Freitag, 31. Juli 2015

Abenteuer Wildnis VII - Pfannkuchen mit gewoktem Queller und Nordseekrabben


Jetzt ist die erste Woche fast um und der halbe Urlaub vorüber. Wir haben anfangs Orkanböen im dreistelligen Geschwindigkeitsbereich, sowie monsunartigen Wolkenbrüchen getrotzt - und das im Zelt. Letzteres hat stand- und viel besser dichtgehalten und unsere Stimmung ist ungetrübt. Zum Ende der Woche wurde das Wetter auch immer besser und wir konnten auch schon baden. So auch heute, wo der Wellengang moderat und das Wasser erfrischend, aber nicht schockgefrierend war.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Abenteuer Wildnis VI - Steffis Bolognese


Da rühmt man sich damit, die originalste aller originalen Bolognesen zu kochen, verwendet nur die traditionellsten Zutaten, steht stundenlang am Herd und investiert so viel Zeit und Liebe, dass es jeder nonna in Bologna vor Freude schwindlig werden würde und dann das: "Papa, sei nicht böse, aber ich mag Steffis Bolognese irgendwie lieber". Aber ich liebe meine Kleine trotzdem noch und Steffis Bolognese ist zwar nicht original, aber trotzdem auch lecker. Ich bleibe dennoch bei "meinem" Rezept und überlege, ob ich den Gaskocher doch noch mal sechs Stunden dafür laufen lasse. Mal schauen ...

Mittwoch, 29. Juli 2015

Abenteuer Wildnis V - Gegrilltes Kräuterkotelett


"Er zählt die Häupter seiner Lieben ..." und schon wieder haben wir Schiller zitiert. Warum? Nun, ich bin auf einen Fehler im gestrigen Blogeintrag hingewiesen worden, "Fünf Kinder und vier Erwachsene" steht da zu lesen. Unsere Freunde haben drei Kinder mitgebracht und wir das Einzige, von dem zumindest ich Kenntnis habe. Es hätte also "vier Kinder und vier Erwachsene" heißen müssen. Aber ich bin ja auch kein Mathematiklehrer.

Dienstag, 28. Juli 2015

Abenteuer Wildnis IV - Alles-was-da-ist-in-den-Wok-Pfanne


Das Leben in der Wildnis ist hart und man kann natürlich keine Menüs auf Sterneniveau erwarten. Auch die Möglichkeiten, Zutaten und vor allem Resultate schön anzurichten, sind beschränkt. Sieht es dann doch appetitlich aus, darf der Dank mehr der Kamera, als dem Koch gelten. Aber so ist dann nun mal. Das Leben im Zelt ist wenig pompös, so auch das Essen. Das muss trotz mangelnder Optik natürlich nicht schlecht schmecken und die Zeiten, in denen mir beim Campen eine Dose Ravioli oder Serbische Bohnensuppe gereicht haben, sind längst passé.

Montag, 27. Juli 2015

Abenteuer Wildnis III - Zeekraal


Das erste Mal ist mir Zeekraal unter seinem deutschen Namen "Queller" bei einer Wattwandererung in Hans-Sankt-Peter Ording begegnet. Die auch Salicorn, Meeresspargel, beziehungsweise Meeresfenchel genannte Pflanze habe ich letztes Jahr schon einmal vorgestellt und auch heute konnte ich nicht an ihr vorbeigehen, als ich sie in Auslage der gut sortierten Fischtheke sah.

Sonntag, 26. Juli 2015

Abenteuer Wildnis II - Satay Spieße mit Erdnuss-Sauce


Ich bin ja bekanntlich (oder auch nicht, aber es war Schlagzeile in der Regenbogenpresse, meine ich) gerade Gast bei unseren westlichen Nachbarn in den Niederlanden und lebe im Zelt. Klar, nicht ich alleine. Die Gattin und die Kleine, auch bekannt als "die Sous-Chefin" sind natürlich auch dabei. Und eine befreundete Familie mit drei Kindern, die älteste die beste Freundin unserer Tochter, oder BFF. wie man heute in schreibfaulen Kreisen so sagt tippt.

Samstag, 25. Juli 2015

Abenteuer Wildnis - Day One


Wo bin ich? Jetzt mal nur so als Frage. Nein,der alte Mann ist (noch) nicht debil. Er weiß schon noch, wo er ist. Aber wisst ihr es auch beim Blick auf dieses Bild? Frittenbude Berlin Kreuzberg? Nein. Wanne-Eickel? Nee... Holland? Of course! Gut, es hätte auch Belgien sein können, aber ich bin tatsächlich in den Niederlanden. An der Nordseeküste. Zelten. Einer der freundlichen Eingeborenen fragte mich dann auch "Zelten? Bei dem Jahrhundertorkan?" Ha! Da kennt der Mann in Schwarz ja Nichts! Das Zelt steht und das der befreundeten Familie, mit denen wir gereist sind, auch. Hätte ich holländisches Radio gehört und es auch verstanden (meine Oma väterlicherseits kam aus Delft *hüstel*) hätten wir vielleicht gewusst, dass der Deich für Fahrzeuge mit Hänger gesperrt war, aber ich habe in meinem Leben genug Colt Seavers, A-Team, Mac Gyver und vor allem Convoy (Rubberduck, yeah!) Serien und Filme gesehen, um zu wissen, wie man so ein Gespann handelt.