Manchmal überkommt mich ein Kreativitätsschub und es entstehen ganz spontan Ideen, die ich dann natürlich sofort umsetzen möchte. Irgendwie war mir nach etwas Orientalischem, aber es sollte leicht sein. Ein Salat sollte es werden, aber kein 0815 Ding. Gestern habe ich noch ein paar Videos von Yotam Ottolenghi angesehen und das hat mich inspiriert. Seinen Blumenkohlsalat mit Haselnüssen liebe ich. Ich habe dann überlegt, zu welchem Gemüse ein ähnliches Dressing passen würde und kam dann auf Linsen, die süß-sauer wirklich lecker sind. Gerade zu den nussigen Belugalinsen konnte ich mir das Aroma von Zimt, Honig und Zitrusfrüchten gut vorstellen. Frischer Babyspinat war auch noch da und denn kann man ja sehr gut roh als Salat essen. Couscous ist bei Gerichten aus dem nahen Osten ja auch immer passend und da ich nicht ganz ohne Fleisch kann (oder besser: möchte) habe ich noch schnell ein paar Safran-Joghurt Spieße dazugemacht. Eh ich mich versah ist dann daraus etwas total in sich stimmiges und wahnsinnig leckeres geworden. Ich möchte mich nicht selber loben, aber als Vorspeise - dann jedoch kleinere Portionen - würde ich das in jedem Restaurant bestellen. Aber auch so, als Hauptgericht macht es gut satt und schmeckt wunderbar.
Montag, 12. Dezember 2016
Sonntag, 11. Dezember 2016
Zitronenhuhn nach Marcella Hazan
Manche Dinge sind so einfach, dass man sich fragt, warum andere sie so wahnsinnig kompliziert machen. Die Zubereitung dieses Huhns hier zum Beispiel ist dermaßen simpel, dass man es eigentlich gar nicht aufzuschreiben braucht. Es stammt aus dem legendären, und mittlerweile recht teuren Kochbuch Die klassische italienische Küche der italo-amerikanischen Kochikone Marcella Hazan. Besagte Dame war dafür bekannt, Rezepte bis auf das Nötigste zu reduzieren und die Basiszutaten so hervorzuheben. Ein Brathuhn soll in erster Linie nach Huhn schmecken, also gilt es diesen Geschmack so unverfälscht wie möglich auf den Teller zu bekommen. Da erscheint es einleuchtend, dass das Ausgangsprodukt von höchster Qualität sein muss. Mit einem Tiefkühlflattermann für 2,99 Euro wird man sicher auch etwas Essbares auf den Tisch bekommen, die wahre Freude wird das aber nicht sein. Wenn man auch sonst schon gegen Dumpingpreise beim Fleischkauf ist, sollte man hier besonderen Wert auf Qualität legen und lieber den einen oder anderen Euro mehr investieren. Der Geschmack wird es uns lohnen und fürs Gewissen ist es auch gut.
Geschmorte Hähnchenbrust auf Gemüse
Das hier ist mal wieder so eine Sache, die spontan entstanden ist. Ich hatte noch Hühnerbrust und Gemüse, das weg musste, also habe ich alles zusammen in die Auflaufform geschmissen und noch das ziemlich letzte Aufgebot aus dem heimischen Kräuterbeet dazugepackt. Nichts wirklich Aufregendes und die Welt hätte sich auch ohne dieses Gericht weiter gedreht, aber dafür ist es recht leicht und fast fettfrei. Darf auch mal sein.
Samstag, 10. Dezember 2016
Patatas bravas de Barcelona
Nach der Paella gestern bleibt es Spanisch, genauer gesagt wird es katalanisch, denn wir begeben uns, zumindest kulinarisch, von Valencia aus etwa 350 Kilometer entlang der Ostküste des Landes in nördlicher Richtung nach Barcelona. Dort erwartet uns ein leckeres Tapasgericht: patatas bravas. Die sind in ganz Spanien beliebt, auch wenn es zahlreiche Varianten und regionale Eigenheiten gibt. Wir hatten hier schon mal ein Rezept, dass in etwa der Gegend um Madrid zuzuordnen ist. Dabei handelte es sich um eine pikante Mehlschwitze mit ordentlich Paprikapulver, aber ohne Tomaten. Die katalanische Variante, die wir heute vorstellen, ist zwar auch pikant, aber deutlich fruchtiger. Außerdem kommt hier traditionell noch Aioli ins Spiel, was dem Ganzen einen ganz eigenen Stil gibt.
Freitag, 9. Dezember 2016
Paella a la Valencia
Der Tag heute ist spanischer Prägung. Erst Aioli, auf die wir morgen noch mal zurückkommen werden, und jetzt eins meiner absoluten Lieblingsgerichte mit Reis: Paella. Mag ich fast lieber als Risotto, obwohl das auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hinauslaufen würde.
Die bekannteste Paella ist wohl die Variante "Valenciana" oder auch "de Valencia". An diesem Klassiker orientiere ich mich meist, obwohl ich Kaninchen mit Schwein und Schnecken mit Riesengarnelen ersetze und auch auf den Einsatz von Schermäusen verzichte. Deshalb nenne ich das hier auch nur "nach valencianischer Art", also auf Spanisch a la Valencia. Lecker ist es trotzdem und wer es hundertzwanzig Prozent original haben möchte, weiß ja nun, was hinein muss.
Aioli
Wer kennt sie nicht, die spanische Knoblauchcreme namens Aioli? Ob sie aber wirklich aus Spanien oder vielleicht doch aus Frankreich strammt, weiß man nicht. Auch gibt es regionale unterschiedliche Rezepte. Was gewiss ist, dass man Knoblauch und Öl braucht. Daher auch der Name, der sich von all i oli ableitet, was auf katalanisch oder okzitanisch eben "Knoblauch und Öl" bedeutet.
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Pasta mit Hackfleisch und Erbsen
Heute gibt es mal wieder eine schnelle Pasta, mit einer Sauce, die nicht nur im Handumdrehen fertig, sondern auch richtig lecker. Das ist natürlich wieder mal keine Diätküche, sondern ein Wohlfühl-Essen, dass besonders an kalten Tagen die Seele streichelt. Auf Englisch würde man von soulfood sprechen.
Abonnieren
Posts (Atom)