Dienstag, 17. März 2026

Eliche con gorgonzola, spinaci e pomodori secchi - Eliche mit Gorgonzola, Spinat und getrockneten Tomaten


Es mag vielleicht aufgefallen sein, dass mein kulinarischer Fokus zur Zeit eindeutig auf China gerichtet ist. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch andere Dinge koche. Italienische Küche in allen ihren Spielarten liegt im Hause Westerhausen auch hoch im Kurs. Manchmal, wenn der Gattin asiatische Essen aus dem Hals hängt, mache ich ihr irgendeine Pasta. Oft sind es Klassiker, aber das wird ihr dann auch irgendwann zu langweilig. Also überlege ich, was für Kreationen ich auf die Karte setzen würde, wenn ich ein Restaurant hätte - und man möge mich sofort wegsperren, falls ich jemals die Hybris hätte, ein Lokal zu eröffnen. Wichtig für mich ist es hierbei, das ich die Seele der italienischen Küche erfasse. Die Gericht müssen aus möglichst wenigen Zutaten bestehen und das haben, was ich immer "schlichte Eleganz"  nenne. Schmecken muss es natürlich auch und das trifft auf diese Pasta mit Gorgonzola, Spinat und getrockneten Tomaten  definitiv zu.
   

  • 100 g frischer Babyspinat
  • 80 g Gorgonzola dolce
  • 50 ml Milch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Esslöffel getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 EL Pinienkern (nicht im Bild)
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
Babyspinat hat den Vorteil, das man ihn ganz verwenden kann und nicht, wie bei älterer Ware, harte Stiele und Blattrippen entfernen muss. Alternativ nimmt man TK-Ware. 

Knoblauch abziehen und fein hacken. Getrocknete Tomate in grobe Stücke schneiden. Gorgonzola  auseinander zupfen.


Pinienkern trocken anrösten, bis  sie goldbraun werden.


Öl in der Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen.


Milch angießen.


Gorgonzola und Tomaten dazugeben.


Nun folgt der Spinat.


Wenn der zusammengefallen ist, würzen wir mit einer Prise Spinat, Salz und Pfeffer.


Inzwischen haben wir auch schon unsere Pasta nach Packungsanweisung al dente gekocht und geben sie zur Sauce. Kochwasser brauchen wir hier nicht. Alles gut vermischen.


Einmal Pasta mit Gorgonzola, Spinat und getrockneten Tomaten, prego.


Ich hatte währenddessen hausgemachte Wan-Tan-Suppe (Hún tún tāng / 馄饨汤). Eigentlich sind es keine Wan-Tans sondern Jiaozi, aber der Name ist hier nun mal weniger bekannt.


Und hier die Sichuanvariante mit ordentlich rotem Chiliöl. (Hóng Yóu Shui Jiǎo红油水饺)


Ein erneuter Versuch, "Pagodenfleisch" zu meistern. Immer noch weit von dem entfernt, was ich möchte, aber besser als der erste Versuch. Ich komme da noch hin. 
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Flashback:



Heute vor zehn Jahren: Gefüllte Kartoffeln

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