Mittwoch, 1. April 2015

Thailändische Chilipaste (Nam Prik Pao)


Thailändische Wochen bei Herrn Westerhausen. Gestern Rote Currypaste und ein Thai Curry mit Huhn und Garnelen, heute eine weitere essentielle Paste der thailändischen Küche und eine Suppe. Zu letzterer später. 


Um unseren Kreislauf so richtig in Schwung zu bringen nehmen wir: 
  • 25 g getrocknete Chilis
  • 35 g gehäuteter Knoblauch (in etwa eine Knolle) 
  • 50 g gehäutete Schalotten
  • 1 TL Garnelenpaste
  • 30 g Palmzucker (ersatzweise brauner Zucker)
  • 1 EL Tamarindenpaste (ja, das ist die Falsche hier)
  • 2 EL Fischsauce
  • 100 ml Öl
  • etwas Wasser

Knboblauch und Schalotten in Scheiben schneiden, Chilischoten aufbrechen und Kerne entfernen. Danach beim Toilettengang oder Kontaktlinsenwechsel ... ich würde Vorsicht anraten.

Hier ist übrigens auch der Teelöffel Garnelenpaste aufgetaucht, der auf dem Zutatenbild nicht zu sehen war. 


Jetzt wird es heftig. Ich empfehle, diesen Schritt nur in gut belüfteten Küchen mit weit offenem Fenster oder besser noch im Freien zu vollziehen. Wir müssen nämlich nun die Chilischoten in einem Wok trocken anrösten. Die Dämpfe, die dabei entstehen, sind je nach Chilisorte extrem und können Hustenreiz und tränende Augen erzeugen.

Sobald die Chilischoten beginnen dunkel zu werden, geben wir sie in eine Schalke und lassen sie erkalten. 


Nun wird das Öl in einem Wok erhitzt und die Schalotten darin golden angebraten.


Schalotten durch ein Sieb gießen, Öl dabei auffangen, Schalotte erst einmal beiseite stellen.


Öl zurück in den Wok geben und Knoblauch ebenfalls golden braten und durch ein Sieb geben. Das Öl abermals auffangen.  


Knoblauch und Schalotten in einer Küchenmaschine zerkleinern.


Chilischoten fein malen. Ich habe eine elektrische Kaffeemühle, die ich nur für Gewürze verwende.


Etwas Öl im Wok erhitzen und die Garnelenpaste darin abraten bis sie duftet.  



Dann gemahlene Chilis, Zwiebel-Knoblauchmischung, Palmzucker, Fischsauce und Tamarindenmark dazugeben. 


Wenn nötig soviel Wasser dazugeben, so dass eine breiige Paste entsteht.


Erstaunlicherweise ist die Paste pikant, aber nicht übertrieben scharf. Wozu ich sie brauche, später. Ich liebe Cliffhanger.

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