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Montag, 10. April 2023

Grillsaison 2023

Beginn der Grillsaison seit 2009:
Wenn man die Vergleichszahlen der Vorjahre sieht, bemerkt man es sofort: Fast Mitte April sind wir dieses Jahr ziemlich spät mit der Eröffnung der privaten Grillsaison 2023 dran. 

Dienstag, 28. November 2017

Geschmorte Putenkeule


Da töne ich neulich noch laut rum, dass es Pute bei mir außer zu Thanksgiving nicht gibt und dann habe ich heute schon wieder so einen Vertreter der Art Meleagris gallopavo domestica vor der Flinte, beziehungsweise im Backrohr. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, ich handelte nach dem Motto "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?" Ich hingegen würde es eher als die Ausnahme sehen, die die Regel bestätigt. Fakt ist, ich habe eine große Putenkeule bekommen. Bei Geflügel ist der Alterungsprozess ja nun bekannterweise anders, als bei Wein und Weisheit. Der Trümmer wollte also verarbeitet werden und ich musste eben über meinen Schatten springen. Kein Problem, denn Dogmatismus hat in der Küche ohnehin nichts verloren und Hauptsache ist, dass es schmeckt und alle satt geworden sind.

Donnerstag, 23. November 2017

Putenbrustmedaillons in Mango-Currysauce



Wenn man eine Entzündung hat, zum Beispiel im Hals, muss man oft Antibiotika nehmen. Manche greifen da zu Tabletten, ich esse dann Pute. Ob das Fleisch heutzutage immer noch so mit Medikamenten belastet ist, weiß ich ehrlich gesagt zwar nicht, aber normalerweise findet Pute bei mir nicht statt - bis auf den traditionellen Vogel bei meinen Eltern zu Weihnachten und dann noch einmal am vierten Donnerstag im November. Da ist in den USA Thanksgiving und dieser Tag ist ohne Truthahn nicht denkbar. Vor drei Jahren habe ich mir einmal die Zeit genommen und einen klassischen thanksgiving turkey mit allem Pipapo gemacht, die Jahre danach zwar auch etwas mit Pute, aber einfacher. 

Freitag, 25. November 2016

Kokos-Curry mit Pute


Das Essen von Gestern hat seine Wirkung nicht verfehlt und meine Erkältung ist am Abklingen. Pute ist halt doch das beste Antibiotikum. Schlauerweise hatte ich die doppelte Menge Fleisch gekauft, also bereite ich heute rein prophylaktisch den Rest zu. Mein weiß ja nie ...

Donnerstag, 24. November 2016

Plov


Ich bin gefragt worden, ob ich nicht mal ein Plov machen könnte. "Na klar", habe ich gesagt, obwohl ich eigentlich gar nicht wusste, was das ist. Glücklicherweise kann man ja heutzutage mit dem Smartphone jeder Zeit und auf der Stelle nachschauen und weiß dann sofort, dass Plov die usbekische Form des Pilaws ist und es sich hierbei also um ein Reisgericht handelt. Davon hat ja jede Nation so ihre eigene Vorstellung. Risotto, Paella, Nasi Goreng und eben Pilaw - die Möglichkeiten sind zahllos. Hier also ein usbekische Variante. 

Normalerweise nimmt man hierfür Rindfleisch oder Lamm, beziehungsweise Hammel. Da heute aber in den USA auch Thanksgiving ist und traditionell Truthahn gegessen wird, habe ich mich für Putenfleisch entschieden. Das nennt man doch mal einen Beitrag zur Völkerverständigung. Die Pute kommt aber auch aus einem anderem Grund zur rechten Zeit, denn mein Hals kratzt etwas und da sind Antibiotika genau das richtige.

Samstag, 26. Dezember 2015

Nur mal so ... (Teil 61)


The same procedure as last year? The same procedure as every year! Weihnachtstruthahn bei den Eltern. Über sieben Kilo, dieses Mal. 

Donnerstag, 26. November 2015

Jägerschnitzel von der Pute


Pute ist normalerweise eine Fleischsorte, die bei mir nicht stattfindet. Ich verwende sie höchstens, wenn ich irgendeine Entzündung habe, denn im Bereich der antibiotischen Wirkung schlägt sie Penicillin um Längen. Aber heute ist der vierte Donnerstag im November, dass heißt, in den US of A feiert man Thanksgiving und da gehört Truthahn nun mal dazu. Für einen ganzen Stuffed Turkey  habe ich nicht die Zeit, denn im Gegensatz zu unseren Freunden auf der anderen Seite des Teichs, ist heute bei uns kein Feiertag. Also habe ich mich für Putenschnitzel entschieden. Das geht deutlich schneller von der Hand. Die Wahl der Sauce ist auf einen Blogeintrag von Freund Glatzenjörg zurückzuführen. Der hat nämlich Jägersauce gemacht und ich dachte mir so "Ja, könntest du eigentlich auch mal wieder machen". Hier also meine Version.

Samstag, 27. Dezember 2014

Nur mal so ... (Teil 25)


Solange ich denken kann, gab es bei uns zu Weihnachten immer Truthahn. Damals, als wir Kinder noch zu Hause wohnten, hatte der Vogel schon mal stolze zwölf Kilo. Den gab es dann an beiden Weihnachtstagen als Braten mit einem anschließenden Gulasch am Tag nach Weihnachten. Meist blieb dann sogar noch eine Brust zum Einfrieren über.  

Seit meine Schwester und ich vor Jahren nacheinander das elterliche Heim ("Solange du die Füße unter meinen Tisch steckst ...") verlassen haben und meist nur noch einen der beiden Weihnachtstage bei den Eltern verbringen, sind die Tiere natürlich kleiner geworden. Dieses Jahr waren es aber immerhin 7,5 Kilogramm. Auch eine Eigenschaft meiner Familie: das obligatorische Festtagstelefonat mit meinen Großeltern sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits. Dies begann stets mit den Worten: "Unser hat sounsosviel Kilo!" "Worauf geantwortet wurde: "Unser hat wasauchimmer Kilo!" Erst dann wünschte man sich frohe Weihnachten. Die Großeltern sind nun mittlerweile alle in den ewigen Jagdgründen, also werde ich nun telefonisch über Größe und Gewicht des Vogels informiert.

Samstag, 29. November 2014

Thanksgiving Truthahn


Jedes Jahr findet am vierten Donnerstag im November in den USA die Familienfeier schlechthin statt: Thanksgiving. Für viele sogar wichtiger als Weihnachten, ist das Fest in keinem Fall ohne roasted turkey vorstellbar. Wer meine Liebe zur Kultur, besonders zum Essen der amerikanischen Südstaaten kennt, weiß, dass ich schon immer einmal einen Thanksgiving Turkey zubereiten wollte - und endlich habe ich es geschafft. Der Erntedank-Donnerstag ist natürlich Feiertag in den USA, also hat man Zeit, das Menü zuzubereiten. Bei uns ist das aber kein freier Tag, deshalb hatte ich vor, das amerikanische Thanksgiving am Sonntag in aller Ruhe nachzuholen. Eine familieninterne Kommunikationspanne führte jedoch dazu, dass ich erst gestern erfuhr, dass wir am Sonntag bei meinen Eltern zum Rouladenessen eingeladen sind. Also habe ich kurzerhand umdisponiert und den Truthahn zu heute zubereitet. Da ich ihn vor dem Garen gerne noch in eine brine - eine Art Pökelflüssigkeit - einlegen wollte, war es denkbar knapp. Letztlich ist dann doch alles gut gegangen.

Dienstag, 15. April 2014

Doppeltes Clubsandwich mit Putenbrust

Trotz der mäßigen Temperaturen - 15° C und windig - haben wir uns heute in einen Wildpark getraut und dort sogar ein Picknick veranstaltet. Mein Beitrag bestand aus Fried Chicken Wings und der Doppeldeckervariante eines Clubsandwiches.


Der Name des "Sandwich" geht wohl auf den 4. Earl of Sandwich, John Montague, zurück, der dieses zwischen Brotscheiben servierte Mahl kreierte (oder kreieren ließ) weil er entweder beim Spiel oder bei der Arbeit - die Biographen streiten sich über diesen Punkt - nicht durch den Gang in den Speisesaal unterbrochen werden wollte. Ursprünglich war es wohl Rindfleisch in Brot und obwohl das Sandwich allgemein hin als schneller Snack (= fast food) gilt, gibt es kostspielige Varianten mit zum Beispiel Trüffeln, foie gras, Hummer, Kobe Rind oder anderem kulinarischen Luxus. Der Sache nach sind jedoch sowohl belegte Brote als auch Hamburger in die Kategorie "Sandwich" einzuordnen. Wir haben neben dem Burger hier schon zwei vergleichsweise einfache Sandwich Varianten vorgestellt - das schnelle Clubsandwich und die Resteverwertung des Krustenbratens und letztlich ist auch ein Döner nichts anderes, als ein Sandwich.