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Donnerstag, 16. Juli 2026

Bluecheese-Burger mit Preiselbeer-Walnussauce


Ganz oft, wenn ich nicht weiß, was es geben soll und auch keine Wünsche an mich gerichtet werden, mache ich Burger. Standardmäßig wandert bei mir Senf, Salatblatt, Patty mit Käse Käse, eingelegte Gurkenscheiben und ein paar Zwiebelringe in den Bun. Wenn ich vorher plane, mache ich den auch selbst, ansonsten gibt es mitlterweile ja auch brauchbare Burgerbrötchen zu kaufen. Hin und wieder brauche ich, aber besonders die Gattin und die Sous Chefin, Abwechslung. Also habe ich ihnen ein Burger mit Blauschimmelkäse serviert und dazu noch eine leckere Preiselbeer-Walnuss-Sauce angefertigt. Das Ergebnis könnt ihr hier betrachten.

Mittwoch, 11. März 2026

Suutei Tsai - mongolischer Milchtee


In meinem Bestreben, mich einmal um die Welt zu kochen,möchte ich zunächst den kompletten asiatischen Kontinent abhaken können. Viel fehlt mir da nicht mehr, aber es wird immer schwieriger, geeignete Rezepte zu finden. An der Mongolei beiße ich mir nun schon länger die Zähne aus. Ich koche ja eigentlich primär, damit meine Familie etwas zu essen hat und in der Regel ist man auch sehr experimenmtierfreudig, aber mit gekochtem Pferde- oder fettigem Hammelfleisch, weitgehend ungewürzt und mit Nudeln serviert, brauche ich der Gattin nicht zu kommen. Nun habe ich mich für Suutsei Tsai entschieden, einen absoluten Klassiker der mongolischen Küche (einschließlich der zu China gehörenden Inneren Mongolei) täglich zum Frühstück genossen wird. Dabei handelt es sich um einen Milchtee mit ein paar Extras. Falls es jemanden interessiert, in mongolischer Schrift sieht der Name so aus:

Urum - mongolische Milch-Sahne


Für mein nächstes Projekt brauche ich Urum. Das ist ein cremiges Milch-Sahneprodukt, nicht unähnlich der britischen clotted cream. Bekomme ich hier aber beides nicht, also muss ich da wohl selbst ran.ist ein wenig aufwendig und beim nächsten Mal nehme ich eine Abkürzung und vermische einfach Mascarpone mit Crème Fraîche.

Samstag, 21. Februar 2026

Imeruli - georgischer Frischkäse


Georgisch ist für mich vom Schriftbild her eine der schönsten Sprachen. Der Name unseres heutigen Projekt, ein spezieller Frischkäse, sieht in diesem in den Buchstaben des georgischen Alphabets geschrieben so aus: იმერული. Das ist, finde ich fast schon elbisch. Ausgesprochen wird das Imeruli. Manchmal spricht man auf Deutsch - wenn man überhaupt darüber redet - auch von Imeriti oder imeretischem Käse. Ich brauche diesen für ein weiteres Gericht, leider ist es scheinbar unmöglich, ihn hierzulande aufzutreiben. Also habe ich nach Rezepten gesucht und mich selbst ans Werk gemacht. Hier nun meine Vorgehensweise.

Freitag, 6. Februar 2026

Qurut - gepresster Joghurt


Wenn ich sage, heute essen wir asiatisch, denken viel bestimmt: "Ach nö, nicht schon wieder was Chinesisches!" Keine Angst, wir begeben uns heute nach Zentralasien, genauer gesagt nach Tadschikstan und machen Qurut. Das sind kleine Bällchen aus gepresstem Joghurt und die sind in der ganzen Region sehr beliebt. Ich habe das heute im Turboverfahren gemacht, deshalb sind sie jetzt natürlich noch nicht ganz trocken, aber wenn man weiß wie es geht und Zeit hat, sollte das kein Problem sein.

Montag, 18. März 2024

Gebackener Feta


Heute habe ich eine kleine Bimmelbömmelei für Tage, an denen es auch mal "mit ohne Fleisch" sein darf: gebackener Schafskäse. Das kann je nach dem eine leckere Vorspeise oder auchn Beilage sein. In enstsprechender Menge ist das aber auch ein prima Hauptgericht, das ich zum Beispielgerne beim Grillen anbiete, wenn Vegetarier anwesend sind. Weil ich Feta - und auch der anderen Zutaten wegen - verwende, habe ich das hier mal als griechisch klassifiziert. Man könnte alsoan Saganaki denken, aber die werden hierzulande ja eher paniert und ausgebacken. Darüber hinaus bezeichnet der Begriff in Griechenland auch kein Gericht, sondern benennt die kupfernede Pfanne,in der etwas zubereitet wird. Also belassen wir es bei "Gebackenem Feta" und alles ist gut.

Freitag, 20. Januar 2023

Schwiegermutterkäse


Irgendwie habe das Gefühl, mal wieder zwei oder drei fleischlose Tagen einlegen zu müssen. Nein, man muss sich keine Sorgen machen, ich bin nicht konvertiert, aber ich folge kochtechnisch immer meinem Gusto oder dem der Familie. Und die mag gerne Kleinigkeiten, die wie ein kleines Büffet aufgebaut werden, von dem man sich nimmt, was gefällt. Oliven, Peperoni, frisches  Fladenbrot, Dips und Aufstriche - mehr braucht es dabei nicht. Besonders beliebt ist der tomatige, leicht scharfe Frischkäse Dip, den vermutlich jeder vom "mediterranen" Stand auf dem Wochenmarkt oder dem Supermarktparkplatz kennt. Ich will den Menschen dort natürlich ihr Geschäft vermiesen, aber dort einzukaufen kann ganz schön ins Geld gehen. Deshalb mache sowas lieber selbst. Das ist ist ganz einfach und kostet nur einen Bruchteil.

Mittwoch, 20. April 2022

Sebadas (Seadas) - Teigtaschen aus Sardinien

Wenn man hierzulande von der Küche Italiens spricht, hat man meist das Festland und natürlich Sizilien im Blick. Sardinien wird dabei eher wenig beachtet und meist allerhöchstens aus Gründen des gepflegten Grusels mit Verweis auf den madigen Casu Marzu-Käse erwähnt. Dabei hat die Insel einiges mehr zu bieten, unter anderem eine eigene Sprache, die sich wiederum in verschiedene Dialekte unterteilt. grob gesagt spricht man im Norden und in der Mitte eher Longoduerisch, im Süden herrscht Campidanesisch vor. Warum man das von Belang ist? Nun, es erklärt, warum wir unsere heutigen Teigtaschen wahlweise als Sebadas oder auch Seadas angeboten bekommen. Sebadas werden heutzutage als Nachtisch (dolce) serviert, dienten früher aber oft auch als Ersatz für den zweiten Hauptgericht (secondo piatto). Am besten schmecken sie natürlich mit original sardischen Zutaten, sind aber auch mit "herkömmlichen" Zutaten gut zuzubereiten 

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Gebackener Feta


Wer mich kennt, weiß, dass ich tatsächlich ein großer Freund der vegetarischer Küche bin. Sie muss nur gut gemacht  sein und darf nicht vorgeben etwas zu sein, was sie nicht ist. Nachgebastelte Fleischprodukte brauche ich nicht. Und hier hat gerade die mediterrane Küche - was auch immer unter diesem weiten Begriff zu verstehen ist - einiges zu bieten. Dort sind fleischlose Gerichte kein Produkt einer "hippen" Lebensanschauung oder eines irgendwie gearteten Dogmas, sondern ein ganz natürlicher und historisch gewachsener Bestandteil der Ernährung. Nehmen wir einmal Griechenland - da kann man sicher gut vegetarisch leben, auch ohne Gyrosspieße aus Seitan zusammenzustückeln. Ich denke, der heutige Fetakäse passt dazu ganz gut und bietet einen ganz originären Genuss, der Fleisch nicht vermissen lässt.

Samstag, 13. Februar 2021

Savoyischer Kartoffelauflauf à la Tartiflette


Ich liebe einfach die rustikale französische Landküche. Besonders die Katroffelaufläufe habe es mir angetan und wir hatten hier schon einige, zum Beispiel Pommes de terre boulangères, Gratin dauphinpois und Gratin Savoyard. Gerade letzteres hat außer der leckeren Knolle noch eine Gemeinsamkeit mit dem heutigen Gericht. Es stammt nämlich auch aus den Savoyen, Europas höchstgelegener Landschaft im französischen Westen, benannt nach dem Herzogtum Savoyen, dessen Herrschaftsgebiet historisch auch Gebiete des heutigen Norditaliens und der Schweiz umfasste. Vor der Industrialisierung und dem Beginn des Tourismus lebte man der geographischen Lage geschuldet, hauptsächlich von der Landwirtschaft. lebte, insbesondere wurden Käse und Milch, aber auch Fleisch produziert. Das schlägt sich auch, wie man hier sehen kann, in der Küche nieder.

Montag, 30. Dezember 2019

Tiropita


Eigentlich wollte ich heute mal einen ruhigen Abend machen ohne Bloggen und dergleichen. Dann dachte ich mir aber, vielleicht sucht ja noch jemand eine kleine Last-Minute-Fingerfood-Geschichte für das Silvester Büffet. Da hätte ich zufällig was im Angebot. Heute gab es im Westerhäusischen Winterpalast nämlich Tiropita. Das sind kleine Dreiecke aus Filo- oder Yufkateig, die mit Schafskäse gefüllt werden. Sie sind  den türkischen Böreği (Börek) nicht unähnlich, nur die Form ist eben anders. Zum Snacken sind die Dinger ideal da man sie warm genauso gut wie kalt essen kann.

Sonntag, 1. Dezember 2019

Crème Brûlée vom Ziegenkäse



Créme Brûlée kennt man ja gemeinhin als Dessert. Da werden dann Sahne, Milch, Eigelb, Zucker und Vanille zu einer leckeren Crème gerührt, die dann mit Zucker gratiniert wird, bis eine schöne, goldene Karamell schicht ensteht. So oder so ähnlich liebt man den Klassiker. Aber pikant abgeschmeckt und dann auch noch mit Ziegenfrischkäse? Ja, geht das denn? Es geht, wie ich gestern herausgefunden habe. Aber ich muss wohl ein wenig weiter ausholen. 

Mittwoch, 25. September 2019

Obatzter (Ogmachter Kas)


Es gibt so Rezepte, da weiß man als Blogger, dass man eigentlich nur verlieren kann. Besonders wenn es um regionale Spezialitäten geht, sitzt man schneller in den Nesseln, als die Weißwurst im kochenden Wasser platzt. Ich mache heute nämlich eine "Obatzten", also einen "Angebatzten" oder "Vermengten", das ist eine bayrische Käsecreme auf Camembert-Basis. Ich gebe zu, von deutscher Regionalküche weniger Ahnung zu haben, als von chinesischer, thailändischer oder indischer. Wenn ich als Niedersachse also in bayrischen Gefilden wildere, weiß ich genau, welche Reaktionen mir in den sozialen Netzwerken entgegenschlagen wird.  "Das ist der falsche Käse", "der ist ist nicht weich genug", " da fehlt Kümmel", "Obatzter darf nur aus Bayern kommen", "der ist in falsche Richtung gerührt" oder "In Monaten mit 'p' darf das Donnerstags nur von 10:35 - 10:54 Uhr gemacht werden, es sei denn man heißt Xaver oder ein schwarzer Hahn kräht drei Mal eine reudige Katze an" ...

Sonntag, 30. Dezember 2018

Käsefondue


Es gilt ja die nach wie vor die alte These, dass alles besser schmeckt, wenn man es in Brot stopft oder mit Käse überbackt, im Zweifelsfall beides zusammen. Wenn dem so ist - und ich wüsste nicht, was dagegen spräche - müsste ja folgerichtig mit Käse überbackenes Brot an sich ja schon einen kulinarischen Wert haben. Meine Mutter, die für ihren Satz "Och, mir reicht ein Käsebrot" weltberühmt ist, scheint hier ihrer Zeit vermutlich schon immer weit voraus gewesen zu sein. Vielleicht ist sie ja aber auch heimliche Schweizerin, denn unsere eidgenössischen Nachbarn teilen sicherlich ihre Vorliebe für diese Kombination. Das berühmte Käsefondue ist hierfür ein gutes Beispiel. 

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Eingelegter Ziegenkäse


Für dieses Rezept braucht man eigentlich keine Ausbildung in der Spitzengastronomie, ein wenig gesunder Menschenverstand sollte reichen, um zu wissen, dass Ziegen- oder Schafskäse mit mediterranen Kräutern, Öl und Knoblauch eine gute Mischung ergibt. Wenn man allerdings schon mal auf einen ehemaligen 2-Michelin-Sterne Koch verweisen kann, dann sollte man das auch tun. Die Rede ist von Jörg Müller, der allerdings 2014 auf alle Auszeichnungen verzichtete, um fortan sternlos glücklich kochen zu können.

Sonntag, 19. August 2018

Südtiroler Schlutzkrapfen und Kaspressknödel


Ich habe ja bekanntlich von nichts richtig Ahnung, was mich aber nicht wirklich davon abhält, es trotzdem zu probieren. Manchmal fällt man dann auf die Nase, hin und wieder gelingt eine Sache auf Anhieb und oft sind die Dinge am Ende doch besser, als sie aussehen. Es gibt noch keine Geschmacks-App für Blogs,also muss man mir glauben, wenn ich sage, es schmeckt. Ich stehe mit Anrichten meist ohnehin auf dem Kriegsfuß. Nicht, weil mir der Sinn für Ästhetik fehlt, sondern eher die Geduld - der Grund, warum ich zum Beispiel weder Schach spiele noch meditiere - und weil ich nicht fürs Foto koche, sondern um die Familie satt zu bekommen. Die möchte warmes Essen und da bleibt mir nichts anderes Üblich, als das Futter irgendwie unfallfrei auf den Teller zu bringen um dann einen schnellen Schnappschuss aus möglichst schmeichelhafter Perspektive zu machen. So geschehen heute. Hätte man alles sicher noch toller Anrichten können - größerer Teller, zwei, drei gebratene Pfifferlinge, ein paar Schnittlauchblüten, aber was solls. Es hat geschmeckt und das allein zählt.

Dienstag, 6. März 2018

Poutine


Was wissen wir eigentlich über die kanadische Küche? Gut, wir kennen Ahornsirup. Vielleicht noch Ahornbutter. Aber sonst? Irgendwie werden die nördlichen Nordamerikaner entweder unterschlagen oder mit ihren südlichen Nachbarn, den USA, buchstäblich in einen Topf geworfen. Dabei sollte doch da einiges interessantes zu finden sein, immerhin treffen hier französische, britische und einheimische Traditionen aufeinander. Nicht zu vergessen, dass die berühmte Cajun-Küche in den Südstaaten einst durch zwangsumgesiedelte Frankokanadier begründet wurde. Aber was wird da nun gegessen? 

Mittwoch, 1. Februar 2017

Pasta in Gorgonzolasauce


Nach dem Bringdienst-Maggie-Sahne Debakel gestern, war es natürlich eine Frage der Ehre (und Rettung der Geschmacksnerven) dass ich so etwas ähnliches selbst koche, aber ohne flüssige Fertigwürze. Eine einfache Käse-Sahnesauce alla panna erschien mir jedochzu langweilig, außerdem hatten wir das schon öfter, also habe ich etwas mit Gorgonzola gemacht. Den mochte ich frühe nie besonders, aber vor kurzem habe ich irgendwie den Zugang dazu gefunden.

Samstag, 12. November 2016

Käse Dip für Nachos


Noch ein schneller Dip für eine leckere Knabberei gefällig? Ihr habt Reibekäse, Mehl, Butter und Milch im Haus? Und vielleicht auch noch eine Tüte Tortilla Chips? Na, dann mal ran an den Topf.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Da haben wir den Salat


Nennt mich faul und einfallslos, aber ich war heute erst später zu Hause und hatte weder die Lust, noch die Kraft, lange in der Küche zu stehen. An solchen Tagen gibt es dann schnelle Pasta, überbackenes Baguette oder Salat. Damit dieser wenigstens den Anschein erweckt, eine komplette Mahlzeit zu sein, habe ich warme Komponenten hinzugefügt.