Sonntag, 31. August 2014

Getrocknete Pilze

Wir hatten von unserer letzen Sammelaktion in den lokalen Wäldern noch einige Pilze übrig. Einfrieren wollte ich sie nicht, da sie nach dem Auftauen einfach zu matschig werden. Also habe ich sie diesmal im Backofen getrocknet. 

Die Pilze dürfen nicht feucht sein, denn dann kann (auch unsichtbarer) Schimmel entstehen. Ich putze die Pilze immer am ersten Tag, aber verarbeite sie immer erst am Tag danach. So haben sie Zeit, etwas anzutrocknen.

Pilze in dünne Scheiben schneiden und in einer Lage auf ein Backblech geben. Bei Umluft kann man auch mehrere Bleche gleichzeitig einschieben. Nun bei etwa fünfzig Grad mit leicht geöffneter Backofentür (Holzlöffel dazwischenklemmen) für etwa zwei bis drei Stunden trocknen lassen.

Wenn die Pilze beim Umschichten wie trockenes Laub rascheln. sind sie fertig. Abkühlen lassen und in Schraubgläsern trocken, kühl und dunkel lagern. Die Haltbarkeit beträgt in etwa ein Jahr.    


Super lecker für Risotto (dann vorher eine halbe Stunde in lauwarmen Wasser eingeweicht) oder etwas zerkleinert in eine Gewürzmühle gegeben. Ein bisschen gemahlenes Pilzpulver wertet jede Bratensauce unglaublich auf. 

Samstag, 30. August 2014

Köttbullar mit Pilzrahmsauce


Jeder, der schon einmal in einer Filialie dieses großen, schwedischen Möbelhauses - oder wahlweise in Schweden selbst - gewesen ist, kennt sie, die kleinen Mettbällchen. Sie heißen Köttbullar, was übrigens wie "Schöttbullar" ausgesprochen wird.

Viele Menschen kö
nnen sich einen Besuch in besagtem Möbelhaus ohne sie gar nicht vorstellen und man kann die Minifrikadellen dort im Shop auch tiefgefroren kaufen. Wir machen sie natürlich frisch. Die Wahl des Fleisches ist Geschmacksache. Ich habe hier halb Schwein, halb Rind genommen. In Skandinavien wird wohl aber auch Elch- oder Rentierfleisch verwendet.

Donnerstag, 28. August 2014

Kürbisragout


Ich habe dieses Ragout schon einmal im Rezept für die Kürbislasagne vorgestellt, es ist aber so lecker, dass es seinen eigenen Eintrag verdient hat. Ich muss allerdings gestehen, dass ich aus Zeitgründen auf gekaufte Pasta zurückgegriffen habe. 

Mittwoch, 27. August 2014

Croque Monsieur & Co


Bestellt man in Deutschland ein "Croque", bekommt man meist ein belegtes und überbackenes Baguette. In Frankreich bezeichnet der Begriff jedoch eine Art Sandwich, also belegtes Weiß- beziehungsweise Toastbrot, meist mit Käse überbacken. Der Name hat demnach auch nichts mit vermeintlich baguetteförmigen Krokodilen und schon gar nichts mit trendigen Gummilatschen zu tun, sondern kommt vom französischen Verb croquer, was soviel wie "knacken, knirschen, krachen, kräftig beißen" bedeutet und auf die Knusprigkeit des Gerichts anspielt.

Montag, 25. August 2014

Pilzzeit


Ein weiteres untrügliches Zeichen, dass der Herbst naht ist, dass die Pilzsaison bei uns begonnen hat. Hier ist es wie mit Spargel, man muss die begrenzte Zeit einfach ausnutzen. Die Gattin und die Kleine sind gestern mit pilzkundigen Bekannten in den örtlichen Wälder auf die Suche gegangen.

Sonntag, 24. August 2014

Zwiebelkuchen


Sehen wir den Tatsachen ins Auge, der Sommer 2014 ist vorbei. Ich merke das, einmal abgesehen vom Wetter natürlich, besonders an zwei Dingen. Zum einen schmeckt der Rotwein wieder, den ich im Sommer eigentlich kaum trinke. Zum anderen steht mir der Sinn nach deftigeren, beziehungsweise herbstlicheren Gerichten. Die Kürbissuppe von neulich war da schon ein eindeutiges Indiz.

Samstag, 23. August 2014

Strandkrabbe in Hohenfelde

Nach unserem Besuch des sehenswerten Wikingermuseums "Haithabu" (Heddeby) bei Bosdorf, machten wir heute auf dem Rückweg einen Umweg über Kiel. Ich habe dort von 1990 bis 1993 gelebt und bin das letzte Mal 1996 in Schleswig Holsteins Landeshauptstadt gewesen. Es hat sich einiges verändert und ich habe viele Ecken nicht wieder erkannt, manches jedoch schon. Mein Ortsgedächtnis ist aber auch nicht wirklich so herausragend. Ich habe Philosophie studiert, da interessiert es mich mehr WAS die Dinge sind, als WO sie sind.


Wir hatten keine Eile, also sind wir auf dem Weg von Kiel nach Hause - ins ebenfalls schöne Weserbergland - ein Stück entlang entlang der Osteseeküste gefahren. Eher zufällig sind wir dann in Hohenfelde auf ein nettes Strandrestaurant gestoßen: die Strandkrabbe.