Sonntag, 14. Juni 2026

Tagliatelle al salmone - Pasta mit Lachs


Am Freitag war mal wieder mein guter Freund und Rhythmusgitarrist, Co-Sänger und Kreativpartner meiner Band zu Besuch und blieb über Nacht. Da man solchen Abenden ja hart arbeiten muss - der Gin trinkt sich immerhin nicht von alleine - braucht man da immer eine gute Grundlage. Zudem muss jeder, der mich besucht, auch damit rechnen, essen zu müssen. Grillen fiel aus, da das Wetter unbeständig war. Burger oder Bratnudeln hatten wir ihm auch schon auch zig Mal vorgesetzt, also schlug die Gattin Sushi vor, was von der Sous-Chefin ausdrücklich unterstützt wurde. Letztere half mir auch bei der Zubereitung. Aber das hat nur am Rande etwas mit unserer heutigen Pasta zu tun. Eigentlich wollte ich nur erzählen, dass ich beim Fischhändler meines Vertrauens keinen Thunfisch, sondern Lachs bekommen habe und da nach dem Anfertigen der Rollen noch etwas übrig war. Das hatte ich dann eingefrorene und heute wieder aufgetaut, um diese einfache, aber wirklich leckere  Pasta zu kochen.
 

Hier nur, um meiner Pflicht als Chronist nachzukommen, die Sushiplatten. Wir haben hier links eine "Drachenrolle" mit Gurke, Sashimi und Maki-Sushi mit Garnele oder Lachs. Habe ich lange nicht mehr gemacht und ich bin ein bisschen aus der Übung. Geschmeckt hat es trotzdem. Der Wasabi ist übrigens aus einem Pulver angerührt, das zu 100 % aus der Wurzel besteht und nicht, wie in den Tuben, nur 1 % - 3 % davon enthält. Das ist schon eine andere Hausnummer. Darunter kann man eine Wasabi-Mayonnaise erkenne. Wir hatten außerdem noch eine Variante mit Chili und natürlich japanische Sojasauce, sowie eingelegten Ingwer (gari).


Dann gab es noch etwas Huhn nach Teriyaki-Art


Dann noch ein wahnsinnig leckerer Gurkensalat, den die Sous-Chefin gemacht hat. Ein Rezept folgt demnächst.


Aber zurück zum Rezept. Ich habe hier für drei Portionen:
  • 300 g Tagliatelle (ungekocht)
  • 300 g Lachs
  • 1 Zwiebel
  • 50 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
Man kann auch jeden anderen Fisch mit festem Fleisch nehmen, zur Not geht auch Räucherlachs.

Zwiebel schälen und klein würfeln, Petersilie fein hacken.

Kleine Anmerkung, dies ist ein Gericht, das besonders der "modernen" italienischen Küche zuzurechnen ist  und besonders in norditalienischen Restaurants mit viel Tourismus zu finden ist.  Puristen bereiten es eher mit Butter und etwas Nudelkochwasser zu. 


Zwiebel in Olivenöl anschwitzen.


Lachs hinzufügen und eine halbe Minute bei geringer Hitze anbraten. Salzen und pfeffern, dann mit Wein ablöschen und weitere dreißig Sekunden köcheln lassen.


Salzen und pfeffern, dann mit Wein ablöschen und weitere dreißig Sekunden köcheln lassen.


Sahne angießen und auf hoher Hitze drei Minuten leicht eindicken lassen.


Petersilie hinzufügen und abschmecken.


Parallel dazu haben wir schon mal die Pasta al dente gekocht. Die wird nun abgossen und tropfnass mit der Sauce vermischt.


Wir servieren pur, denn Käse und Fisch oder andere Meeresfrüchte passen klassisch in Italien nicht zusammen. Formaggio e pesce? Fa male - das tut weh. Anyway, das ist mal wieder etwas, dass ich als gute Terrassenpasta bezeichnen würde. Lecker, schnell, einfach, absolut alltagstauglich, aber auch mal etwas für einen lazy sunday. Von solchen Rezepten kann man ja nie genug haben. 
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Heute vor einem Jahr:



Smash-Burger von der Grillplatte

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