Dienstag, 13. Februar 2018

Gemüsesuppe - auch für Nicht-Vegetarier geeignet


Wer kennt das nicht? Man ist passionierter Fleischesser und bekommt Lust auf Suppe. Nehmen wir mal an, es gibt aber dummerweise nur vegetarische Gemüsesuppe und schon steht man vor einem moralischen Dilemma gewaltigen Ausmaßes. Was tun? Soll man gegen die eigene Gesinnung handeln und fleischlos essen? Dazu sollte niemand gezwungen werden. Aber ich habe da einen Trick parat, den ich gleich mit der Weltoffenheit teilen werde.


Zunächst die Zutaten:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Sellerie
  • 4 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Tasse Erbsen
  • 1 Handvoll grüne Bohnen
  • 200 g Cocktailtomaten
  • Petersilie
  • 1 - 2 Kartoffeln
  • 1 Kohlrabi

Hier nun die Geheimzutaten:
  • 1 Stück Kasslerrippe
  • 2 Rindermarkknochen
Damit wird jede vegetarische Suppe auch für Fleischfreunde essbar. Ganz einfach, oder?

Außerdem:

  • 1 große Knoblauchzehe
  • Thymian
  • Lorbeer
  • 60 ml Weißwein
  • 1 TL Pimentkörner
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl


Sellerie, Karotten und Petersilienwurzel schälen. Bei der Zwiebel kann die Schale, natürlich gesäubert, dran bleiben. Sellerie vielleicht vierteln, Lauch, Karotte und Petersilienwurzel ganz lassen. alles zusammen mit den Markknochen und der leicht angequetschten Knoblauchzehe in Olivenöl kurz anrösten. ...


... dann mit Wein ablöschen. Kräuter - am besten zum Bouquet garni gebunden und Kasslerrippe hinzufügen. Grobe Petersilienstiele können auch dazu.

Zwei Liter Wasser angießen und leicht salzen. Ein paar schwarze Pfeffer- und die Pimentkörner hinzufügen. Aufkochen und eine Stunde simmern lassen. 


Suppe durch ein feines Sieb geben, Flüssigkeit dabei natürlich auffangen, denn sonst hätten wir eine sehr trockene Suppe. Alles, was man als Einlage verwenden möchte, wie zum Beispiel Möhre, Sellerie, Lauch, beiseite legen. Natürlich auch das Kassler. Hier sollte sich das Fleisch leicht von Knochen lösen lassen.


Bohnen putzen und halbieren oder dritteln. Kartoffel und Kohlrabi schälen und ein in etwa zwei Zentimeter große Stücke würfeln. Tomaten vierteln. Mit den Erbsen und zur Brühe geben und weich kochen.

Zum Schluss unsere zur Seite gelegten Gemüse und das Kassler kleingeschnitten wieder in die Suppe geben, ebenso gehackte Petersilie. Abschmecken.


Servieren. Ich habe noch ein paar Nudeln (Orecchiette) dazu gekocht und vor der Suppe in Schälchen gegeben.

So, damit wäre ein weiteres globales Problem gelöst: endlich können auch bisher benachteiligte Nicht-Vegetarier eine Gemüsesuppe ohne schlechtes Gewissen essen. Dankt mir nicht, für euch mache ich sowas gerne.
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Flashback:

Heute vor einem Jahr: Huhn mit Riesengarnelen aus dem Wok

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