Montag, 26. Oktober 2026

Gan Bian Hong Shao Rou - Trockener roter Schweinebauch


Neulich war ich ja mal wieder im Shudu in Hamburg  und habe dort, wie immer,  lecker gegessen, unter andere "trocken gebratenen roten Schweinebauch. Auf der Karte hieß das 乾煸紅燒肉, beziehungsweise 干煸红烧肉 (gān biān hóng shāo ròu) in der vereinfachten modernen Schrift. Das war so dermaßen lecker, dass ich schon beim ersten Bissen wusste "Das müssen Sie auch mal probieren."-  ich sieze mich seit kurzem wieder. Ich habe im Netz zwar Rezepte mit diesem Namen gefunden, aber das sah alles anderes aus. Also habe ich mich auf meine Intuition und Vorwissen verlassen und bin kreativ geworden. Um es vorwegzunehmen, das Ergebnis war bombastisch und dem Gericht des Shudu recht ähnlich, aber ein wenig "feuchter" als das Original. Macht nichts,  ich bin trotzdem, begeistert. Das Rezept teile ich heute mit euch.

Bremer-Brötchen mit Remoulde


Die Sous-Chefin studiert nun schon seit ein paar Wochen in Bremen und wohnt nun auch da auch. Aus diesem Anlass gibt es bei uns nun Bremer, so wie man sie an den Fischbrötchenständen bei uns bekommt.: eine Fischfrikadelle, ganz schnörkellos mit etwas Remoulade im Brötchen. Man könnte da auch noch Salatblatt und so weiter hinzufügen, das ist aber meines Erachtens nicht nötig. Schlichtheit siegt und der Fisch soll ja geschmacklich auch für sich stehen. Fangen wir also an.

Sonntag, 25. Oktober 2026

Dänischer Hotdog mit Rød Pølser


Urlaub in Dänemark, das bedeutet für mich seit Kindertagen Somme, Sonne, Strand, Dünen und natürlich Hotdogs mit der roten Wurst, der rød pølser. Nachdem ich hier ja gerade erst den New York City Dirty Water Dog vorgestellt und einige Zeit davor die ebenso bekannten Varianten Coney Island Chili Dog und den Chicago Red Hot präsentiert habe, geht mein Blick nun zu unseren nördlichen Nachbarn und ihrer Version von Wurst im Brot. Dafür habe ich mir eigens die ikonischen Würstchen kommen lassen. Ohne die geht es natürlich auch, es schmeckt dann aber irgendwie anders. Je nach Fabrikat bekomme ich bei denen immer so leichte Tandoori-Vibes. Nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen der Gewürze. Aber das nur nebenbei. Lass uns loslegen, es geht um die Wurst.

Samstag, 24. Oktober 2026

Shudu - chinesisches Sichuan-Restaurant in Hamburg (die Fünfte)


Ich habe es mal wieder getan und war in meinem Lieblingsrestaurant, dem Shudu in Hamburg Essen. Da zieht es mich immer wieder hin, denn die Sichuanküche, die dort geboten wird, ist großartig. Kein Schickimicki oder Klimbim, sondern einfache und ehrliche Küche, mit einer Vielfalt an Aromen, für die ich die Küche dieser chinesischen Provinz seit Jahrzehnten liebe. Mein guter Freund und Nachbar, mit dem ich den Kurztrip in die Hansestadt gemacht habe, brachte es beim Essen seiner Teigtaschen in  Chiliöl auf den Punkt: "Das ist das beste Mittel gegen Winterdepressionen," Dem ist kaum noch etwas hinzufügen, außer der Liste unserer Gerichte.

Dänische Remoulade




Hier ein kleiner "Quckie" für eine Sauce, die ich demnächst brauche: dänische Remoulade. Die kann fertig kaufen, aber auch sehr gut selbst herstellen. Da ich ja bekanntlich auf Grund einer Sorbit-Unverträglichkeit in der Familie auf alles verzichten muss, was zum Beispiel Essig aus Trauben enthält, muss ich das selber machen und auf, in diesem Fall besser verträglichen, Reisessig zurückgreifen.

Dienstag, 20. Oktober 2026

Hong Shao Ji - rotgeschmortes Huhn


In NRW, wo ich ja arbeite, sind die Herbstferien ausgebrochen und ich habe deshalb gerade wieder etwas mehr Zeit, mich dem Kochen zu widmen. Wie immer, geht mein erster Gedanke in Richtung China. Ich hatte mal wieder Lust auf etwas langsam in einer kräftigen Sauce Gegartes. Das mag ich besonders gerne mit Schweinebauch, aber da waren noch Hähnchenkeulen im Kühlschrank, also habe ich die verwendet und ein leckeres 红烧鸡 (hóng shāo jī), also rotgeschmortes Huhn gemacht.  Das Rezept möchte ich nun mit euch teilen.

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Hähnchenfleisch süß-sauer


Das ist auch wieder eins der Gerichte, die man eigentlich nicht nicht mögen kann. Ich wette, dass so gut wie jeder schon mal im chinesischen Restaurant irgendwas mit süß-saurer Sauce gegessen hat, sei Huhn, Schwein, Fisch, Garnelen, Tofu oder einfach nur als Dip zu Frühlingstrollen oder ähnlichem. Dabei können die Unterschiede riesig sein. Von gut ausbalancierten selbst gemachten Saucen bis hin zu gezuckertem Ketchup mit billigem Brandweinessig versetzt, kann man alles bekommen. Da ist es vielleicht ganz hilfreich, ein eigenes Rezept zu haben, das gewissermaßen als Benchmark gilt und hilft, das im Restaurant Gegessene einzuordnen. Es gehrt hier also gar nicht mal unbedingt um authentische chinesische Küche - obwohl das im Land der Mitte auch oft so gegessen wird -, sondern eher um Restaurantküche, wie man sie hier im Westen findet.