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Mittwoch, 1. November 2017

Tajine mit Rind, karamellisierten Backpflaumen und Mandeln


Hin und wieder passiert es. Da landet etwas vom Herd auf meinem Teller, das mich fast vom Stuhl haut. Heute auch so. Eine Aromenvielfalt, trotzdem komplett harmonisch ... was soll ich sagen, ich könnte mich da rein setzten und mich dumm dran essen. Einziger Wehmutstropfen: das Rezept verlangt eigentlich nach Lammfleisch, aber aufmerksame Leser kennen da mein Dilemma. Außerdem hatte ich von gestern noch Oberschale über und die wollte verbraucht werden. Aber auch mit Rind ein Volltreffer und man holt sich sonniges Urlaubsfeeling in die tristen Tage des auslaufenden Herbsts.

Tajine mit Huhn, Gemüse, Oliven und Salzzitronen


Ich hatte es lange schon angekündigt, jetzt war es soweit: die Tajine wurde entmottet und kam heute endlich wieder zum Einsatz. Da ich ja nun auch über eine zweites Tongeschirr verfüge, konnte ich gleich zwei Gerichte parallel zubereiten. Unglaublich, wie die Küche geduftet hat (und noch duftet). Das Huhn hier war schon großartig, aber den Hammer hebe ich mir für später auf. Trotzdem darf man hier weiterlesen.

Montag, 30. Oktober 2017

Der Trend zur Zweit-Tajine setzt sich durch ...


Zurück zu Hause nach ein paar Tagen Bundeshauptsadt mit der Familie habe ich mit Freuden festgestellt, dass nette Menschen meines Vertrauens ein Paket für mich angenommen haben. Darin befand sich meine neue Tajine. Im Gegensatz zur alten, die komplett unbehandelt ist, weist diese eine schöne Bemalung mit Lasur auf, lediglich die Unterseite des Tellers ist naturbelassen. Mal sehen, wie sich damit arbeiten lässt.

Donnerstag, 31. März 2016

Tajine mit Hähnchen, Oliven und eingelegten Zitronen, dazu Aprikosen-Couscous


Der März hört geschmacklich mit einem Knaller auf. Farblich, geruchstechnisch und vor allem geschmacklich fast schon ein Overkill. Ich weiß gar nicht, wo ich mit der Beschreibung anfangen soll. Ich weiß auch nicht, welches Bild ich als Titelfoto nehmen soll. Das Tellerbild mit dem Couscous ist optisch schöner, den Charakter des Gerichts unterstreicht aber das Bild in der Tonschale mehr. Ich habe mich, wie man sieht, nach reiflicher Überlegung für das letztere entschieden.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Tajine mit Rindfleisch und Gemüse


Wie ich ja schon mal geschrieben habe, bin ich seit kurzer Zeit Besitzer einer Tajine. Die sollter heute endlich ausprobiert werden. Da dieses Kochgerät jedoch aus unbehandeltem Ton besteht, kann man nicht so einfach loslegen, sondern muss zunächst ein paar vorbereitende Arbeitsschritte durchführen. Zunächst werden Topf und Deckel am besten über Nacht in Wasser eingelegt. Dann müssen sie wieder abtrocknen. Nun werden die Innenseiten mit Speiseöl eingerieben, mit einer Lage geschnittener Zwiebeln, Salz, einem Viertel Liter Wasser und einem Esslöffel Öl befüllt und in den kalten Backofen gestellt. Dieser wird nun schrittweise auf knapp 200°C erhitzt und die Tajine darf jetzt eine Dreiviertelstunde eingebacken werden. Danach wird sie von Hand und nur mit warmen Wasser gereinigt. Vor jedem Kochen muss sie, genau wie ein Römertopf fünfzehn Minuten gewässert werden, besonders, wenn man die Tajine nicht im täglichen Dauereinsatz betreibt. Ob auch der Deckel gewässert muss, weiß ich nicht, mancher sagen so, andere sagen so. Vermutlich verkürzen sich die Garzeiten mit ungewässertem Deckel, da schneller Temperatur aufgebaut werden kann und das Wasser im Deckel nicht alles runterkühlt. Aber ich denke mal, das sind Erfahrungswerte, die mit der Zeit kommen und dass ich die Tajine heute nicht zum ersten und letzten Male eingesetzt habe, ist jetzt schon mehr als klar.

Mittwoch, 30. September 2015

Tajine

  
Der neuste Zuwachs im Fundus der Westerhausenschen Gargeräte: eine 30-cm Tajine mit Garstövchen. Habe ich letzten Sonntag auf der Veranstaltung Herbstzauber 2015 im Springer Jagdschloss gesehen. Da hat ein - vermutlich - Marokkaner in  vollem Gewand Essen zubereitet, wie es wohl die Tuaregs in der Sahara machen, nämlich nicht auf dem Herd oder im Ofen, sondern mit dem Stövchen. Dieses wird mit Sand gefüllt und den gibt es in der Sahara ja wie, äh, genau: wie Sand am Meer. Das Ganze beheizt man dann mit Eierkohlen und wenn die runtergebrannt sind reicht die Resthitze des Sandes zum Garen aus. Völlig faszinierend.