Heute geht es mal wieder nach Thailand und wir bereiten ein leckeres Panang-Curry zu, wählen aber heute den kurzen Weg und nehmen eine fertige Currypaste. Das ist, wenn es schnell gehen muss, durchaus legitim, aber falls jemand die Paste partout von Grund auf selbst machen will, verlinke ich das Rezept weiter unter. Der Name des Currys - auf thailändisch พะแนงไก่ (Phanæng kị̀) - bezieht sich wohl auf die malaysische Insel Penang. Inwiefern es dort wirklich seinen Ursprung hat, ist nicht ganz sicher. Die Würzung ist zwar typisch Thai, dafür ist dieses Gericht in der Regel dicklicher als anderer Currys und auch die Paste ist weniger komplex. Das spielt hier aber weniger eine Rolle, den wichtig ist, das es saulecker schmeckt.
Übersichtliche Zutatenliste:
- 500 g Hähnchenfleisch
- 2 EL Panang-Currypaste
- 80 g gehackte Erdnüsse
- 1 EL Fischsauce
- 1 EL Palmzucker
- 500 ml Kokosmilch
- 10 Makrut-Limettenblätter
optional:
- Gemüse
Die Wahl des Fleisches ist Geschmackssache. Ich habe letztes Mal Rind genommen, heute aber Hähnchenfleisch, und zwar aus der Oberkeule, ohne Haut und Knochen (Pollo Fino). Das bleibt beim Schmoren saftiger als Brust, aber ihr nehmt natürlich, was ihr bevorzugt.
Panang-Currypaste gibt es fertig in Asialäden. Normalerweise enthält die Erdnüsse, in dem Produkt, das ich habe, sind aber, vermutlich aus Allergiegründen, keine enthalten, also fügen wir sie so dem Gericht zu. Wer die Paste gerne selber machen will, schaut hier nach.
Panang-Currypaste gibt es fertig in Asialäden. Normalerweise enthält die Erdnüsse, in dem Produkt, das ich habe, sind aber, vermutlich aus Allergiegründen, keine enthalten, also fügen wir sie so dem Gericht zu. Wer die Paste gerne selber machen will, schaut hier nach.
Fischsauce bekommt man in gut sortierten Supermärkten oder im Asiamarkt. Man kann sie, falls man die nicht mag, mit heller Sojasauce ersetzen. Da schmeckt dann aber etwas anders.
Palmzucker bekommt man ebenfalls im Asiamarkt. Brauner Zucker ist ein guter Ersatz, im Notfall geht aber auch der Weiße.
Makrut-Limette ist der heute bevorzugte Begriff für "Kaffir-Limette", dem ein dezent kolonialistisch-rassistischer Geschmack beiwohnt, kommt er doch von dem erniedrigen Begriff "Kaffer".
Makrut-Limette ist der heute bevorzugte Begriff für "Kaffir-Limette", dem ein dezent kolonialistisch-rassistischer Geschmack beiwohnt, kommt er doch von dem erniedrigen Begriff "Kaffer".
Eigentlich kommt in kein Gemüse ins Panang-Curry, aber die Gattin kann nicht ohne und auch ich liebe die Kombination aus Kokosmilch und Kartoffeln. Auberginen wäre zwar authentischer als Zucchini, aber die Eierfrucht enthält Sorbit und da muss ich momentan ein wenig Rücksicht nehmen.
Karotten und Kartoffeln schälen. Alle Gemüse in grobe Stücke schneiden. Mit dem Bundmesser wird das auch optisch schöner.
Normalerweise nehme ich einen Wok, aber ich wollte zeigen, dass es auch ohne geht. Einen Schuss Kokosmilch in einem Topf erhitzen und die Currypaste hinzufügen.
Alles gut verrühren und warten, bis das Wasser in der Kokosmilch verdampft ist, nur nach das Öl übrig bleibt und die Currypaste angeröstet wird. Sobald kleine "Vulkane" entstehen und es gut duftet, gießen wir die restliche Kokosmilch an.
Kartoffeln, Möhren, Limettenblätter, Erdnüsse, Palmzucker und Fischsauce hinzufügen und köcheln lassen.
Kurz bevor die Kartoffeln gar sind, die Zucchinistücke hinzufügen und weiterschmoren.
Fertig. Jetzt muss nur noch einmal abgeschmeckt werden.
Serviert wird mit weißem Reis. Ich reiche dazu noch eine erfrischenden Gurkensalat nach Thai-Art. Ich liebe diese Aromen. Ich denke, nach Sichuan ist die Thaiküche meine liebste aus Fernost.
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Flashback:Heute vor einem Jahr: In-N-Out Double Double Burger









Das mag der Haifisch..
AntwortenLöschenIch mag es ohne Kartoffeln.
Also mit Aubergine.
Der Haifisch hat heute etwas Ähnliches gegessen,
aber ohne Rezept, mit eigenem Curry.
Das ist ja das Schöne an diesen Sachen: alles kann, nichts muss.
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