Ich bleibe mal noch einen Moment beim Thema vegetarische Leckereien mit gerösteten Brot und präsentiere hier Bruschetta. Das erscheint zunächst zu einfach, dabei ist diese Vorpseise eins der missvertstandensten Gerichte Italiens und das nicht nur die Aussprache betreffend. Es heißt "Bruss-Ketta" und nicht "Bru-Schetta". Und was die Zutaten betrifft dürft ihr jetzt mit mir im Chor sprechen: "In der italienischen Küche ist weniger IMMER mehr und simple Eleganz ist das Maß aller Dinge". Auch ich habe hier schon Bruschetta genmacht, mir aber sagen lassen müssen, dass die eigentlich mehr ein Tomatensalat auf Brot war. Deshlab hier das Rezept aus Apulien nach der reinen Lehre.
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Samstag, 31. August 2024
Mittwoch, 31. Juli 2024
Toast Skagen
In den 50er Jahren des letzten Jahrtausends, als Kochen noch weitgehend als "häusliche Pflicht" und noch nicht als Hobby betrachtet wurde, kam es irgendwie länderübergreifend zeitgleich zu einer Art Wende. Vermutlich lag dies sehr stark an der flächenbrandartigen Verbreitung von TV-Geräten, denn dort wurden ja auch Kochshows gezeigt. Sei es Clemens Wilmenrod in Deutschland oder Julia Childs in den USA, das Rühren in Kochtöpfen wurde langsam zu etwas, das Freude bereiten konnte. Dabei war der Blick irgendwie immer nach Frankreich gerichtet und man versuchte lokale Hausmannskost und traditionelle Gerichte in einem schicken, für die damilge Zeit moderneren Gewand zu präsentieren. Während Childs und Wilmenrod aber nach wie vor eher die weibliche Bevölkerung als Zielgruppe ansprachen, hatte es sich der schwedische Spitzenkoch, erfolgreiche Restaurateur und letzlich auch Radio- und Fernsehmoderator Tore Wretman (1916 - 2003) schon früh zum Ziel gemacht, auch Männer für die Küche zu begeistern. Neben dem heute thematisierten "Toast Skagen" verdankt ihm die moderne schwedsche Küchen den Sprung ins 20ste Jahrhundert. Darüber sollten wir glücklich sein.
Mittwoch, 11. Oktober 2023
Würzfleisch
In letzter Zeit sehe ich bei Mein Lokal, Dein Lokal immer häufiger Folgen, in denen Würzfleisch bestellt wird. Habe ich selbst noch nie gegessen, aber da es sich hierbei sozusagen um den DDR-Bruder des Ragout Fin handelt und ich das wohl mag, gibt es keinen Grund, es nicht mal zu probieren. Hier also ein weiteres Kapitel aus der Serie "Kindheitserinnerungen, die ich nie hatte".
Montag, 7. August 2023
Huitres chaudes - gratinierte Austern
In der Normandie habe ich fast auf jeder Speisekarte Austern als entrée gefunden. Meist ganz klassisch roh mit Zitrone und/oder einer Essig-Zwiebeldip. Einde andere Variante sing huitres chaues, alos warme Austern. Die habe ich Urlaub nicht probiert, da ch mir dachte, wenn ioch schon fangfrische Ware bekomme, esse ich die auch ohne Schnickschnack. Zuhause ist das anders. Hier habe ich neulich ein paar schöne Austern ergattern können, zwar nicht aus Frankreich, aber immerhin aus den Niederlanden, wo man ja auch etwas von Bivalven versteht. Die habe ich dann als Vorspeise chaudes, also warm - in anderen Worten gartiniert - zubereitet.
Sonntag, 7. Mai 2023
Baingan Tawa - gebratene Auberginen
Ich bin ja einem guten Braten gegenüber sehr aufgeschlossen, mache dessen Genuss aber nicht von Wochentagen abhängig. Sonntags schmeckt mir auch schon mal Fleischloses. Wenn das auch noch schnell zubereitet ist, umso besser, denn irgendwie ist der Ruhetag zum Ende der Woche für uns ein richtiger Ruhetag, weil immer irgendwer zum Kaffee vorbeikommt oder ich Kram für Montag vorbereiten muss. Sei es drum, wenn vegetarisches Essen gefragt ist, liegt man in Indien selten falsch. Heute habe ich zum Beispiel gebratene Auberginen im Angebot, die auf dem asiatischen Subkontinent Baingan Tawa heißen und im benachbarten Pakistan scheinbar als Brinjal Tawa geschätzt werden.
Donnerstag, 5. Mai 2022
Carpaccio mit gebratenem Spargel
Alles so schön bunt hier ... und so soll es sein. Das farbenfrohe Gericht wurde ja nicht umsonst nach Vittore Carpaccio, einem venezianischen Maler der Frührenaissance benannt, der für seine kräftigen Rottöne im Kontrast zu hellem Weiß bekannt war. Fast 500 Jahre nach seiner Zeit, also im Jahre 1950, kreierte der legendäre Guiseppe Cipriani in seinem Lokal "Harry's Bar" in Venedig ein Gericht aus rohem Rind für seine Stammkundin Contessa Amalia Nani Mocenigo, der ihr Arzt den Verzehr von gebratenem Fleisch verbotene hatte. Funfakt: rund 20 Jahre zuvor lies besagter Cipriani auch schon den legendären Cocktail Bellini das Licht der Welt erblicken.
Montag, 2. Mai 2022
Tartar
Nachdem ich nun ständig in Kochsendungen gesehen habe, wie Leute Tartar (englisch: steak tartare, respektive französisch: tartare de bœuf) essen, hatte ich jetzt mal wieder so richtig Lust auf diesen Vorspeisen-Klassiker. Ich habe das vor Jahren da letzte Mal gegessen und da war die Fleischqualität nicht so überzeugend und das Ergebnis somit nicht wirklich befriedigend. Ich selbst habe das noch nie zubereitet, aber das macht nichts. letztlich ist Tartar auch nur der edle Cousin des Mettbrötchens oder eine ungebratene Frikadelle. Das sollte ich wohl hinbekommen. Gute Zutaten kann ich mir immerhin mittlerweile leisten, also wir es daran auch nicht scheitern.
Dienstag, 29. Dezember 2020
Zum 7. Blog-Geburtstag: Jakobsmuscheln mit Trüffel und Scholle auf Tomatensalat
Vor genau sieben Jahren habe ich mich abends aus einer spontanen Laune heraus hingesetzt und die ersten Zeilen für diesen Blog geschrieben. Ich war mir noch beim Tippen gar nicht mal sicher, ob ich das überhaupt online stellen würde. Letztlich habe ich es dann doch gemacht und es freut mich, dass die Kombination meiner Liebe zum Kochen, Knipsen und Schreiben scheinbar Anklang findet. Das ist mehr, als zu erwarten war, denn eigentlich ist das hier ja ein privates Vergnügen und nicht der Versuch, reich und berühmt zu werden. Wenn dann auch noch Generationen nach mir hier nachlesen können und nicht, wie ich, bedauern müssen, die Altvorderen nie nach Rezepten gefragt zu haben, um so besser. Ich mache jedenfalls so weiter, wie bisher. Wenn ihr mir dann auch in Zukunft gewogen bliebt, ist das ein Plus. Heute habe ich dem Blog erst mal ein paar Jakobsmuscheln à la Gordon Ramsay als Vorspeise spendiert.
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Montag, 28. Dezember 2020
Cremige Bohnensuppe mit Riesengarnelen und Pilzen
Momentan verfüge ich, neben Gesundheit, über eins der kostbarsten Güter, die es hier auf Erden gibt: Zeit. Ich kann mich meinen Hobbys bedingungslos hingeben. Das bedeutet nicht unbedingt, dass ich potentiell mehr koche als sonst, aber ich kann in aller Ruhe meinen Ideenspeicher auffüllen, Kochbücher studieren oder das Internet durchforsten. Im Augenblick schaue ich mal wieder "The F Word", eine Talk- und Kochshow mit Starkoch Gordon Ramsay als Gastgeber, die zwischen 2005 und 2010 im britischen Fernsehen lief und nun ganz legal auf YouTube zu betrachten ist. Eine spätere Neuauflage in den USA war leider nur ein blasser Schimmer des Originals. Auf jeden Fall gibt es viele interessante Gerichte und Tipps, unter anderem das Rezept für die heutige Suppe. Da wusste ich bereits auf den ersten Blick, dass das nur schmecken kann. Deshalb heute die Bohnensuppe aus "The F Word" - das "F" steht übrigens für food.
Mittwoch, 3. Juni 2020
Potted shrimps auf Toast Melba
Ein böser Witz behauptet, dass neben "1000 Jahre deutscher Humor" der Titel "Die Geheimnisse der britischen Kochkunst" zu den noch zu schreibenen Büchern gehört. Damit tut man sowohl unserer lustigen Volksseele (schunkel, schunkel, Narrhallamarsch!) als auch den kulinarischen Gepflogenheiten auf der Insel Unrecht. Man entdeckt doch immer wieder britische Klassiker die großartig sind. Manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten, wie diese potted shrimps, die begeistern. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass diese buttrigen Garnelen auch großen Anklang bei der Queen finden und die stammt ja bekannterweise aus dem "Haus Sachen-Coburg und Gotha", das wiederum aus dem House of Hanover entstand und erst im Zuge des Ersten Weltkriegs aus Imagegründen in Windsor, dem Namen des Stammsitzes der Familie, umbenannt wurde. Man sieht, hier trifft britische Kochkunst durchaus auf deutschen Humor.
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Sonntag, 1. Dezember 2019
Crème Brûlée vom Ziegenkäse
Créme Brûlée kennt man ja gemeinhin als Dessert. Da werden dann Sahne, Milch, Eigelb, Zucker und Vanille zu einer leckeren Crème gerührt, die dann mit Zucker gratiniert wird, bis eine schöne, goldene Karamell schicht ensteht. So oder so ähnlich liebt man den Klassiker. Aber pikant abgeschmeckt und dann auch noch mit Ziegenfrischkäse? Ja, geht das denn? Es geht, wie ich gestern herausgefunden habe. Aber ich muss wohl ein wenig weiter ausholen.
Freitag, 8. Februar 2019
Grünschalmuscheln mit Knoblauchdip
Die Gattin äußerte den Wunsch, mal wieder Grünschalmuscheln essen zu wollen. Ja, wir wissen, dass die nicht regional sind, sondern um die ganze Welt gereist kommen. Frisch bekommt man sie hier auch so gut wie gar nicht. Also muss man zu Tiefkühlware greifen. In diesem Zustand sind sie bereits blanchiert und kommen in halber Schale. Ich finde aber, für ein TK-Produkt schmecken die Dinger gar nicht mal schlecht und es lässt sich zum Beispiel ein leckeres Fingerfood nach Art spanischer Tapas aus ihnen herstellen.
Samstag, 19. Januar 2019
Oysters Rockefeller - gratinierte Austern oder: die Farbe des Geldes
Wir befinden uns im New Orleans des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Mississippi-Metropole ist ein Schmelztiegel. Hier vermischen sich europäische Elemente mit kreolischen, afrikanischen und karibischen. Das spiegelt sich natürlich auch im Essen wieder. Die gehobene Küche ist natürlich deutlich französisch geprägt und so verwundert es nicht, wenn escargot, also Schnecken, ein beliebtes Mahl zu dieser Zeit sind. 1889 muss es nun zu einer Knappheit dieser Tiere gekommen sein, also kam Jules Alciatore, der das Restaurant Antoine's zwei Jahre vorher von seinem Vater und Gründer Antoine Alciatore übernommen hatte, auf die glorreiche Idee, die Gastropoden durch Austern zu ersetzen, die im nahen Golf von Mexiko zuhauf zu finden waren.
Dienstag, 11. Dezember 2018
Herr Westerhausen kauft sich keine Winterjacke und isst fast einen Salat
"Du solltest dir eine Winterjacke kaufen, jetzt wo es wieder so kalt wird", bekomme ich oft von besorgten Mitmenschen, insbesondere näheren Familienmitglieder zu hören, wenn ich mal wieder, wie es es so meine Art ist, nur im Jackett und die ersten drei Hemdknöpfe offen, aus dem Haus gehe oder dem Auto entsteige. Der nächste Satz ist dann: "Du holst dir noch den Tod!" "Nein", antworte ich dann. Ironisch lächelnd füge ich hinzu: "Wenn, dann muss er mich schon selbst holen." Nur der Vollständigkeit halber, ich trage natürlich auch Hosen und adäquates Schuhwerk, aber eben keinen Wintermantel. Wenn nötig habe ich meine knielange Lederjacke, in der ich immer so aussehe, als ob ich an jeder Hüfte einen Holster hätte und bereit sei, wie in einem John Woo-Film während eines seitlichen Saltos beidhändig zu feuern. Brauche ich mehr? Und wozu? Haus, Auto und Arbeitsplatz sind geheizt und aus dem Schlittenfahrtsalter sind sowohl ich, als auch Töchterlein heraus.
Soll ich mich etwa in die breite Masse der Wolfspfoten- oder "Camp Irgendwas"-Träger einreihen oder mir gar einen Schal kaufen? Bloß nicht. Der kommt erst, wenn ich achtzig bin. Dann werde ich einen Frack tragen, den roten Seidenschal über die Schultern werfen, Gamaschen über die Lackschuhe stülpen, meinen Gehstock mit dem goldenen Knauf in der einen und den Zylinder in der anderen schwingen und lauthals singend verkünden, den Abend im Maxim's verbringen zu wollen. Bis zu diesem Tag können mir Winterjacken, Schals und derartiges Utensil gestohlen bleiben.
Soll ich mich etwa in die breite Masse der Wolfspfoten- oder "Camp Irgendwas"-Träger einreihen oder mir gar einen Schal kaufen? Bloß nicht. Der kommt erst, wenn ich achtzig bin. Dann werde ich einen Frack tragen, den roten Seidenschal über die Schultern werfen, Gamaschen über die Lackschuhe stülpen, meinen Gehstock mit dem goldenen Knauf in der einen und den Zylinder in der anderen schwingen und lauthals singend verkünden, den Abend im Maxim's verbringen zu wollen. Bis zu diesem Tag können mir Winterjacken, Schals und derartiges Utensil gestohlen bleiben.
Samstag, 31. März 2018
Auberginenkaviar
Kennt ihr das auch? Da steht man den ganzen Tag in der Küche und bereitet Kram für das österliche Brunch mit Büffet am Ostersonntag vor und plötzlich ist es zehn Uhr und man stellt fest, dass man den ganzen Tag keine richtige Mahlzeit zu sich genommen hat. Trotzdem hat man keinen Hunger, den das hier mal abschmecken und da mal probieren machen am Ende auch satt. Also gab es eben gerade nur ein wenig von der fantastischen Auberginencreme, die ich bis morgen schon mal im Kühlschrank durchziehzen lassen möchte. Das Rezept ist vegan und stammt von Gordon Ramsay, der es in seinem ersten eigenen Restaurant - sinnigerweise Aubergine genannt" als Aubergine Caviar auf der Karte hatte. Aber keine Angst, auch wenn Ostern ist kommen da keine Eier und schon gar keine von Fischen rein. Ich denke, es sollte einfach vornehm klingen, also bleibe ich bei dem Namen.
Mittwoch, 7. Februar 2018
Butterflied Garlic Shrimps
Die einfachen Sachen sind oft die besten. Natürlich macht es Spaß, aus tausend Gewürzen, Pasten und Saucen ein indisches Curry zu zaubern, aber gerade in der feinen Küche gilt der Grundsatz: weniger ist mehr. Hat man gute Grundzutaten, sollte man nicht gegen sie anwürzen, sondern Kombinationen wählen, die sich gegenseitig heben. Seafood, Knoblauch und Zitrone, zum Beispiel, bilden eine delikate Menage à trois. Das weiß natürlich auch der französische Starkoch Éric Ripert, dessen Flaggschiff Le Bernardin in New York City nicht nur mit 3 Michelin-Sternen dekoriert ist, sondern auch regelmäßig in der Liste der weltbesten Restaurants zu finden ist.
Montag, 18. Dezember 2017
Tomatensüppchen
Das war so gar nicht geplant, aber was soll es, so habe ich heute eben mal ein Süppchen vorweg gehabt. Warum? Nun, in meinem Übereifer habe ich gestern für mein Spezzatino eine große Dose geschälte Tomaten geöffnet - zu dieser Jahreszeit um Längen besser, als frische Tomaten - mich aber letztlich doch gegen ihre Verwendung entschieden. Nun standen die roten Nachtschattenfrüchte also so rum und ich entschied mich spontan dazu, daraus eine Suppe zu machen, bevor ihnen ein Pelz wächst. Dank geschickter Vorratshaltung - andere würden von "zwanghaften Hamsterkäufen" sprechen - habe ich meist alles im Haus und kann einfach so drauf loslegen.
Montag, 15. Mai 2017
Bruschetta alla puttanesca
Einfache Sache diesmal und die Geschichte dazu ist auch schnell erzählt. Heute war es tagsüber recht schwül und das bekomme ich oft Heißhunger auf leichte Gerichte. Den ganzen Tag verspürte ich die frivole Lust auf Spaghetti alla puutanesca, neben der all'arrabbiata mein liebstes unter den "einfachen" Pastagerichten. Dummerweise hatte hier keiner Lust auf Nudeln, sondern es wurde nach Bruschetta verlangt. Ich bin ja kein Unmensch und immer zu Kompromissen bereit, wenn es um den häusliche Frieden geht, also dachte ich mir: "Warum nicht, dann machst du dir halt eine Art puttanesca auf dein geröstetes Brot". Und siehe da, es war lecker.
Donnerstag, 29. Dezember 2016
Zum 3. Blog-Geburtstag: Trüffel-Ravioli
Der Blog feiert heute seinen dritten Geburtstag und ich habe schon gestern richtig reingehauen. Wegen einer Geburtstagsparty im Freundeskreis hatte ich keine Zeit zum Schreiben, dass wird jetzt aber nachgeholt.
Zunächst habe ich das Trüffelschwein in den Garten geschickt und siehe da, es ist fündig geworden. Noch schnell am ganzjährig tragenden Pastabaum geschüttelt und ich hatte fast alle Zutaten zur Hand. Handgemachte Pasta mit Trüffeln. Geht es noch besser? Kaum, denn auch wenn ich kostengünstige Sommertrüffel verwendet habe, braucht man hier als Sauce nur etwas Butter. Einradfahrende Bären oder Kapuzineräffchen, die Harmonika spielen, sind nicht von Nöten.
Zunächst habe ich das Trüffelschwein in den Garten geschickt und siehe da, es ist fündig geworden. Noch schnell am ganzjährig tragenden Pastabaum geschüttelt und ich hatte fast alle Zutaten zur Hand. Handgemachte Pasta mit Trüffeln. Geht es noch besser? Kaum, denn auch wenn ich kostengünstige Sommertrüffel verwendet habe, braucht man hier als Sauce nur etwas Butter. Einradfahrende Bären oder Kapuzineräffchen, die Harmonika spielen, sind nicht von Nöten.
Freitag, 25. November 2016
Geschwenkte Zucchini mit Mandeln und Käse
Bei aller, oft auch berechtigten Kritik an der globalen Vernetzung, muss man jedoch unendlich dankbar sein, dass man nicht mehr in Zeiten lebt, wo nicht über das nächste Dorf hinaus gedacht werden konnte und man gezwungen war, tagein tagaus Haferschleim zu essen, weil nichts anderes bekannt war. Heute liegt einem die Welt auf Knopfdruck vor den Füßen und obwohl man meint, schon ziemlich viel über Essen zu wissen, findet sich doch immer wieder etwas, das überrascht oder schlichtweg begeistert. Diese feine Vorspeise zum Beispiel ist eine wahre Perle, über die ich zufällig gestolpert bin. Das Rezept stammt vom amerikanischen Koch Jimmy Bradley, in dessen Restaurant The Red Cat in Chelsea, New York City, es seit Jahren ein Renner ist.
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