschnitten, war (ist) sündhaft lecker.


Ein bisschen von der Hackfleischmasse (ohne Käse und Tomatenmark) hatte ich noch zur Seite gelegt, kleine Bällchen geformt und die dann in Olivenöl gebraten.  


Die gab es dann mit Kochmützennudeln (hatte sich die Gattin ausgesucht) und einer sahnigen Tomatensauce. Letztere hatte ich auch schon für die Zeit, in der ich auf Schulfahrt nach Südtirol sein würde, vorgekocht und eingefroren. Morgen dann wieder Grille (nicht grillen - oder vielleicht doch? Wer weiß). Mal sehen, was passiert.
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Flashback:


Heute vor einem Jahr: Pizza Quattro Formaggi

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