Dass es heute bei mir Fisch gibt, hat weniger mit religiösen Bräuchen zu tun, sondern ist vornehmlich der Tatsache geschuldet, dass ich gestern beim Einkauf für das Osterbrunch auf zwei schöne Seiten Skrei gestoßen bin. Die konnte ich natürlich nicht einfach so daliegen lassen, sondern haben ihnen, tierlieb wie ich bin, zu einem neuen Heim bei mir im Kühlschrank verholfen. Dazu ein einfaches Erbsenpüree, dass wir auch schon öfter in Tateinheit mit Fisch im Programm hatten. Ich habe mal vor einiger Zeit, vermutlich auf der Suche nach authentisches Rezepten, auf irgendeiner norwegischen Seite ein Bild von Skrei mit Erbsen und roter Bete gesehen. Der Fisch, auch Winterkabeljau genannt, kommt ja ursprünglich aus just diesem nordischen Fjordland. An ein konkretes Rezept konnte ich mich nicht erinnern, aber man ist ja auch fähig zu improvisieren. So ist zumindest ein leckeres und, so finde ich, auch hübsches Gericht entstanden, getreu dem Motto: "wenn es draußen nicht so richtig Frühling werden will, hole ich mir die Farben eben auf den Teller".
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Freitag, 30. März 2018
Freitag, 16. Oktober 2015
Borschstsch
Die Jahreszeit schreit geradezu nach Suppe, da kann ich gleich mal die Gelegenheit nutzen und ein weiteres Gericht von der to do Liste verschwinden lassen: Borschtsch (oder Borscht, vereinzelt auch Betenbartsch). Vermutlich werde ich mir mit dieser Version den Zorn des KGBs oder wem auch immer auf mich ziehen, denn so ganz original ist das hier nicht. Zum einen habe ich auf die typische Beigabe von Weißkohl verzichtet. Zum anderen habe ich keine Rinderbrühe verwendet, sondern einen selbstgemachten Hühnerfond. Warum? Nun, der war gerade da und musste weg. So einfach ist das manchmal. Ach ja, frischen Dill habe ich nicht bekommen, Petersilie tut es aber auch.
Samstag, 26. September 2015
Risotto mit Roter Bete
Da bin ich dann noch ein Rezept schuldig. Gestern konnte man auf dem Bild der Pizzaschnecken roten Reis sehen und den möchte ich nicht euch nicht vorenthalten. Ich habe schon das eine oder andere Rezept mit Roter Bete veröffentlicht, diesmal habe ich mich an ein Risotto mit der Knolle gewagt und das Ergebnis war nicht nur farblich überzeugend. Wer also Rote Bete nur mufflig von Salattellern in miefigen Landgasthöfen kennt, darf der Knolle gerne eine Chance geben und anders als gekocht und im Riffelschnitt präsentieren.
Montag, 21. September 2015
Rote Bete-Kartoffel-Kürbis-Auflauf
Dies hier ist ein Rezept aus der Kategorie "Ich weiß zwar nicht, was ich da tue, aber das hält mich nicht davon ab". Es fing damit an, dass eine Kollegin neulich einen Rote Bete-Kuchen zur Arbeit mitbrachte. Ich bin sonst bekanntlich nicht so der Kuchentyp, habe aber aus Höflichkeit eine Gabel davon probiert und war so angetan, dass ich auf dem Nachhauseweg gleich frische Rote Bete kaufen musste. Nicht zum Backen, sondern einfach aus spontaner Sympathie für das sonst oft verschmähte Gemüse.
Nun liegen also ein paar dieser roten Kugeln in meiner Gemüsekiste, allein was damit machen? Herr Westerhausens Gehirn ist wie ein Zug, der einmal angelaufen, nicht zu bremsen ist: "Ein Risotto wäre eine gute Idee. Schön herbstlich, genau wie Kürbisrisottto. Hmm, Kürbis ist auch noch ein Rest von neulich übrig. Rote Bete, Hokkaido - da passt doch bestimmt auch Kartoffel dazu. Und zu Kartoffeln kann man gut Pancetta und Zwiebeln braten. Vielleicht werde ich so auch den Rest Mais von der Texas-Pizza los. Ein Schuss Sahne dran und schön abschmecken. Muskat? Koriander? Oder Curry? Ja, das ist es, Curry! Da fehlt jetzt nur noch etwas Käse ..."
Mittwoch, 4. März 2015
Rote Bete mit Kapern und Gurken
Ich werde die Tage nicht viel zum Kochen kommen, also wühle ich heute einmal im umfangreichen Fotoarchiv der letzten Jahre. Gefunden habe ich einen Rote Bete Salat, der sich - so meine ich - wohltuend von den muffligen Riffelscheiben auf gemischten Salattellern in Restaurants mit gut-bürgerlicher Küche absetzt.
Freitag, 4. April 2014
Rote Bete Salsa mit Apfel
Rote Bete (oder manchmal auch "Beete") ist ein Gemüse, das überaus gesund und schmackhaft ist, leider in der deutschen Gastronomie seit Anbeginn der Zeit dazu verdammt zu sein scheint - fertig säuerlich in Schraubgläsern eingelegt, rifflig geschnitten und inspirationslos auf gemischten Salattellern angerichtet - als Beilage zu Schnitzel und Co ein mehr als klägliches Dasein zu fristen. Kein Wunder, dass das Gemüse da muffig wird.
Ich habe versucht, den sensationellen Geschmack der Roten Bete hervorzuheben, den muffigen Nachgeschmack jedoch weitgehend zu unterdrücken.
Freitag, 3. Januar 2014
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