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Freitag, 15. August 2014

Tag 14: Poffertjes

Man war nicht in den Niederlanden, wenn man sie nicht gegessen hat, diese walnussgroßen, fluffigen Pfannkuchen, genannt "Poffertjes". Diese werden in speziellen Pfannen, die wie runde Muffinbleche mit kleineren Mulden aussehen, gebacken. Serviert werden sie meist warm, mit einem Stück Butter und ordentlich Puderzucker, manchmal auch mit Rübensirup.

Poffertjespfannen sind nicht teuer, also werde ich wohl zu Hause irgendwann einen eigenen Versuch wagen.


Mittwoch, 13. August 2014

Tag 12: Queller

Wenn wir schon mal von lokalen Spezialitäten sprechen, darf ein Gewächs nicht fehlen: der Queller oder auf holländisch zeekraal. Diese Planze wächst in salziger Umgebung. Sie wird auch im deutschen Wattenmeer gefunden und geschätzt. Es handelt sich hier um einen sogenannten Erstbesiedeler, das heißt, bei der Langewinnung ist Queller mit die erste Pflanze, die angeht. Da durch den chemischen Vorgang der "Osmose" Wasser immer von salzarm nach salzreich fließt, würde die Pflanze normalerweise austrocknen. Damit dies nicht geschieht, ist sie selber sehr salzhaltig. Das ist auch geschmacklich ein Hauptmerkal des Quellers. Darüber hinaus schmeckt er einfach nach Meer.

Queller sollte immer gut gewaschen werden, da er auf Grund seiner Herkunft sandig sein kann. Man kann ihn roh essen, kurz blanchieren oder auch anbraten. Er schmeckt als Zutat im Salat oder als Beilage zu Fisch oder Meeresfrüchten. Hier an der zeeländischen Küste kann man ihn in jedem Fischgeschäft und zum Teil sogar in gut sortierten Supermärkten bekommen.


Dienstag, 12. August 2014

Tag 11: Miesmuscheln



Die niederländische Provinz Zeeland hat einige Köstlichkeiten zu bieten. Brados ist zweifelsfrei eine von ihnen - wenn man ihn dann irgendwo findet. Gekochte Miesmuscheln sind ebenso typisch für diese Gegend. Ich kenne sie von früher einfach in etwas Meerwasser gekocht, heute gibt es sie meist in einem Sud aus Wasser, etwas Weißwein, Karotte, Zwiebel und Sellerie gegart. Dazu werden Salat und verschiedene Saucen gereicht - hier waren es Mayonnaise, Knoblauch-, Curry- und Cocktailsauce.

Montag, 11. August 2014

Tag 10: Brados

Das letzte Mal war ich vor genau fünfunddreißig Jahren auf der Halbinsel Walcheren in der niederländischen Provinz Zeeland. Ich erinnere mich noch genau an die abendlichen Spaziergänge auf den Strandpromenaden entlang der Deiche. Damals gab es dann immer noch ein Eis oder besser, ein Stück "Brados". Dabei handelt es sich um über Buchenholz kalt geräucherte Doppelfilets vom Matjes. Diese Leckerei gab es damals alle paar Meter an einer der zahlreichen Buden, die entlang der Promenaden  standen. Umso überraschter war ich nun, als ich feststellen musste, dass es mittlerweile schwer geworden ist, Brados zu bekommen. Offenbar ist im Zeitalter des Fastfoods kein Platz mehr für diese "Snacks der alten Schule". Wir haben dann doch noch eine Fischbude aufgetrieben, in der Brados verkauft wird (Westkapelle). Die Erinnerung verklärt so manches und Geschmack ändert, beziehungsweise entwickelt sich weiter und oft ist man im Alter enttäuscht,  wenn man Dinge wieder probiert, von denen man sicher war, sie hätten in der Kindheit ausgezeichnet geschmeckt. Beim Brados ist dies nicht der Fall. Er schmeckt auch nach fünfunddreißig Jahren noch so gut, wie 1979. Und mehr noch: die Kleine liebt ihn nun auch genauso wie ich in ihrem Alter.





Sonntag, 10. August 2014

Tag 9: Bratnudeln mit Schweinefleisch


Heute gab es Bratnudeln. Ich habe diesmal angebotsbedingt Schnitzelfleisch vom Schwein genommem, in etwa fünfhundert Gramm. Diese werden in feine Streifen geschnitten und mit drei Teelöffeln heller Sojasauce, einem Esslöffel Geflügelfond, je einer Prise Salz und Pfeffe, einer geriebenen Knoblauchzehe und einem Teelöffel Speisestärke für etwa eine halbe Stunde mariniert.

Samstag, 9. August 2014

Tag 8: Hähnchenpfanne mit Gemüse und Reis


Während der Ex-Hurrikan Bertha auf die irische Atlantikküste zurast, frischt es auch hier deutlich auf. Der Wellengang war heute bombastisch und das Baden in der Nordsee auch für die Kleine ein großes Abenteuer. Gegen Abend ließ dann heute der Wind etwas nach, so dass ich problemlos die Gaskocher anschmeißen konnte. Auf Wunsch der Familie sollte es etwas Fernöstliches geben. Meinen Wokbrenner habe ich natürlich nicht dabei, also musste ich improvisieren.

Freitag, 8. August 2014

Tag 7: Belgien


Wenn man schon mal in Belgien ist, muss man dort auch unbedingt Pommes Frites essen. Die Belgier nehmen ihre frieten sehr ernst und man wird auf der Welt kaum bessere Kartoffelstäbchen fritiert bekommen, als hier in dem Land, in dem sie erfunden wurden.

Tag 7: Breakfast

Ob Frühstück nun wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, darüber ließe sich trefflich streiten - so oder so, ein gutes Morgenmahl hat noch keinem geschadet. Auch in freier Natur lässt sich lecker frühstücken.




Spiegelei (eigentlich ein Setzei), Würstchen, Baked Beans und knusprig gebratener Bacon sind immer eine leckere Kombination. Da kann das Mitagessen auch mal ganz ausfallen.