Dienstag, 5. Januar 2016

Fougasse ... und Entenbrust pronvenzialisch


Fougasse, das ist die französiche, genauer gesagt pronvenzialische Schwester der italiensichen Focaccia. Von nature oder mit würzigen Zutaten bis hin zu süß als Dessert ist alles möglich. Ich habe mich hier für eine Version mit Oliven und Rosmarin entschieden. Eigentlich wollte ich die Fougasse schon zu meinem provenzialischen Huhn backen, habe es aber im Weihnachtsstress ganz vergessen. Drei schöne Entenbrüste und allerlei mediterranes Gemüse boten aber heute eine gute Entschuldigung, Versäumtes nachzuholen.

Kräuter der Provence - Herbes de Provence für Bouquet Garni


Man wird ja so langsam misstrauisch. Nahezu kein Mensch in Indien kennt Currypulver, auf die Frage nach "Wokgewürz" würde man in China nur in unverständige Gesichter schauen und "tomato al gusto" wäre für den Italiener schon sprachlich ein Buch mit sieben Siegeln. Gut, wir alle wissen inzwischen, dass Toast Hawaii in etwa so süd-pazifisch ist, wie meine Großmutter mütterlicherseits eine Sioux-Squaw. Aber was ist eigentlich mit der Gewürzmischung "Kräuter der Provence", die in jedem guten deutschen Gewürzregal zwischen "Kerbel (gerebelt)" und "Kümmel (ganz)" steht? Kennt man das in der Provence überhaupt oder ist das auch nur wieder so eine clevere Werbe-Chimäre oder ein perfider Marketing Schachzug, um staubige und ansonsten unverkäufliche Gewürzpulverreste unter klingendem Namen an die Kunden zu bringen? Wir finden es heraus. Wesfood 16/01 - knallhart recherchiert und investigativ nachgefragt. Bleiben sie dran, ich zähl auf sie. 

[Pseudo-kompetenter, Besorgnis vorgaukelnder Blick in die Kamera, dramatische Musik, fade-out]

Montag, 4. Januar 2016

Penne alla Monzese


Alljährlich findet im Königlichen Park der norditalienisichen Stadt Monza (Lombardei) ein Rennen der Königsklasse des Motorsports, nämlich der Formel 1 statt. Ebenso schnell, wenn auch erheblich leiser, ist dieses Gericht und passend zu Park und Rennserie kommt der König der Gewürze, nämlich Safran zum Einsatz.

Mango-Bananen-Drink


Das hier ist ganz spontan entstanden, als ich am heutigen Eintrag schrob schrieb. Im Wohnzimmer nebenan fand folgender Dialog statt:

"Mama, ich möchte gerne mal so einen Mango-Smoothie trinken".
"Dann sag deinem Vater, er soll morgen eine Mango mitbringen".

Wozu mitbringen? Der kluge Mann sorgt vor. Ein Gang in die jetzt kühle Sommerküche - ideal zum Lagern von Obst - und ich hatte meine Mango. Und eine Banane. Und eine Limette. Dummerweise hatte ich keinen Joghurt, aber auch das ist kein Problem. Etwas Crème Fraîche mit Milch verrührt geht auch.

Sonntag, 3. Januar 2016

Pasta mit Tomaten, Rucola und Feta


Das wird hier noch zum Pasta Blog, aber im Moment brauche ich leichte und schnelle Gerichte, denn ich benötige die Zeit für andere Dinge. Zum Beispiel die Bilder der letzten beiden Tage erneut hochzuladen, weil ich vergessen habe, auf "wesfood 2016" umzustellen. *hüstel*.

Heute habe ich die Trompetennudeln aus der Nudelmanufaktur Huber im österreichischen Innviertel probiert. Nein, das ist keine Werbung, ich bekomme nichts dafür geschenkt und ich bin zahlender Kunde.

Samstag, 2. Januar 2016

Spagehtti all'amatriciana


Nudeln spielen natürlich in der italienischen Küche eine große Rolle und werden im Rahmen eines mehrgängigen Menüs als primo piatto, also erster Hauptgang serviert. Secondo piatto ist dann meist ein Fleisch- oder Fischgericht. Reden wir in Deutschland von Pasta, denken wir meist an eine Bolognese oder Carbonara. Dabei ist diesen fantastischen Gerichten hierzulande soviel Leid zugefügt worden, dass es fast ein Fall für die UN-Menschenrchtskommission ist. Durch die Zugabe von allerlei unnötigem Zutaten zur Unkenntlichkeit entstellt oder schlichtweg mit der falschen Pasta serviert - es lässt den italienischen Koch (oder die Köchin) schlichtweg erschaudern, was wir mit den kulinarischen Kostbarkeiten des Stiefellandes anstellen. Nun leben wir in einem freien Land und man kann, wenn man möchte, natürlich Toffifee oder Tzatziki in seine Ministrone kippen, aber man muss nicht. Ja, auch ich habe mich zeitweilig beim Thema Pizza mitreißen lassen, aber im Augenblick bin ich ein Akolyth der reinen Lehre.

Freitag, 1. Januar 2016

Frohes neues Jahr!


So, ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter in 2016 angekommen. Möge dieses Jahr euer Jahr werden. Wir hatten hier einen vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel, obwohl dieses Mal anscheinend viel mehr als in den letzten Jahren geböllert wurde und zeitweilig eine Dunstglocke über der Straße hing, die an aktuelle Bilder aus Peking erinnerte. Da möchte man über Feinstaubbelastung und Klimaschutz gar nicht nachdenken. Aber so ist es halt und in 365 Tagen - Achtung Schaltjahr! - ist es schon wieder Silvester. Vielleicht ist da dieser Krabbencocktail etwas fürs nächste Jahresabschluß-Dinner. Nein, dieser hier wird natürlich kein Jahr halten, denn bei Meeresgetier ist es anders als zum Beispiel bei Wein und Käse. Eine tote Garnele altert nur mit wenig Würde.