Samstag, 24. Oktober 2026

Shudu - chinesisches Sichuan-Restaurant in Hamburg (die Fünfte)


Ich habe es mal wieder getan und war in meinem Lieblingsrestaurant, dem Shudu in Hamburg Essen. Da zieht es mich immer wieder hin, denn die Sichuanküche, die dort geboten wird, ist großartig. Kein Schickimicki oder Klimbim, sondern einfache und ehrliche Küche, mit einer Vielfalt an Aromen, für die ich die Küche dieser chinesischen Provinz seit Jahrzehnten liebe. Mein guter Freund und Nachbar, mit dem ich den Kurztrip in die Hansestadt gemacht habe, brachte es beim Essen seiner Teigtaschen in  Chiliöl auf den Punkt: "Das ist das beste Mittel gegen Winterdepressionen," Dem ist kaum noch etwas hinzufügen, außer der Liste unserer Gerichte.


红油水饺 (hóng yóu shui jiǎo) - Jiaozi in Chiliöl. Als Vorspeise hier ein Muss.


红油抄手 (hóng yóu chāo shǒu) - Wantans in Chiliöl. Wie oben, nur mit anderer Teigtasche.


糖醋土豆丝 (táng cù tǔ dòu sī) - süß-saure Kartoffelstreifen. Ich habe das auch schon mal so ähnlich gemacht, muss da aber noch mal ran. Meine Kartoffeln waren nicht mal ansatzweise dünn genug geschnitten.


红油耳片 (hóng yóu ěr piàn). - Schweineohren in Chililöl. Sehr interessant. Die Sauce ist natürlich der Hammer, die Ohren selbst werden vermutlich wegen der Textur (ein wenig wie Mu-Err-Pilze oder Pansen) gegessen. Gefällt mir.


Kugua Rousi (苦瓜肉丝) - Schweinefleisch mit Bittergurke.


干煸红烧肉 (Gān biān hóngshāo ròu) - "Trockener" Schweinebauch (ohne Sauce), frittiert und dann rotgeschmort. Der Wahnsinn. Da mache ich mich sofort ran und versuche das nachzubasteln.

Fazit: wir kommen wieder. Es gibt noch viel zu Essen.
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