Samstag, 7. Februar 2015

Gimbap


Sieht aus wie Sushi, schmeckt so ähnlich wie Sushi, ist aber kein Sushi. Gimbap ist ein koreanisches Gericht, dass zwar in der Regel ähnlich wie sein japanischer Vetter hergestellt wird, jedoch einige Unterschiede aufweist. Zum einen wird der Reis nicht gesäuert, sondern mit Sesam aromatisiert. Zum anderen ist die Verwendung von rohem Fisch eher ungewöhnlich. Vielmehr wird gegartes Fleisch eingesetzt. Ein Punkt, der viele Leute, die sonst vor Sushi zurückschrecken, veranlassen könnte, dieser Variante eine Chance zu geben. 


Für 2 große Rollen:

  • 2 korianische Algenblätter (gim - alternativ japanischen nori) 
  • 200 g Sushi Reis (bap) 
  • 1 EL Sesamsaat 
  • 2 TL Sesamöl 
  • etwas Rinderfilet 
  • 1 Ei 
  • Avocado 
  • Möhre 
  • Frühlingszwiebel 
  • Gurke 
  • Salz 
  • Öl


Zunächst den Sesam in einer Pfanne trocken anrösten. Sobald er duftet und zu springen beginnt, aus der Pfanne in eine kleine Schale füllen.


Das Rindfleisch in feine Streifen schneiden und in der Teriyaki Sauce kurz aufkochen.


Das Ei mit etwas Salz verquirlen, eine kleine Pfanne mit Öl ausreiben und das EI darin von beiden Seiten zu einem dünnen Omelett braten, ... 


... aufrollen und in feine Streifen schneiden.


Reis in einer Schale mit Wasser waschen, abgießen und Prozedur so lange wiederholen, bis das Wasser klar bleibt. In der Regel sind fünf bis sechs Waschgänge nötig. Den Reis dann mit 350 Milliliter Wasser aufsetzen, aufkochen, Deckel auflegen und bei geringster Hitze in fünfzehn Minuten fertig garen.

Etwas Salz, Sesamsaat und Sesamöl untermischen und etwas abkühlen lassen.  


In der Zwischenzeit die Möhre schälen, Avocado von Schale und Kern befreien und Gurke entkernen. Zusammen mit den Frühlingszwiebeln in dünne Streifen schneiden.

Ein Algenblatt auf eine Sushimatte legen, die Hälfte des Reises darauf verteilen (Hände dafür in Wasser mkit Zitronensaft tunken, dann klebt der Reis nicht so) und dabei oben einen zwei Finger breiten Rand lassen. Mit Füllungszutaten mittig belegen. Die Omelettestreifen nicht vergessen.


Fest aufrollen und die Enden sauber abschneiden.


Mit einem scharfen Messer (Schneide vorher mit etwas Zitronenwasser benetzt) in sechs oder acht Stücke schneiden. Ginbap wird authentisch ohne Wasabi oder Sojasauce zum Tunken serviert.

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