Nachdem Ende letzter Woche die Sommerferien in NRW ausgebrochen sind und ich mich entschieden habe, daran teilzunehmen, haben wir uns Samstag gleich ins Auto gesetzt und sind über die Niederlande und Belgien nach Calais in Frankreich gefahren, um dort die Fähre in Richtung Dover zu nehmen. Ziel der Reise: die schottischen Highlands. Ursprünglich wollten wir ja die Fähre nach Newcastle nehmen, was ja streckentechnisch auch mehr Sinn ergeben hätte, aber wir waren mit dem Buchen spät dran und so hätte uns die Überfahrt für ein Auto und einen VW-Bulli (wir reisen mit mehreren Leuten) mindestens 3.500 Euros gekostet - Geld, das ich auch gut anderweitig ausgeben kann. Jetzt sitze ich in unserem Ferienhaus in Alness bei Inverness, habe mich bereits akklimatisiert und die ersten Touren unternommen. Gegessen wurde auch, allerdings noch nicht wirklich gekocht. Trotzdem möchte ich euch ein paar Eindrücke vermitteln.
Auf der Hiifahrt haben wir in Leeds übernachtet. Dort haben wir in einem Laden gegessen, der sich unter anderem auf Piri Piri-Hähnchen spezialisiert hat. Man kann den Schärfegrad in fünf Stufen wählen. Ich habe natürlich mit "Extra Hot" die oberste Kategorie bestellt. Der Geschmack war fantastisch, das Fleisch (entbeinte Hähnchenoberschenkel) super zart, aber Schärfe? Für mich Fehlanzeige. Trotzdem für Systemgastronomie ganz ordentlich.
Kaffeepause mit Scones, ...
... Nusskuchen ...
... und Schokotörtchen.
Halt an einem Chippy in Alness. Vegetarische Haggis, natürlich frittiert. Da habe ich einen guten Tip: esst das nicht. Es ist tückisch.
Aber die fish & chips waren gut. Die waren Fritten natürlich mit Malzessig beträufelt, dazu, wie es sich gehört, Sauce Tartar (mit Kapern) und mushy peas (Erbspüree). Wenn man sich in Großbritannien aufhält, ist das einfach Pflicht.
Dann doch noch etwas Selbstgekochtes: Hühnerbrust mit Ofenkartoffeln und einem frischen Salat.
Hier noch ein paar Landschaftsbilder: Die weißen Klippen von Dover.
Our house in the middle of the street.
Wunderschön.
Westküste bei Ullapool an einem Ausläufer des Atlantiks.
Urquhart Castle am Loch Ness.
Cawdor Castle. McBeth-Lesern sollte der Name geläufig sein, obwohl das Schloss erst im 14.Jahrhundert, also gut 300 Jahre nach dem berühmten schottischen Königs gebaut wurde. Sobald es etwas Neues gibt, melde ich mich. Solange folgt dann hier erst mal noch ein Rezepte, die auf Halde lagen, weil ich zum Schuljahresende keine große Zeit zum Schreiben hatte. Fàilte gu Alba - willkommenn in Schottland!
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Flashback:
Heute vor fünf Jahren: Spaghetti all'Amatriciana 2021

















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