Wie oft habe das jetzt schon hier erwähnt? Ich würde im Leben nicht der Hybris verfallen und ein Restaurant aufmachen, es sei denn ich wäre Multi-Milliardär und es käme mir auf den Euro nicht an. Oft sitze ich aber da, besonders wenn ich irgendwo durch schlechtes Essen in einem Lokal enttäuscht wurde, und überlege, was ich anböte, wenn ich zum Beispiel jetzt zufällig eine italienische Trattoria erben würde und, um Kündigungen zu vermeiden, den Laden kurzzeitig weiterführen müsste, bis eine bessere Lösung gefunden wäre (Ende des Schachtelsatzes). Da stünde bei mir vermutlich so was wie dies hier, ganz oben auf der Liste: eine leckere Pasta mit lokalen und saisonalen Zutaten nämlich. Weißer Spargel hat ja gerade Saison und der bei uns "um die Ecke" (Nienburg) ist hervorragend. Bärlauch wächst bei uns zuhauf im Garten. Das mit ein paar "italienischen" Verdächtigen kombiniert, gibt ein wunderbares Terrassen-Essen, das wieder einmal unterstreicht: weniger ist oftmals mehr.
