Der Zeitreisende (so sei er der Einfachheit halber genannt) erläuterte uns einen obskuren Sachverhalt. Seine grauen Augen glänzten und funkelten, und sein sonst meist blasses Gesicht war lebhaft gerötet.
So beginnt die deutsche Übersetzung des genialen Romans "Die Zeitmaschine" von H. G. Wells aus dem Jahre 1895, der letztlich auch für die Steampunk-Welle unserer Zeit verantwortlich ist und in der Verfilmung mit Rod Taylor (1960) auch cineastisch einen Meilenstein darstellt. Nun hat ja nicht jeder ein Zeitreisegerät in der heimischen Garage parat und auch ich habe nichts dergleichen vorzuweisen, trotzdem ist es mir gelungen, das Raum-Zeit-Kontinuum zumindest partiell aus den Angeln zu heben. Gestern war vorgestern und heute ist gestern - so oder so ähnlich müsste man das beschreiben, denn der Spieß vom Montag war eigentlich schon Sonntag und die Pasta hier ist auch vom Vortag. So einfach kann Zeitreisen sein und lecker obendrein. Wenn ich jetzt noch erwähne, dass das Pesto noch von Donnerstag ist, dieser Artikel aber erst in der Zukunft veröffentlicht wird, die, wenn ihr das lest schon längst Gegenwart und *schwupps* Vergangenheit ist ...
