Donnerstag, 31. Dezember 2015

Guten Rutsch Euch allen!


In den letzten Jahren gab es bei uns zu Silvester immer ein Büffet. Egal wie viel oder wie wenig wir zubereitet hatten, es blieb immer viel übrig. Dieses Jahr haben wir es einfach gemacht und mit lieben Freunden einen Tisch beim Chinesen bestellt. Dort kann man ja auch vom Büffet essen. War wie immer lecker, wir sind genudelt und werden nun so langsam auf weniger feste Nahrung umsteigen. In diesem Sinne: wo immer ihr auch seid und was immer ihr auch macht, kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund. Wir lesen uns 2016 dann wird es auch wieder lecker!

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Spaghetti alla Gricia


So, da hat man also tolle Spaghetti bei der Nudelmanufaktur Huber gekauft und will diese für den Blog testen. Ich muss also etwas finden, dass die Nudel in den Vordergrund stellt und nicht nur zum Saucenträger degradiert. Spagehtti alla Gricia ist da eine gute Wahl, denn sie besteht eigentlich nur aus drei Zutaten, Nudeln inklusive, wenn man Olivenöl, Wasser und Pfeffer nicht dazurechnet. Das Gericht stammt aus der Region Latium und ist sozusagen die schmalere, jedoch nicht weniger attraktive Schwester der Carbonara. Ursprung und Namensgebung liegen hier auch genauso im Dunklen. Eine Deutung ist, dass diese Pasta von Bäckern der Region, oftmals Einwanderer aus dem Schweizer Kanton Graubünden (Grigioni), zubereitetet wurde. Eine andere Geschichte führt in das latinsiche Dörfchen Grisciano, wo auch alljährlich am 18. September ein dieser Pasta gewidmetes Dorffest stattfindet.

Nudelmanufaktur Huber in Diersbach, Österreich - die Nudelmacher


Ich mache ja eigentlich hier nie Werbung für irgendwelche Produkte oder Firmen - schon gar nicht auf Anfrage - und ich denke, die meisten Unternehmen kommen auch ohne meine Hilfe aus. Wenn ich aber von einem Produkt überzeugt bin oder das Gefühl habe, etwas zu unterstützen, das die Sache wert ist, nenne auch ich gerne Namen. Mache ich bei Restaurants ja auch. Sehen wir das Folgende also nicht als Werbung, sondern als kritischen Test.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Zum 2. Blog-Geburtstag: Überbackener Hummer à la Thermidor


Ein Klassiker der französichen Küche, den schon der große Auguste Escoffier beschrieb: Hummer Thermidor. Klassisch mit einer cremig abgeschmeckten Sauce Béchamel serviert, nehmen wir hier, weil leckerer, eine Béarnaise.

Zum 2. Blog-Geburtstag: Hummer mit Limettencreme


Zum Geburtstag darf es ruhig einmal etwas Besonderes sein. Der Blog wird ja bekanntlich - CNN berichtete - zwei Jahre alt und da habe ich ihm Hummer spendiert. Ja, geschmacklich sind lebend erworbene Tiere vorzuziehen, habe ich aber nicht bekommen können und im Übrigen möchte ich hier auch keinen Tierschutz-Shitstorm auslösen. Ich persönlich habe kein Problem damit, lebende Schalentiere zuzubereiten, aber Schwamm drüber. Ich habe rohe kanadische Hummerschwänze - so etwa 125 Gramm pro Stück - bekommen und billig waren die auch nicht. Optimal ist das nicht, aber immerhin besser, als vorgegarter Hummer im Wasserblock eingefroren.

Zum 2. Blog-Geburtstag: Jakobsmuscheln auf Belugalinsen


So, wir feiern heute Geburtstag, da darf ein Essen ruhig mal einen Euro kosten. Linsen hatten wir seltsamerweise hier nur einmal. Heute dann also mal wieder. Aber nicht irgendeine Linse, sondern die Beluga. Benannt nach dem ähnlich aussehenden Kaviar, ist sie die Königin der Linsen. Ein Einweichen ist nicht nötig, die Kochzeit beträgt zwanzig Minuten und der Geschmack ist fantastisch nussig.

Zum 2. Blog-Geburtstag



Lieber Blog, du bist heute nun schon zwei Jahre alt. Groß geworden bist du dieses Jahr. Ich hätte am 29 Dezember des Jahres 2013 nie damit gerechnet, dass einmal fast 170.000 Menschen hier vorbeischauen (und der eine oder andere das hier auch liest) und ich fast 1000 Einträge verfasst haben werde. Kulinarisch haben wir praktisch die ganze Welt bereist - einige weiße Flecken gibt es natürlich noch - und ich habe viel, auch für mich Neues ausprobiert, meist sogar erfolgreich. Ich habe es geschafft, in den letzten zwei Jahren fast jeden Tag etwas Anderes auf den Teller und somit auch vor die Kameralinse zu bekommen. Ob das in diesem Tempo ewig so weiter gehen kann, weiß ich nicht. Die Gattin war bisweilen genervt, übersättigt und gab an, eigentlich nur noch Käsebrote essen zu wollen. Wir werden sehen. Heute habe ich jedoch noch einmal richtig zugeschlagen, um zum Geburtstag etwas Edles aufzutischen.