Sonntag, 20. Februar 2022

Skrei, if you can - mit Blumenkohlpüree, roter Möhre und Kartoffeln


Ich bin dieses Jahr spät dran, denn der leckere Winterkabeljau aus Norwegen, auch bekannt als Skrei, hat schon etwas länger Saison. Nun ist er eben auch endlich in meiner Pfanne gelandet. Das mag für den Fisch selbst jetzt natürlich wenig vorteilhaft sein, uns hat es aber sehr erfreut. Und das nicht nur wegen des leckeren Proteins, die Zutaten haben ihr übriges getan, uns zu begeistern.


Hier haben wir unser Blumenkohlpüree Immer wieder lecker.


Ein paar kleine Blumenkohlröschen haben wir uns aufgehoben und - ebenso wie Kartoffelschnitze in Olivenöl gebraten.


Hier noch etwas rote Möhre, in Würfel geschnitten, gedämpft, dann einmal kurz durch Butter geschwenkt und gesalzen.


Der Fisch wird auf der sorgfältig getrockneten und gesalzenen Hautseite in Olivenöl scharf angebraten. Dann heiß es "Butter bei die Fische". Die wird nun immer wieder über inzwischen mit Salz und gepfefferte Fleischseite gelöffelt.


Der Fisch wird nur auf der Hautseite gebraten. Sehen wir, dass er an den Seiten bis zur Hälfte weiß geworden ist, drehen wir ihn einmal um, nehmen die Pfanne vom Feuer und lassen das ganze maximal eine halbe Minute ruhen.


Die Belohnung: saftiger Fisch, der innen noch schön glasig ist und weder strohig noch matschig daherkommt.


So darf das dann auf dem Teller aussehen Aussehen. Das war sicher noch nicht der letzte Skrei ...
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Flashback:




Gestern vor fünf Jahren: Räucherlachspizza à la Wolfgang Puck

2 Kommentare:

  1. Musste rote Möhre erstmal nachschauen, dachte das waren rote Bete :)

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    1. Jetzt musste ich selber mal nachsehen. Scheinbar ist es eine violette Möhre, die manchmal auch Urmöhre genannt wird. Es gibt auch violette Arten mit orangem Kern, das sind aber scheinbar neuere Hybriden.

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