Sonntag, 19. Juni 2016

Nackensteak in Steinpilzmarinade


Ich bin ja immer bemüht, beim Grillen für Abwechslung zu sorgen. Heute habe ich den absoluten Hammer "erfunden". Steinpilze sind neben Morcheln, Trüffeln und natürlich Mutsutake so ziemlich das edelste, das die Pilzwelt zu bieten hat. Auf italienisch heißen sie porcini, also "Schweinchen". Das kommt entweder von ihrem runden Aussehen oder davon, das Wildschweine, nun ja, wild auf diese Pilze sind. Was liegt also näher, als Schwein und Pilz zur ultimativen geschmacklichen Symbiose zu verhelfen? 


Es gibt Dinge, an denen ich nicht vorbeigehen kann. Getrocknete Steinpilze gehören dazu. Frisch sind sie natürlich vorzuziehen, aber auch in den dehydrierten Fungi steckt ordentlich Geschmack. Mehr noch, wir haben es hier mit natürlichem Glutamat zu tun, das heißt, dass diese Pilze auch anderen Lebensmitteln geschmacklich auf die Sprünge helfen können. Ich mahle die getrockneten Schätzchen gern zu einem feinem Pulver, dass ich als Geheimzutat zum Beispiel an Bratensaucen gebe. Heute habe ich es für eine Marinade verwendet. 


Zur Probe:
  • 1 Nackensteak
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 100 g Sahne (oder Buttermilch)
  • 2 EL Steinpilzpulver
  • Salz
  • Pfeffer

Knoblauch andrücken. Alle Zutaten, bis auf das Salz vermischen und in einen Beutel geben.


Luft herausdrücken, zuknoten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.


Aus der Marinade nehmen, mit Küchenpapier abtupfen, salzen und etwas pfeffern, dann auf dem Grill garen. Hammergeschmack, das haut einen glatt aus den Puschen. Deas Steinpilzaroma kommt gut durch und harmoniert hervorragend mit dem saftigen Nackensteak. Für mich bis jetzt die Grillentdeckung des Jahres.   
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Flashback:


Heute vor einem Jahr: toskanisches Hackfleischragout

Kommentare:

  1. Almost, I can almost smell that smell nice, delicious !!!

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    1. The smell of the porcini in the marinafe is overwhelming. But I doubt it will work with any other kind of meat than pork.

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