Heute war ein ausgedehnter Shopping-Bummel mit der Familie in Hannover angesagt. Besonders die Kleine, auch als die Sous Chefin bekannt, brauchte unbedingt neue Klamotten und wir sind jetzt in einem Alter, wo "irgendetwas praktisches" nicht mehr ausreicht. Man macht sich nun schon Gedanken, wie "cool" das Ganze wirkt. Ich habe eben mittlerweile zwei große Damen in meinem Haus. Ich selbst war auch shoppen - im asiatischen Supermarkt hinter dem Hauptbahnhof. Ich schätze, dieser Blog wird demnächst wieder einen asiatischen Touch bekommen.
Samstag, 31. Oktober 2015
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Pasta alla Romana
Ich bin stets auf der Suche nach einfachen, aber klassisch-eleganten Pastagerichten. Es überrascht mich jedes Mal wieder zu sehen, was man mit nur wenigen, herkömmlichen Zutaten erreichen kann und wie sich die eigentlich immer gleichen Komponenten doch wieder zu völlig neuen Dingen kombinieren lassen. Saltimboca alla romana kennt wohl jeder. Kalbsschnitzel mit Salbeiblatt und Parmaschinken - ein Klassiker der neuzeitlich-römischen Küche. Warum also nicht versuchen, daraus ein Pastagericht zu machen, dachte sich wohl auch Signore Alessio und kreierte dieses Gericht, das seitdem das Aushängeschild in seinem Restaurant La Taverna Dei Fori Imperiali in der italienischen Hauptstadt ist. Das Kalbsfleisch des Saltimbocca hat er durch Pinienkerne ersetzt - zu Nudeln eine weise Entscheidung, so finde ich. Das Ergebnis ist dann auch so lecker, dabei aber derart simpel, dass man sich paddeln möchte, weil man selbst nicht darauf gekommen ist.
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Blätterteig Dingsbums mit Hackfleisch und Kürbis
Der heimische Schreibtisch biegt sich unter der Last einiger Klausurstapel die binnen Wochenfrist bearbeitet werden wollen und es bleibt momentan wenig Zeit für anderes. Außerdem kennen wir ja die alte Weisheit: Nach der Klausur ist vor der Klausur und besser man hat den alten Kram erledigt, bevor Neues dazukommt. Mit anderen Worten: es muss heute mal wieder schnell gehen und simpel sein.
Dienstag, 27. Oktober 2015
Still Got the Blues-Steak
Ich weiß nicht, was das ist. Vielleicht doch Teil des ewigen Kreislaufs: vom Winterschlaf in die Frühlingsmüdigkeit, dann rein in das Sommerloch und nun kommt die Herbstschwere. Nun, ganz so schlimm ist mein Jahr dann doch nicht, aber irgendwie habe ich momentan den Blues. Es sei dem Wetter geschuldet - bei Nebel morgens aus dem Haus, zurück in der Dämmerung und dazwischen alles feucht und kalt - oder der noch nicht ganz überwundenen Zeitumstellung - im fortgeschrittenen Alter dauert so ein Gewöhnungsprozess nun mal - oder was auch immer, Herr Westerhausen braucht ein Seelenpflaster. Andere greifen da zur Schokolade. Oder zum Rum. Oder zu beidem. Herr Westerhausen greift zum Steak. Da kam es gerade richtig, dass die Sous Chefin just dieses zu essen wünschte und wer bin ich, dass ich der Frucht meiner Lenden widerspreche? Die Gattin isst auch Steak, solange es einen Caesar Salad gibt, ist ihr alles andere aber prinzipiell egal.
Montag, 26. Oktober 2015
Herbstliche Frittata mit Kartoffeln, Kürbis und Bohnen
Heute wird es wieder herbstlich. Eigentlich hatte ich vor, ein Kartoffel-Kürbis Ragout auf Pasta zu servieren - die gute Knolle passt nämlich erstaunlich gut zu Nudeln - aber da ich auch noch massenhaft Eier im Kühlschrank habe, ist dann spontan eine Frittata entstanden. Passt ja auch in die Jahreszeit und macht genauso satt.
Sonntag, 25. Oktober 2015
Nur mal so ... (Teil 54)
Man muss auch mal Glück haben im Leben. Nein, nicht das Telefon und Internet jetzt funktionieren würden, mitnichten! Aber trotzdem war es ein höchst erfreulicher Tag, den wir im Wisentgehege bei Springe verbracht haben. Dies ist Teil des sogenannten Sauparks im Deister, einem Höhenzug bei Hannover. Das Wisentgehege beherbergt neben den namensgebenden Horntieren allerlei Wildgetier. An diesem Wochenende war dort das Hubertusfest, einer, nach eigenen Angaben, Messe rund um Umwelt und Natur. Gut, Jagdhornbläserei muss man mögen, ich persönlich brauche das nicht so, aber sonst war einiges zu sehen. Kunsthandwerk, verschiedene Köstlichkeiten, Produkte aus dem Bereich Haus- und Umwelttechnik und natürlich Tiere. Gleich am Eingang bekamen wir einen Quizbogen in die Hand gedrückt, den es auszufüllen galt. Gesagt getan, die Kleine machte sich ans Werk und irgendwann hatten wir dann das Lösungswort ermittelt und unseren Zettel in die dafür vorgesehene Auslosungsurne gesteckt. Da andere vor und nach uns bergeweise Zettel einfüllten, rechneten wir uns keine großen Chancen aus. Und dann war da auch noch der kleine Bengel, der gegen Ende der Abgabezeit laut schluchzend den Schlitz der Urne zuhielt, so dass keiner mehr Zettel einwerfen konnte. Vermutlich rechnete sich der kleine Teufel so bessere Chancen auf einen eigenen Gewinn aus. Es kam trotz dieses "technischen Problems", wie es der Ziehungsmoderator euphemistisch umschrieb, zur Auslosung und siehe da, der Name der Kleinen wurde genannt und wir konnten eine ein Kilo schwere Hirschkeule aus heimischem Forst in Empfang nehmen. Die Gattin staunte ungläubig, durch meinem Kopf rattertern sofort Rezepte und die Kleine hielt ihren Gewinn stolz in die Luft, so als hätte ihr Prinz Albert gerade die Siegestrophäe zum großen Preis von Monaco überreicht.
Samstag, 24. Oktober 2015
Risi e bisi
Ich sollte vielleicht einen eigenen Blog zu meinen Erlebnissen mit dem Magenta-Riesen schreiben. Stand der Dinge: ich kann den neuen Router leider immer noch nicht konfigurieren, da die Anmeldedaten angeblich falsch sind und ich ständig einen r56_0001 Fehler angezeigt bekomme. Nach etlichen Gesprächen mit freundlichen ServicemitarbeiterInnen und einem beinahigen Hörsturz ob der grausamen Warteschleifenmusik, konnte man mir mitteilen: "ja, wir haben an ihrem Anschluss etwas umgestellt aber etwas anderes vergessen umzustellen, wir wissen jetzt bloß nicht mehr was." Das Resultat ist ein sogenanntes "Nimbus Ticket". Das bedeutet, dass mein Fall jetzt von der Special Jedi Forces des Vereins behandelt wird. Warum das "Nimbus", also Heiligenschein heißt, wissen die wohl selber nicht. Mein Fall sei aber auch so selten und ungewöhnlich, versuchte man mir zu vergewissern. Ja klar, ein Blick bei google - ich habe ja noch mein Smartphone - zeigt mir, dass die Liste der Leute, die das r56-Fehlerproblem auch haben, länger als das Telefonbuch von NYC ist. Und das nicht erst seit gestern. Soviel zum Thema German efficiency. Ach ja, habe ich schon erwähnt, dass die Bearbeitung eines Nimbus Tickets gerne mal 12 Wochen dauert? Drei Monate ohne Festnetz und Internet - ein wahrer Traum. Genau das, was ein Blogger braucht. So muss nun das Smartphone zeitweilig als Hotspot dienen.
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