Dienstag, 9. April 2019

Saftige Souvlaki-Spieße


Ich habe das Bombenwetter und meinen  kurzen Dienstag noch einmal ausgenutzt, um den heimischen Grill zu entzünden. Mir war nach etwas griechisch angehauchtem, außerdem hatte ich keine Lust auf große Fleischstücke. Da kommen Spieße immer ganz recht und das heißt bei hellenischer Küche meistens Soufklaki. Die normalen Spieße sind mir aber oft zu trocken oder langweilig, also habe ich etwas probiert, was ich bei einem unserer Griechen in Hameln gerne esse. Dort heißt das "Original Suflaki" und es handelt sich dabei um Spieße mit kleinen Würfeln aus saftigem Schweinenacken. In Griechenland selbst wird das wohl auch eher mit Lamm gemacht, Schweinefleisch ist dort aber auch beliebt, also passt das schon. 


Für fünf Holzspieße:
  • 300 g Schweinenacken (c.a.)
  • Rosmarin
  • Thymian
  • Oregano
  • Knoblauch
  • Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
Rosmarin und Thymian sind hier frisch, Oregano hatte ich aber nur noch getrocknet, was bei diesem Kraut aber gar mal schlimm ist.



Knoblauch fein reiben, mit Kräutern, zwei Esslöffeln Zitronensaft, etwas Schalenabrieb vermischen, etwa 100 Millilitern Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen.


Fleisch möglichst gleichmäßig in Würfel von einem bis eineinhalb Zentimetern Kantenlänge schneiden und mit der Marinade vermengen. Mindestens drei Stunden, am besten über Nacht marinieren lasen, dabei hin und wieder wenden.


Auf Spieße stecken, trocken tupfen und nochmals leicht salzen und pfeffern.


Auf den heißen Grill damit. Hin und wieder mit Zitronensaft beträufeln.


Saftig, zart, viel Aroma. Schemckt natürlich gut mit Tsatziki und Krautsalat. Es lässt sich aber auch gut etwas Döner/Pita-artiges basteln. Warum ich Döner-Papiertaschen habe und die Gattin mich für verrückt hält, kann man hier lesen


Damit die Spieße nicht so alleine sind, gibt es Cevapcici und Chicken Wings dazu.


Für die Wings habe ich meine eigene Universal-Grill-und-Rub-Gewürzmischung benutzt und mit ein paar Spritzern Zitronensaft und einem Esslöffel Olivenöl angerührt. Damit habe ich die Hühnerteile eingerieben und ein Stunde ziehen lassen.


Für den Dip:
  • 2 EL Grillgewürz
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Cayenne
  • Prise Salz
  • Prise Pfeffer
  • Schuss Zitronensaft
  • Schuss helle Sojasauce
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 ml Wasser
Alles verrühren, süß-sauer und leicht scharf abschmecken.


Sieht jetzt so auf die Schnelle nicht so toll aus, ist aber lecker, falls jemand noch Ideen zum Grillen braucht.
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Flashback:


Heute vor zwei Jahren: Wakame-Salat

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