Mittwoch, 16. September 2020

Pasta mit Pfifferlingen und Kürbis


Auch wenn der Sommer mal kurz wieder mit über 30° C vorbeischaute, bleibt die Küche auf Herbst gestellt. Und sie muss schnell gehen, denn wir laufen ja wieder unter Vollast und mit Ganztagsbetrieb und zwei Stunden pendeln pro Tag, hat man dann nicht mehr so viel Zeit, um ausgefallene Dinge auf den Teller zu bringen. Sowas wie heute ist lecker, macht gut satt und dauert von der Kochzeit im Normalfall nicht länger, als die Pasta zum Garen braucht. So lobe ich mir das. 

Wir brauchen für drei bis vier Portionen:
  • 80 g Pancetta dolce, Guanciale oder sehr, sehr mild geräucherten Speck
  • 400 g Kürbis
  • 300 g Pfifferlinge (küchenfertig geputzt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Schuss Weißwein (optional)
  • 100 ml Panna di cucina (Kochsahne)
  • Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesan
  • 350 g ungekochte, trockene Pasta
Als Nudeln nehme ich hier Fusilli. Warum? Hatte ich lange nicht mehr und ich finde, hier passen sie ganz gut. Wir können schon mal einen Topf Wasser aufsetzen, um die Spiralen nach Packungsanleitung garen zu könnnen

Der Kürbis ist, wie meist bei mir, ein Hokkaido. Da kann man die Schale dran lassen. Wir müssen nur das weiche Innenleben mit den Kernen entfernen. Das geht mit einem Esslöffel am besten. Kürbis dann zentimetergroße Stücke schneiden.

Der Knoblauch wird behäutet und klein gewürfelt, die Petersilie fein gehackt.  Auch die Pancetta darf in kleine Happen geschnitten werden. Die Schwarte und eine etwaige Gewürzkruste entfernen wir natürlich. 

Pancetta in einer kalten Pfanne ohne weiteres Öl aufsetzen, auf mittlere Hitze stellen und das Fett langsam auslassen. 

Wer es vegetarisch möchte, lässt dieen Schritt aus und gibt stattdessen etwas Olivenöl in die Pfanne.


Ist derSpeck schön glasig und hat genug Fett abgegeben - im äußersten Notfall mit einem Schuss Olivenöl nachhelfen - in die Kürbiswürfel kurz mit durchschwenken.


Pilze und Knoblauch dazu, ebenso schön abraten. Vorsichtig salzen und pfeffern. Aufpassen, Pancetta bringt schon Salz mit.


Nach Wunsch mit etwas Weißwein ablöschen und reduzieren lassen, sonst die direkt dazugeben. Einkochen lassen bis die Kürbiswürfel gar und die Sahne leicht angedickt ist. Gehackte Petersilie unterheben. 


Inzwischen dürften auch die Nudeln kurz vor al dente sein. Die werden nun mit einem Schuss Kochwasser zur Sauce gegeben. Mit zwei Esslöffeln fein geriebenem Parmesan vermischen und alles gut durchmengen, bis die Pasta fertig ist und die Sauce sich schön cremig um sie gelegt hat.


Nochmal abschmecken, auf den Teller damit und genißen. Das ist auch an stressigen Soulfood. Essen für das man im Prinzip nur einen tiefen Teller und eine Gabel, beziehungsweise eine Löffel braucht. Kann man auch gut in eine Decke gewickelt mit angewinkelten Beinen auf dem Sofa essen, während man sich im TV mit irgendeinem sinnfreien Quatsch berieseln lässt. Da kann die Welt da draußen noch so doof sein, so eine Pasta tut gut.
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