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Donnerstag, 31. März 2016

Tajine mit Hähnchen, Oliven und eingelegten Zitronen, dazu Aprikosen-Couscous


Der März hört geschmacklich mit einem Knaller auf. Farblich, geruchstechnisch und vor allem geschmacklich fast schon ein Overkill. Ich weiß gar nicht, wo ich mit der Beschreibung anfangen soll. Ich weiß auch nicht, welches Bild ich als Titelfoto nehmen soll. Das Tellerbild mit dem Couscous ist optisch schöner, den Charakter des Gerichts unterstreicht aber das Bild in der Tonschale mehr. Ich habe mich, wie man sieht, nach reiflicher Überlegung für das letztere entschieden.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Tajine mit Rindfleisch und Gemüse


Wie ich ja schon mal geschrieben habe, bin ich seit kurzer Zeit Besitzer einer Tajine. Die sollter heute endlich ausprobiert werden. Da dieses Kochgerät jedoch aus unbehandeltem Ton besteht, kann man nicht so einfach loslegen, sondern muss zunächst ein paar vorbereitende Arbeitsschritte durchführen. Zunächst werden Topf und Deckel am besten über Nacht in Wasser eingelegt. Dann müssen sie wieder abtrocknen. Nun werden die Innenseiten mit Speiseöl eingerieben, mit einer Lage geschnittener Zwiebeln, Salz, einem Viertel Liter Wasser und einem Esslöffel Öl befüllt und in den kalten Backofen gestellt. Dieser wird nun schrittweise auf knapp 200°C erhitzt und die Tajine darf jetzt eine Dreiviertelstunde eingebacken werden. Danach wird sie von Hand und nur mit warmen Wasser gereinigt. Vor jedem Kochen muss sie, genau wie ein Römertopf fünfzehn Minuten gewässert werden, besonders, wenn man die Tajine nicht im täglichen Dauereinsatz betreibt. Ob auch der Deckel gewässert muss, weiß ich nicht, mancher sagen so, andere sagen so. Vermutlich verkürzen sich die Garzeiten mit ungewässertem Deckel, da schneller Temperatur aufgebaut werden kann und das Wasser im Deckel nicht alles runterkühlt. Aber ich denke mal, das sind Erfahrungswerte, die mit der Zeit kommen und dass ich die Tajine heute nicht zum ersten und letzten Male eingesetzt habe, ist jetzt schon mehr als klar.

Mittwoch, 30. September 2015

Tajine

  
Der neuste Zuwachs im Fundus der Westerhausenschen Gargeräte: eine 30-cm Tajine mit Garstövchen. Habe ich letzten Sonntag auf der Veranstaltung Herbstzauber 2015 im Springer Jagdschloss gesehen. Da hat ein - vermutlich - Marokkaner in  vollem Gewand Essen zubereitet, wie es wohl die Tuaregs in der Sahara machen, nämlich nicht auf dem Herd oder im Ofen, sondern mit dem Stövchen. Dieses wird mit Sand gefüllt und den gibt es in der Sahara ja wie, äh, genau: wie Sand am Meer. Das Ganze beheizt man dann mit Eierkohlen und wenn die runtergebrannt sind reicht die Resthitze des Sandes zum Garen aus. Völlig faszinierend.

Dienstag, 11. November 2014

Shakshuka


Dieses Gericht hatten wir schon einmal, damals unter dem Namen "Nordafrikanisches Ei" und nach einem Rezept von Gordon Ramsay. Damals wusste ich nicht, wie authentisch dieses Rezept tatsächlich ist. Einfach mal zu googeln - darauf bin ich gar nicht erst gekommen. Das wurde jetzt nachgeholt.

Freitag, 9. Mai 2014

Nordafrikanisches Ei (Shakshuka)


Dieses Rezept für Shakshuka stammt von meinem Lieblingskoch und Michelin Sterne-Sammler Gordon Ramsay: Er nennt es "nordafrikanisches Ei" (North African Egg), aber wie wir wissen, ist dieses Gericht auch in Israel sehr beliebt. Warum auch nicht, immerhin ist es ein schnelles, preiswertes und vor allen Dingen leckeres Gericht.

Montag, 21. April 2014

Hähnchen mit Aprikosen aus dem Tontopf


Die Tajine ist erstens ein für die nordafrikanische Küche typisches Kochgeschirr aus gebranntem Ton, zweitens auch der Name für darin zubereitete Gerichte und drittens etwas, dass ich (noch) nicht besitze. Also musste ich auch hier improvisieren und den Römertopf nehmen. Ich habe zwar keine Vergleichswerte, da ich noch nie in Nordafrika war, aber ich war mit dem Ergebnis zufrieden.

Sonntag, 13. April 2014

Ras el-Hanout

Bei Ras el-Hanout handelt es sich um eine typisch marokkanische Gewürzmischung, die oftmals aus bis zu dreißig verschiedenen Zutaten besteht, darunter solch exotische Dinge wie getrocknete und gemahlene Käfer (spanische Fliege). Der Name Ras el-Hanout heißt übersetzt "Chef des Ladens", vermutlich weil es die Königin unter den marokkanischen Gewürzmischungen ist oder weil nur der Chef des Ladens das jeweilige Rezept zu verwirklichen wusste.



Varianten gibt es so viele, wie es Läden gibt, die das Gewürz verkaufen. Hier ist also meine Variante. Da ich noch nie in Marokko war, kann ich natürlich nicht sagen, wie original es schmeckt, also habe ich hier ein wenig experimentiert und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden.