Donnerstag, 19. Juni 2014

Pilav - türkischer Reis


Pilav ist im ganzen Nahen Osten als Beilage beliebt. Besonders gut schmeckt er mir zu Gegrilltem, mit leicht scharfen Saucen. Er ist einfach in der Zubereitung und die Menge der Zutaten in dieser Grundvariante ist überschaubar.

Die hier verwendeten Reisnudeln heißen in der Türkei Arpa Sehriye, in Griechenland Kritharáki und in Italien Orzo oder Risoni. Es handelt sich hierbei um Pasta in der Form von Reiskörnern.



Wir brauchen:
  • 2 Tassen Langkornreis (türkischer Reis, ich habe jedoch Basmati genommen)
  • 1/2 Tasse Reisnudeln 
  • 5 EL neutrales Öl
  • 2 EL Butter
  • 3 Tassen warmes Wasser
  • Salz

Der Reis wird zunächst zwei Zentimeter hoch mit Wasser bedeckt und muss mindestens dreißig Minuten quellen. Dabei wird auch viel der Stärke ausgewaschen. Je wärmer das Wasser dabei ist, desto besser kann dies geschehen. Optimal wäre sogar kochendes Wasser. Man kann hier schon etwas Salz mit dazugeben.

Der Reis wird dann in ein Sieb gegeben und solange unter fließendem Wasser gewaschen, bis dieses klar bleibt. Dann lässt man den Reis gut abtropfen. 



In einem Topf - am besten beschichtet - wird das Öl erhitzt und die Reisnudeln dann goldbraun eher frittiert als gebraten.




Dann kommt der abgetropfte Reis hinzu und muss ebenfalls zwei bis drei Minuten angeröstet werden. Wir geben nun eine Prise Salz, das Wasser und die Butter hinzu, rühren einmal um und legen den Deckel auf. Wir lassen den Reis nun auf kleinster Flamme in etwa zehn Minuten garen oder solange, bis er weich ist und alles Wasser aufgesogen wurde.

Ein gute Freundin kocht gerne arabisch. Sie nimmt statt Reisnudeln oft Fadennudeln. Ich erinnere mich auch an den Reis in einem - leider schon der Geschichte angehörenden - fantastischen ägyptischen Restaurant bei uns in Hameln. In den Reis dort waren kleine Sternchennudeln eingearbeitet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen