Seit Monty Python ist es ja zum Teil der abendländischen Allgemeinbildung geworden: die alten Römer aßen mit Vorliebe Lerchenzungen, Zaunköniglebern, Buchfinkenhirne, gefüllte Jaguarohrläppchen und Wolfzitzenchips. Es gibt aber zum Glück auch andere Quellen, in denen die Essgewohnheiten der Bürger des einstigen Weltreiches beschrieben werden. So zum Beispiel das dem römischen Feinschmecker Caelius Apicius zugeschriebene und als ältestes erhaltene Kochbuch Roms geltende De Re Coquinaria. Die wahre Geschichte dieses Werkes liegt im Dunklen und vermutlich ist es eine Sammlung verschiedener Rezepte, die über die Jahrhunderte angehäuft wurden und im 4 Jahrhundert unserer Zeitrechnung dann zusammengefasst als Buch erschienen.